Charter: St. Peter, Archiv der Erzabtei (1005-1981) Urk. Nr. 135 - 1250
Signature: Urk. Nr. 135 - 1250
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1250
Über die Grenzen der Besitzungen Apnawe und Scheffawe war zwischen dem Domkapitel und dem Stift St. Peter zu Salzburg Streit entstanden, den die Parteien durch ein Schiedsgericht zu beendigen sich entschlossen. Das Domkapitel wählte den Frater Albert, seinen und des Klosters Salem Salinenverwalter und den Ritter Chunrad von Chuchil (Kuchl), St. Peter den Abt von Mense (Mondsee) und seinen Diener Walchun zu Schiedsrichtern, nachdem schon früher beiderseits der Propst von Berchterscadem gewählt worden war, um unter den Schiedsrichtern selbst Einigkeit herzustellen, falls sie sich nicht einigen können. Die Partei, die sich dem Schiedsgericht nicht fügt, soll 60 Pfund Salzburger Münze Strafe zahlen. Dompropst Otto und die Kanoniker Hermannus und Friedrich als Vertreter des Domkapitels, Abt Richer, Prior Ludwig und Kämmerer Marquardus als Vertreter des Stiftes St. Peter leisteten auf jeglichen Urkunden- oder Zeugenbeweis Verzicht. Nach eingehender Überlegung wurde von den Schiedsrichtern folgende Grenze bestimmt: von der Höhe des Rotenstein (evt. Rotwand im Tennengebirge östlich der Kuchler Alm) abwärts bis zum Steg, der (bei den Mühlen in der Nähe des Ursprunges) über den kleinen Swezzenpach (Schwarzenbach, mündet bei der Engelhardsbrücke in der Scheffau in die Lammer) gelegt ist, von diesem nach einer möglichst deutlichen Grenzlinie möglichst gerade auf die Höhe des Strupperch (Vorderer Strubberg) und von da hinunter zum Steg, der über den Rotenpach (Rettenbach beim Sillgut, Ortschaft Wallingwinkel in der Gemeinde Abtenau) gelegt ist, der in die Lammer fließt. Die Weideflächen des Strubberges sollen hüben und drüben der Grenze den Leuten beider Stifte gemeinsam sein.Source Regest:
Zettelkasten St. Peter
Zettelkasten St. Peter
Current repository:
Sonderstandort Restaurierungsbedarf, 1.2 Urkunden 1200-1299
Sonderstandort Restaurierungsbedarf, 1.2 Urkunden 1200-1299
Material: Pergament
Condition: Siegel beschädigt.


Editions:
- Salzburger Urkundenbuch IV, Nr. 7.
Original dating clause: millesimo cc quinquagesimo Indictione octava
Places
- Abtenau
- Scheffau
Persons
- Albert, Frater von Salem(?)
- Chunradus Stutz
- Chunradus molendinarius in der Awe
- Chunradus officialis
- Chunradus schiltknecht
- Einwicus
- Frater Albert
- Friedrich, Kanoniker
- Gerungus in der Awe
- Gerungus sub monte (Untersberg in der Au)
- Heinrich, Abt von Mondsee
- Heinricus Gucke
- Heinricus sub monte
- Heinricus, Frater suus
- Hermannus, Kanoniker
- Konrad, Kanoniker von Berchtesgaden
- Konrad, Ritter von Kuchl
- Ludwig, Prior von St. Peter
- Lutoldus in der Awe (Abtenau)
- Marquardus, Kämmerer von St. Peter
- Meinhardus, Pleban von Abtenau
- Otto, Dompropst
- Pilgrimus de Sniczingen
- Richer, Abt von St. Peter
- Ritter Chunrad von Chuchil
- Swithardus officialis
- Ulricus de Kalhochsperge
- Walchun officialis s. Petri
- Werner, Propst von Berchtesgaden
Keywords
- General:
- Privaturkunden, kirchlich
- Marchung
St. Peter, Archiv der Erzabtei, St. Peter, Archiv der Erzabtei (1005-1981) Urk. Nr. 135 - 1250, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_135-1250/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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