Fond: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600)
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Charter: 1312 V 22
Date: 22. Mai 1312 (Montag)
Abstract: Bischof Wernhard von Passau schließt mit dem Kloster Schlägl und Propst Ulrich einen Vertrag über die Besitzrechte einer Reihe von Gütern: Schlägl erhält den Landstrich rechts der Großen Mühl zwischen dem Schwalsöder- und Finsterbach mit den Dörfern Natschlag, Geiselreit, (Ober)Neudorf, Haustein, Mitterreith, Zaglau und (Öden)Kirchen; an das Hochstift Passau kommen die Einkünfte der Dörfer Glatzing, Lichteneck, Rumerstorf, Autengrub, Berlesreith, auch Mühledt und Schwalsödt.
Charter: 1313 IX 10
Date: 10. September 1313 (Montag)
Abstract: Pribislaus, Titularbischof von Satora, erteilt in Vertretung des Bischofs Johannes von Prag und mit Erlaubnis des Propstes Ulrich von Schlägl der Kapelle des Busco von Lagau im Dorf Lagau, Pf. Kirchschlag, die kirchliche Weihe.
Charter: 1313 XII 07
Date: 7. Dezember 1313
Abstract: Karolus, Archidiakon zu Bechyne, entscheidet als Beauftragter des Bischofs von Prag einen Streit zwischen dem Stift Schlägl und der Benediktinerabtei Ostrau um die Kirche zu Friedberg; Schlägl soll bis Weihnachten 400 Pfund Passauer Pfennige zahlen, Ostrau soll auf seine Ansprüche auf Friedberg verzichten.
Charter: 1313 XII 07
Date: 7. Dezember 1313 (Freitag)
Abstract: Karolus, Archidiakon zu Bechyne, entscheidet als Beauftragter des Bischofs von Prag einen Streit zwischen dem Stift Schlägl und der Benediktinerabtei Ostrau um die Kirche zu Friedberg; Schlägl soll bis Weihnachten 400 Pfund Passauer Pfennige zahlen, Ostrau soll auf seine Ansprüche auf Friedberg verzichten.
Charter: 1314 V 01
Date: 1. Mai 1314 (Mittwoch)
Abstract: Chalhoch, Friedrich und Chunrat, die Falkensteiner, schenken dem Stift Schlägl ihr Gut zu Katzing (Chazlein) als Seelgerätstiftung.
Charter: 1314 V 28
Date: 28. Mai 1314 (Dienstag)
Abstract: Ulrich von Chrotendorf stiftet mit 30 Pfund Passauer Pfennigen ein Seelgerät in Schlägl und versetzt zum Pfand seinen Weingarten zu Zöbing am Höllenstein.
Charter: 1315 III 18
Date: 18. März 1315 (Dienstag)
Abstract: Peter von Rosenberg, Oberstkämmerer des Königreiches Böhmen, schenkt der Kirche (Pfarr-Kapelle) von Friedberg eine weitere Mühle, die bei der Brücke gelegen ist, als Seelgerät für den verstorbenen Vater Heinrich.
Charter: 1316 IV 01
Date: 1. April 1316 (Donnerstag)
Abstract: König Friedrich der Schöne erteilt mit Einverständnis seiner Brüder, der Herzöge von Österreich, dem Stift Schlägl die Erlaubnis, jährlich fünfzehn Fuder Wein (carratas vini) mautfrei auf der Donau aufwärts zu führen.
Charter: 1316 IV 01
Date: 1. April 1316
Abstract: König Friedrich der Schöne erteilt mit Einverständnis seiner Brüder, der Herzöge von Österreich, dem Stift Schlägl die Erlaubnis, jährlich fünfzehn Fuder Wein (carratas vini) mautfrei auf der Donau aufwärts zu führen.
Charter: 1316 VI 19
Date: 19. Juni 1316
Abstract: Seidel von Haichenbach, Rüdigers Sohn, stellt einen Revers aus, daß er nicht mehr aus Schlägl entfliehen will.
Charter: 1316 VI 19
Date: 19. Juni 1316 (Samstag)
Abstract: Bendit Chadoltin von Haichenbach und ihre zwei Söhne Ull und Rudel bestätigen, daß sie auf die von ihren Vorfahren dem Kloster Schlägl geschenkten Güter, auf Harau, Wandschamel, Glatzing und Liechteneck, keine Ansprüche mehr erheben wollen.
Charter: 1317 I 29
Date: 29. Januar 1317 (Samstag)
Abstract: Abt Otto und der Konvent von Ostrau (des Klosters St. Johann "in insula") verzichten auf ihre Ansprüche hinsichtlich der Pfarre Friedberg.
Charter: 1317 II 06
Date: 6. Februar 1317 (Sonntag)
Abstract: Die Brüder Alber und Budislaus von Horach und die Brüder Nikolaus und Busco von Weichseln verpflichten sich dem Kloster Schlägl gegenüber, für die jährliche Zahlung von 64 Pfund Pfennigen des zum Pfarrer von Kirchschlag eingesetzten Liebhard zu haften.
Charter: 1317 III 02
Date: 2. März 1317 (Mittwoch)
Abstract: Johannes von Dražice, Bischof von Prag, bestätigt die Übereinkunft zwischen dem Abt Woyzlaus von Ostrau mit dem Propst Ulrich von Schlägl wegen der Kirche zu Friedberg.
Charter: 1317 III 13
Date: 13. März 1317 (Sonntag)
Abstract: Johannes von Dražice, Bischof von Prag, bestätigt die Übereinkunft zwischen dem Abt Woyzlaus von Ostrau mit dem Propst Ulrich von Schlägl wegen der Kirche zu Friedberg.
