Charter: Urkunden (1140-1814) Urkunde 401
Signature: Urkunde 401
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1511 Jänner 25
Hans „Wölffli“ (Wolf), Bürger zu Bregenz und Peter Hoch, genannt Koch zur Halden, beurkunden, daß Jörg Berger, genannt Markstaller, gewesener Diener der Herrschaft von Montfort, auf seinem Todbett seinen letzten Willen dahin bekundet habe, daß aus Mitteln seiner Hinterlassenschaft eine Jahrzeit in die Pfarrkirche zu Bregenz gestiftet werde. In Ausführung dessen, errichten sie zur Ehre Gottes, der Jungfrau Maria, aller Heiligen und zum Troste der armen Seelen, für Jörg Berger und seine Vordern eine Jahrzeit auf Martini, acht Tage vor oder nach zu begehen, am Vorabend mit einem Placebo, am Tage selbst mit einem Amt und sieben hl. Messen samt dem üblichen Gang über die Gräber. Zur Realisierung der Stiftung übergeben sie einen auf 15 Schilling Pfennig lautenden Zinsbrief von 1510 Oktober 16 von Konrad Hunolt, genannt Schelling, auf dem unteren Fallenbeg zu „Torrenbüren“ (Dornbirn) ab dessen Gut die Reute ob der Kehlen, ab zwei Kammern Reben ob der Kehlen unter dem alten Weingarten, ab seiner Kammer Reben im Velker und ab einem Mannsmahd im Wygermahd. Von diesem Zins gebühren dem Pfarrer und dem Pfründer je 18 Pfennig, beiden hl. Kreuzkaplänen, dem Unser Frauenkaplan, beide hl. 3 Königskaplänen und den St. Mangenkaplan je 1 Schilling Pfennig, auf die Kanzel 1 Schilling, der Kirche 1 Schilling, den Nonnen im Thalbach, welche dafür über die Gräber zu gehen haben 2 Schilling und den Siechen 2 Schilling. Im übrigen enthält der Stiftbrief die üblichen Bestimmungen betreff die etwaige Nichtteilnahme eines der Geistlichen an der Jahrzeit und betreff die Neuanlage des Kapitals. Current repository:
Das Siegel wohl erhalten
Sigillant: Ulrich Egger, Stadtammann zu Bregenz
Material: Perg.


Bregenz, Stadtarchiv, Urkunden (1140-1814) Urkunde 401, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StaAB/Urkunden/Urkunde_401/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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