useridguestuseridguestuseridguestERRORuseridguestuseridguestuseridguestuseridguestuseridguest
Charter: Urkunden (1140-1814) Urkunde 723
Signature: Urkunde 723
Zoom image:
Add bookmark
Edit charter (old editor)
1605 April 26, Bregenz
Johannes Weiß, genannt Keck, Kaplan am Münster zu Konstanz und Anna Weißin, genannt Keckin, seine Schwester, beide aus Bregenz, letztere mit Wissen des Gall Hammerer, alten Stadtammanns zu Bregenz, verordnen zu Handen von Stadtammann, Rat, Gericht und Bürgerschaft von Bregenz zu einem Studienstipendium ein Kapital von 1.000 Gulden in nachverzeichneten Zinsbriefen: 1. bei Ulrich Hochenreuter, genannt Höflin, Zoller zum Pömblin am See, laut Urkunde 1580 Mai 23, 200 Gulden zinst jetzt Kaspar Hochenreuter zu Gwiggen.2. bei Rudolf Birnbaumer, genannt Oesch, Bürger zu Bregenz und Katharina Mayerin, seiner Hausfrau, laut Urkunde 1584 Juni 24, 146 Gulden3. bei Peter Berkmann, genannt Tälpin, Bürger und des Rats zu Bregenz, laut Urkunde 1593 Juli 25, 220 Gulden4. bei Bläßi Keck zu Rieden im Dorf, laut Urkunde1602 April 22, 40 Gulden5. bei Bläßi Keck zu Rieden im Dorf ,laut Urkunde 1604 Juli 24, 100 Gulden6. bei Gall Hammerer, altem Stadtammann zu Bregenz, laut Urkunde 1605 April 25, 294 Gulden mit der Bestimmung, den davon entfallenden Jahreszins von 50 Gulden ihnen Zeit ihres Lebens auf Jakobi zu behändigen. Nach ihrem Tode sollen die 50 Gulden Jahreszins einem Sohne ihres Vetters Wolf Birnbaumer, der Lust zum Studium zeigt, gegeben werden, damit er eine katholische hohe Schule besuchen kann. Zum Zinsengenusse ist derselbe vom 12. bis zum 26. Lebensjahre berechtigt. Später sollen die 50 Gulden Jahrszins für die Nachkommen der Söhne des Wolf Birnbaumer im Mannesstamme, sofern sie Bregenzer Bürgerssöhne sind, als Studienstipendium gewidmet sein, das unter den gleichen Bedingungen wie das erste Stipendium zu verleihen ist. Sind keine Nachkommen des Wolf Birnbaumer vorhanden, können Stadtammann und Rat das Stipendium einem anderen Bürgerssohn verleihen; dabei soll aber keiner der Stipendisten gezwungen werden, den geistlichen Stand zu erwählen.  

orig.
Current repository

Beide Siegel in Holzkapsel wohl erhalten. Siegel von rotem Wachs an weiß-roter Schnur hängend wohlerhalten. 1. Sigmund von Wolfurt. Im Siegelfeld Schild mit steigendem gekrönten Löwen vor schräggestelltem Balken, oberhalb gekrönter Helm und Helmzier, Durchmesser 31 mm. 2. Balthasar von Herliberg, Durchmesser 31 mm.
Sigillant: Sigmund von Wolfurt, Domdekan zu Konstanz und Baltasar von Herliberg


Material: Perg.
    Graphics: 
    x
    Places
    • Bregenz
       
      x
      There are no annotations available for this image!
      The annotation you selected is not linked to a markup element!
      Related to:
      Content:
      Additional Description:
      A click on the button »Show annotation« displays all annotations on the selected charter image. Afterwards you are able to click on single annotations to display their metadata. A click on »Open Image Editor« opens the paleographical editor of the Image Tool.