Charter: 1317 VIII 05
Date: 5. August 1317 (Freitag)
Abstract: Wenzeslaus, Burggraf der Rosenberger, und Elisabeth, seine Hausfrau, schenken der Kirche zu Friedberg mehrere Zehenten im Dorf Watnau als Seelgerät für seine verstorbene erste Ehefrau Petrissa und für alle anderen Vorfahren.
Charter: 1318 I 01
Date: 1. Januar 1318 (Sonntag)
Abstract: Hadmar von Winkl gestattet dem Kloster Schlägl in seinen Höfen zu Winkl und Neustift das Halten von 16 Rindern und deren freie Weide auf seinen, Hadmars, Auen als Seelgerät für die verstorbenen Söhne und Vorfahren.
Charter: 1318 I 21
Date: 21. Januar 1318 (Samstag)
Abstract: Graf Heinrich von Schaunberg erteilt dem Kloster Schlägl Mautfreiheit zu Aschach für Wein und Getreide gegen Entrichtung von zwölf Pfennigen und die Feier eines Seelgerätes für seine Frau Agnes am Montag nach Mittfasten.
Charter: 1319 IX 04
Date: 4. September 1319 (Dienstag)
Abstract: Die Pfarre Rohrbach wird vom Domkapitel zu Passau dem Stift Schlägl zugesprochen, und zwar als Pitanz zugunsten des Refektoriums und des Konventes; dies schlägt das Domkapitel dem Papst Johannes XXII. in Avignon vor.
Charter: 1319 IX 04
Date: 4. September 1319
Abstract: Die Pfarre Rohrbach wird vom Domkapitel zu Passau dem Stift Schlägl zugesprochen, und zwar als Pitanz zugunsten des Refektoriums und des Konventes; dies erklärt das Domkapitel dem Stift Schlägl.
Charter: 1319 X 13
Date: 13. Oktober 1319 (Samstag)
Abstract: Heinrich von Chirchling übergibt an Albert, den Bischof von Passau, zugunsten des Stiftes Schlägl seinen Weinzehent zu Königstetten.
Charter: 1319 X 13
Date: 13. Oktober 1319
Abstract: Heinrich von Chirchling übergibt an Albert, den Bischof von Passau, zugunsten des Stiftes Schlägl zwei Joch Acker, die das Kloster von seinem Knappen gekauft hat.
Charter: 1319 X 21
Date: 21. Oktober 1319 (Sonntag)
Abstract: Pfarrer Gerung von Winkl, NÖ, bestätigt, daß er vom Kloster Schlägl einen Hof und Zehente in Winkl unter bestimmten Bedingungen erhalten habe.
Charter: 1320
Date: um 1320
Abstract: Rudolf von Falkenstein, Chorherr von Passau, bestätigt dem Bischof Albert von Passau im Streit zwischen den Veldnern und dem Kloster Schlägl um die Straße, die von Böhmen über Schlägl nach Passau führt, daß diese eine freie Straße sei, auf der viele Säumer Getreide nach Passau, dafür Salz nach Obernzell bringen.
Charter: 1321 IV 27
Date: 27. April 1321 (Montag)
Abstract: Bischof Albert von Passau inkorporiert die Pfarrkirche Rohrbach dem Kloster Schlägl gegen eine Zahlung von vier Pfund Passauer Pfennigen (jeden Quatember einen) nach Passau.
Charter: 1321 IV 27
Date: 27. April 1321 (Montag)
Abstract: Bischof Albert von Passau inkorporiert die Pfarrkirche Rohrbach mit Einwilligung und Siegelung durch das Domkapitel dem Kloster Schlägl gegen eine Zahlung von vier Pfund Passauer Pfennigen (jeden Quatember einen) nach Passau.
Charter: 1322 II 02
Date: 2. Februar 1322 (Dienstag)
Abstract: Ortneid von Tannberg wählt seine Grabstätte neben seinem Oheim, Chalhoch von Falkenstein, im Kloster Schlägl, und gibt dafür die Güter in Kirchbach, Martschlag, Oberneudorf, Stierberg und Vordorf; außerdem stiftet er dem Konvent zum Seelgerät auch für 15 Pfund Passauer Pfennige eine "Pfründe".
Charter: 1322 II 13
Date: 13. Februar 1322 (Samstag)
Abstract: Bischof Albert von Passau bestätigt dem Kloster Schlägl den Kauf des Lehens zu Königstetten und befreit es von allen Diensten; lediglich der Geld- und Getreidezehent soll nach Zeiselmauer entrichtet werden.
Charter: 1322 II 13
Date: 13. Februar 1322 (Samstag)
Abstract: Bischof Albert von Passau bestätigt dem Kloster Schlägl die von seinen Ministerialen, den Falkensteinern, Tannbergern und Haichenbachern gemachten Schenkungen; dafür gibt Schlägl jährlich einen Geier oder zwei Sperber.
Charter: 1322 IV 06
Date: 6. April 1322 (Dienstag)
Abstract: Bischof Albert von Passau bestätigt den Tauschvertrag seines Vorgängers, des Bischofs Wernhard, vom 22. Mai 1312 (Urk 85) mit dem Kloster Schlägl.
Charter: 1323 II 19
Date: 19. Februar 1323 (Samstag)
Abstract: Pfarrer Liebhard resigniert auf die Pfarre Kirchschlag und übergibt alle Rechte dem Propst Ulrich von Schlägl.
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