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Charter: Michaelbeuern, Benediktiner (1072-1951) K 127
Signature: K 127
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1615 VI 27
Stephan Wintter zu Odefing (Otterfing in der Pfarre Feldkirchen) und seine Hausfrau Katharina Kainzin, die den Christophen Clinger, Maurer zu Hofpeyern, zum Beistand hat, bekennen, daß sie wegen mehrer Andacht und christlich-katholischem Eifer dem Gottßhaus Burkhirchen auf ewig verehrt und geschenkt haben zur Erweiterung und Einfangung eines Freithofs daselbst einen Orth aus ihrem freieigenem Holzgrundt, an benanntem Gottßhaus liegend. Dargegen und für solche Verehrung hat ihnen Abt Ulrich zuegesagt und versprochen, ihrer und ihrer ganzen Freundtschafft zu ewiger Gedechtnus, als oft man beim Gottßhaus Burkhirchen celebriert, im öffentlichen Gebet treulich zu gedenken. Nitweniger hat ihnen auch hochwohlernannter Herr Prälat einen Neufang zu einer Wiese, am Lauterpacher-Moß gelegen, so vorher Leibgeding gewest, zu rechtem ewigen Burgrecht verlassen.  


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Urkunden Michaelbeuern

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    Original dating clause1615 den 27. Juny.

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    Anmerkung. In dieser Urkunde K 127 heißt es noch, daß das Gottßhaus zu Burkhirchen dem Closter zu Peyern inkorporiert sei. Im Jahre 1735 hat dann aber Abt Martin Dorner in einer Eingabe an die Churbayr. Regierung zu Burghausen Klage geführt gegen den Pfarrer von Feldkirchen, der die Inkorporierung nicht anerkannte. Zugleich hat der Abt gebeten, daß ihm der Kirchenschlüssel wieder eingeräumt werde! Die Eingabe scheint nicht viel Erfolg gehabt zu haben. Wenigstens im 19. Jahrhundert galt Burgkirchen tatsächlich als Filiale von Feldkirchen. Bis ungefähr 1860 wurde in dem Kirchlein am Feste des hl. Johannes des Täufers noch Gottesdienst gehalten. Schließlich ging das Kirchlein in Privatbesitz über und im Winter 1890 wurde es, da es ganz baufällig war, abgebrochen. Aus den Steinen wurde dann die Kapelle zu Rindenschachern bei Wagenham (in der Pfarre Pischelsdorf) neu aufgebaut. Abt Petrus Weindl, aus Burgkirchen gebürtig, erinnert sich noch gut, wie die Steine auf Schlitten weggeführt wurden. An der Stelle des Kirchleins zu Burgkirchen steht jetzt ein Kreuz. (1927.) Das Kirchlein würde sicherlich jetzt noch stehen, wenn es dem Kloster nicht entzogen worden wäre. Das Kloster hätte dafür gesorgt, geradeso, wie für das Kirchlein zu Lauterbach. Aber Burgkirchen gehörte bis zum Jahre 1779 zu Bayern, und die Bayrische Regierung betrachtete unser Kloster als "ausländisches" Stift, und so ist es zu erklären, daß das Kirchlein trotz aller verbriefter Rechte dem Kloster verloren ging.
    Persons
    • Georg Hechl, Wagner, beide zu Hofpeyern
      • Type: Zeuge
    • Wolf Winter zu Lampoting (Lamperding, Pfarre Kirchberg).
      • Type: Zeuge
    • Zeugen: Georg Stachl, Schmidt
      • Type: Zeuge
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