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Charter: Urkunden (1140-1814) Urkunde 660
Signature: Urkunde 660
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1587 Februar 24
Stadtammann und Rat zu Bregenz, beurkunden die beiden Stiftungen, welche die verstorbene Edeltraut von Wolfurt geb. von Hochen-Landenberg, die Witwe des Hans von Wolfurt, errichtet hat. 1. Stiftet sie 100 Gulden deren Zinsen jährlich an arme lateinische Schüler in Bregenz nach Gutdünken von Stadtammann und Rat wöchentlich auszuteilen sind, "damit das alte katholische Gesang und Gottesdienst in der Kirche mehrers und besser geregiert werden möge", was übrig bleibt ist den Sondersiechen zuzuwenden. Sollte aber in Hinkunft der katholische Glaube in Abgang kommen und der Gesang nicht mehr in der alten Weise besorgt werden, so ist das ganze Zinserträgnis den Sondersiechen zu geben; die lateinischen Schüler haben dann nichts mehr zu bekommen.2. stiftet sie 100 Gulden für die St. Nikolauskirche zu Wolfurt, damit der Pfarrer dort an Weihnachten, Ostern und Pfingsten eine heilige Messe für die Familie von Wolfurt und Hohenlandenberg lese. Hierfür soll der Pfarrer 1 ½ Gulden bekommen, der Rest der Zinsen ist für Bedürfnisse der Kirche anzuwenden. Solte in Wolfurt der katholische Glaube in Abgang kommen und eine andere Religion Platz greifen, so daß die Stiftungsverbindlichkeiten nicht mehr erfüllt würden, dann soll auch dieser Zins den Sondersiechen in Bregenz zugute kommen.  

orig.
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Stadtsiegel in einer Holzkapsel wohl erhalten
Material: Perg.
    Graphics: 
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    A tergo: "Nota. Dieweil wenig arme lateinische schueler alhie vorhanden, und fürtterhin (dieweil das Jesuiten collegium zu Constanz im auffgang ist) je lenger je weniger arme lateinische schuler sich alhero begeben werdendt und obschon ettwelche hie sein solttend, inen doch diß almusen, so man das järlich interesse inen und den siechen tailbarlichen geben sollte kainer parthey viel erschiessen thette, so were schier so guet (sover solches die Herren von Bregenz auch lieber haben welttendt) das man solche feünff guldin zeinß ganz und gar ierlich den armen sundersiechen geben thette und diß (wie obstat) sol man denen von Bregenz nach meinem ableiben fürhalten und anzaigen, die mugendt dan hierinnen nach irem guotten erachten thuen, welches sey zu dem besten gedäucht. Oder als ob man das halb interesse das man den armen schuolern geben soltte, dem hailigen patronen sant Gallen allhie zuo ierlicher notturfft, kaufung wachß und öls geben thette. Mein Hanns Geörgen von Wolffurts m. p. (?)"
     
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