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Charter: Heiligenkreuz, Urkunden (~1133-1775) 1394
Signature: 1394
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24. Juli 1394
Gerichtsbrief, kraft dessen der Abtei Heiligenkreuz ein Weingarten bei Medling wegen versessenen Grunddienstes und Ueberzinses zugesprochen und eingeantwortet wird.
Source Regest: 
WEIS, Heiligenkreuz (=FRA II/16, 1859) S. 388, Nr. 330
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Heiligenkreuz (http://www.stift-heiligenkreuz.at)

Zwei Siegel fehlen.
Material: Pergament
    Graphics: 
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    Ich Fridreich der Ottentaler, Purger ze Medlikch vergich mit dem brief, das für mich cham, do ich sas an dem rechten vnd die erbern purger daselbs, ein erber man mit versprechen Trawtman der Huppler, die zeit ambtman ze Medlikch des erbern geistleichen Herren Abt Niclos von dem Heyligenchrewzz vnd chlagt auf einen weingarten, der do ist gewesen Hannsen des Stecher, gelegen ze Medlikch vor der chotgazzen, ze nechst Hannsen dem Phann, vmb vir vnd Subentzig phenning versezzens gruntdinst vnd vmb fumfthalben emmer wein, minner eins halben virtail rechts vbertzins, das im nicht gedint wer waren mer wenn recht teg, vnd pat vrogen, was recht wer. Do word zu dem rechten erfunden vnd gesprochen: Man solt Christan dem Stecher vnd Anna seine swester ze wizzen tuen vnd laden fur recht. Das hot tegen nach des Lanndes recht, als lang vnd alsuer, das zwispil darauf ertailt ward mit dem rechten Subentzig phunt vnd mer; vnd pat vrogen, was recht wer. Da gab vrag vnd vrtail: Seid man Christan man getan vnd hot sew geladen albeg ze rechter zeit, ye ze virtzehen den Stecher vnd Anna sein swester dar vmb geladen vnd ze wizzen hiet getan ze rechter zeit, ich schull im erber man zwen geben, die den weingarten schawn vnd schetzen nach iren trewen, ob er tewer wer, den der versezzen gruntdinst vnd der vbertzins vnd die Zwispil pringt, die mit dem rechten darauf ertailt ist worden. Do gab ich im Merten den swantz vnd Hannsen den schuster. Die chomen wider fur mich vnd sagten darvmb pei iren trewn, als si ze recht solten, Das si den weingarten geschawt vnd geschatzt habent; Das er virtzig phunt wert sei vnd nicht tewr. Dornach pat er vrogen, was recht wer. Do gab vrag vnd vrtail: Seit die erbern lewt den weingarten geschawt vnd geschatzt hieten vnd ouch dar vmb gesagt hieten pei iren trewen, das er virtzig phunt wert wer vnd der versessen gruntdinst vnd der vberzins vnd die Zwispil mer pringt, er sull mir meine recht geben, das hot er getan; vnd sull ich in des weingarten gewaltig machen, furbas allen seinen frumen an seiner hern stat domit schaffen mit verchaufen, mit versetzen vnd geben, swem er welle an alle irrunge. Vnd swen ich selb nicht aigen insigel hab, So hab ich gepeten Petrein den raidlein Panrichter vnd Judenrichter ze Medling, das er den brief versigel an meiner stat vnd habn auch gepeten Stephan den Rewter, das er der sach getzeug ist mit seinem insigel, im an schaden. Der brief ist geben nach christi gepurd dreutzehen Hundert iar dar nach in dem vir vnd newntzigistem iar, des vreytags noch sand Maria Magdalene tag.
    Source Fulltext: WEIS, Heiligenkreuz (=FRA II/16, 1859) S. 388-389

    Original dating clausedes vreytags noch sand Maria Magdalene tag



    LanguageDeutsch
    Places
    • Mödling (GB MD)
    • Ottenthal (GB MI)
    • Zisterzienserstift Heiligenkreuz
    Persons
    • Anna, Schwester von Christian dem Stecher
    • Christian der Stecher, Bruder Annas
    • Friedrich der Ottenthaler, Bürger von Mödling (Aussteller)
    • Hans der Pfann
    • Hans der Schuster
    • Hans der Stecher
    • Mert der Schwanz
    • Nikolaus I., Abt in Heiligenkreuz (1392-1402)
    • Peter Raidlein, Bannrichter und Judenrichter von Mödling (Siegler)
    • Stephan der Reuter (Siegler, Zeuge)
    • Trautman der Huppler von Mödling, Amtmann des Stiftes Heiligenkreuz
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