Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1318 I 21
Signature: 1318 I 21
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21. Januar 1318 (Samstag), Schaunberg
Graf Heinrich von Schaunberg erteilt dem Kloster Schlägl Mautfreiheit zu Aschach für Wein und Getreide gegen Entrichtung von zwölf Pfennigen und die Feier eines Seelgerätes für seine Frau Agnes am Montag nach Mittfasten.Source Regest:
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 102 (S 84), S. 117
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 102 (S 84), S. 117
Current repository:
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)
Siegel an Pergamentbändchen hängend: Graf Heinrich III. von Schaunberg. Siegel fehlt, nur Bändchen erhalten.
Material: Pergament
Dimensions: 116/126 x 221/224 mm, Plica 5/15 mm.
- notes extra sigillum:
- Rückseite: Super libertatem in aschach / Stifftbrieff der maut zu Aschau / 1318 / N. I. / A: Clas: V. Eccles: Rub: a. / Sig: 1.


Kopialbuch A (1593) 21r-v, 33v.
Kopialbuch B (1597) 24v, 42r.
Balth. v. Mor (1769)
K. Rumpler (1980)
Vidimus in Urk 504 vom 8. Jänner 1490
"Ich, graf Hainreich der elter von Schavnberkh(1) vergich vnd tuen chunt allen den, di disen brief sehent oder hoernt lesen, daz ich mit verdachtem muet vnd mit willen vnd gunst aller miner erben dem gotshaus ze dem Slegel(2) mir vnd allen minen vodern vnd minen nach chunften ze einem selgeret, vreiung dotz Aschah(3) han ge geben alle dem, daz man dem selben gotshaus do hin auf fuert von wein vnd von getraid, daz in daz selb chloster gehoert an gever, also mit beschaidner red, daz man ewichleich nicht mer dann zwelif pfenning ze Aschah geb, swann ir guet do hin engegen gefuert werd, ze einer gehugnusse, als anderev chloster, di daz recht do habent, vnd daz auch di herren von dem vor genanten chloster ze dem Slegel ewichleich alle jar des nesten mentages nach mitter vasten mein vnd meiner hausvrowen, vron Agnesen(4) vnd aller meiner vodern vnd miner erben gehugnusse(5) haben mit vigili vnd mit selmessen in aller der weis, sam ob wir leichenheftichleich do engegenwuert stuenden, vnd wer auch, daz di herren von dem obgenanten gotshaus daz von chainerlai sachen daz versaumten vnd vber giengen, so schol in ir recht dotz Aschah, daz hie vor verschriben ist, auch ab gen. Vnd daz in vnd vns daz also stet vnd vnuerchert beleibe, dar vber gib ich disen brief ze einer stet, versigelten mit minem jnsigel. Der brief ist gegeben datz Schawenberch, nach Christes geburt tausent iar, drev hundert iar, do nach in dem achzehenten iar, an sand Agnesen tag."
Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 102 (S 84), S. 117
Original dating clause: an sand Agnesen tag
Editions:
- UBLOE 5 (1868) 199, Nr. 204.
Secondary Literature:
- Pröll, Geschichte (1877) 49.
- Pröll, Weingärten (1885) 2 (462)
- Vielhaber, Catalogus Codicum (1918) 17f. Cpl 47.I.
- Luger, Dissertation (1936) 125, 187.
Language:
Notes:
(1) Heinrich III. von Schaunberg: Urk 31, Anm 1.
(2) Schlägl unter Propst Ulrich I.
(3) Aschach an der Donau, ein Markt im Bezirk Eferding (urk. seit 777), vgl. Schiffmann 1 (1935) 38. - Hier hatten die Schaunberger die Donaumaut inne: Edlbacher, Landeskunde OÖ (21883) 129. Vgl. auch das Heimatbuch Aschach, von Werner Josef Promintzer, 2 Bände, Aschach 1989.
(4) Agnes von Schaunberg (+ vor 1318), vgl. Urk 31, Anm 1.
(5) Dieses Gedächtnis ist bezeugt in Cpl 47.I, fol. 16r (Vielhaber 17f)
Places
- Schaunberg
Schlägl, Stiftsarchiv, Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1318 I 21, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASchl/Urkunden/1318_I_21/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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