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Charter: Heiligenkreuz, Urkunden (~1133-1775) 1400 VI 19
Signature: 1400 VI 19
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19. Juni 1400, Wien
Hans der Schenk von Ried und seine Frau Walburga verkaufen eine Gülte auf (genannten) Lehen zu Rannersdorf um 125 Pfund an Abt Nikolaus und den Konvent von Heiligenkreuz.
Source Regest: 
MAURER Nr. 3
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Heiligenkreuz (http://www.stift-heiligenkreuz.at)

4 farblose Wachssiegel in Wachsschale.
    Graphics: 
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    Ich Hanns der Schenkch von Ried und ich Balpurkch sein hausfraw und all unser erben, wir vergehen und tuen kunt allen den, die den brief lesent oder hoerent lesen, die nue lebent oder hernach kunftig sind, das wir mit gueten willen, mit verdachtem muet und mit gesambter hannd und nach rat unser frewnt zue der czeit, do wir es wol getuen mochten, verchaufft haben unsers rechten aygens fuenf schilling und achtzehen phening Wienner munns gelts gelegen czue Raenestorff auf siben halben ueberlent lehen und auf siben hofsteten, die czue den zeiten die hernach wenant lewt dienent:||
    von erst Janus Chrawker von siben viertail lehen sybentzig phening, Jorig Herbart von aym halben lehen zwayntzig phening, Vl Smydinn von Chrud von aynem halben lehen zwayntzig phening, Pawl Olbear von aynem halben lehen zwayntzig phening und Symon Kolman von aynem viertail lehen zehen phening.||
    Darnach von den hofsteten: von erst Janus Wielannd von ayner hofstat vier phening, Jorig Herbart von ayner hofstat vier phening, Janus Chrawcher von zwayn hofsteten acht phening, Jakob Laybel von ayner hofstat vier phening, Thoman von ayner hofstat vier phening, Nyclas Schrwber von ayner hofstat vier phening.||
    Darnach haben wir verchauft ganczen zehent auf sechs ganczen lehen gelegen daselbigs ze Reanaestorff, grozzen und chlaynen ze veld und ze dorff, den wir von dem hochgeborn fursten hertzog Albrecht ze Osterreich ze lehen gehabt haben, der uns denselben zehent von gnaden geaygent hat nach des brefs sag, der daueber ist, und alles das, das tzwe den vorgenant guelten und zehenten gehoret ze veld und ze dorff, es sey gestifft oder ungestifft, verschuecht oder unversuecht, wieso das genant ist. Die vorgenant gueld und zehent und alles das, das dartzue gehoeret, als vor geschriben stet, haben wir recht und redleich verchaufft und geben mit allen den nutzen, eren und rechten, als wir si in aygens gewer herpracht haben und als si mit alter herkomen sind, umb hundert phunt und umb funf und zwayntzig phunt Wienner phening, der wir gantz und gar verricht und gewert seyn, dem erbirdigen geistleichen hern prueder Nyclasen czue den zeyten abbt datz dem Heyligen Krawtz und dem convent gemayn daselbigs und allen iren nachkoemen, furbas ledikleich und freyleich ze haben und allen iren frumen domit ze schaffen, verchawffen, versetzen und geben, wem si wellen an allen irrsal, und durch pesserr sicherhait so setzen wir uns obgenant ich Hanns der Schenk und ich Balpurkch sein hausfraw mitsambt allen unsern erben unverschaidenleich ueber die vorgenant guelt und zehent und ueber alles das, das dartzue gehoeret, das vor geschriben, den egenant geistleichen herrn datz dem Heyligen Krawtz und allen iren nachkomen ze rechten gewern und scherm fur all ansprach, als aygens recht ist und des lanndes recht zwe Osterreich. Wer aber, das in furbas an denselben gueld und zehent und an all ir zuegehorung, als vor wenant ist, mit recht icht abgieng oder im mit recht icht chriegs oder ansprach auferstund, von wem das wer, swas si des schaden nement, das schullen wir in alles ausrichten und widerchern an allen iren schaden, und sullen auch si das haben auf uns unverschaidenleich und auf allem unserm guet, das wir haben in dem lannde ze Osterreich oder wo wir es haben, wir sein lebentig oder tod. Und das der chauff furbas also stet und untzewrochen weleib, darueber so gib ich obgenanter Hanns der Schenkch fur mich, fur mein hausfrawn und fur all unser erben in den brief zue einen warn urchund der sach, versigilten mit meinem angehangen insigil und mit des erbern Hannsen insigil von Dietreichstockh, die zeit vorstmaister in Osterreich, und mit Wolfhartz insigil des Inprukker und mit Ulreichs insigil des Eybespruner, die der sach getzewgen sind mit iren angehangen insigiln, in an schaden.||
    Der brief ist geben datz Wienn nach Christi gepurd in dem viertzehenhundertistem jar, des nechsten sambtztags vor [... Plica!].

    Original dating clausedes nechsten sambtztags vor



    LanguageDeutsch
    Places
    • Wien
       
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