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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1420 IV 28
Signature: 1420 IV 28
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28. April 1420 (Sonntag), o. O.
Wolfgang Berger, Pfarrer von Rohrbach, stellt dem Propst Bernhard und dem Konvent von Schlägl einen Revers aus und verpflichtet sich, jährlich 20 Pfund Pfennige (16 für Schlägl, und 4 für die Passauer Domsakristei) als Quatembergeld zu zahlen.
Source Regest: 
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 277 (S 185), S. 296
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

Seal: Siegel an Pergamentbändchen hängend: 1) Stephan Ploch, Pfarrer zu Altenfelden. Gelbe Schale, rotes Siegel, rund, 30/55 mm Dm. Nur Schale und Reste des Siegels erhalten.
Seal: 2) Niklas vom Perg, Vater des Pfarrers. Wie 1. Siegel (Ploch). Vgl. die Siegel in Urk 262 (S 173) und 265 (S 175)

Material: Pergament
Dimensions: 280 x 320/325 mm, Plica 20 mm.
  • notes extra sigillum
    • Rückseite: Das Cotember geltt zu Rorbach betreffend / 1420 / No: XI. / A: Clas: VI Parochialia / Rub: a. / F 29.
Graphics: 

cop.
Kopialbuch A (1593) 52r.


    cop.
    Kopialbuch B (1597) 75r-76r.


      cop.
      K. Rumpler (1980)

        x
        "Ich, Wolfgankch von Perg(1), dy czeit pharrer zu Rorbach, vergich offenleich mit dem brief alln den er fuer chumpt oder lesen horent, daz ich mit wolbetachten mued vnd alz daz auch von alter her chompmen ist von den pharrern, dy dew chirchen zu Rorbach vor mir gehapt vnd pesessen haben, alz ich dez brief vnd sidel gesehen hab, schuldig pin vnd gelten schol alli jaer jarleich dy weil vnd ich dy obgenanten chirchen hab vnd besicz, dem erwirdigen gaystleichen meinem genedigen herrn, herren Werenharten(2), dy czeit brost dacz vnsern frawn Slag, seinen nach chompmen vnd dem ganczen conuent da selbst sechczehen phunt phenning, zu yeder chottemper vir phunt phenning vnd vir phunt phenning dem guster zu Passaw(3) auf dem taewm jn den sagrer, auch zu yeder chottemper ain phunt phenning, daz mocht alzo czwainczig phunt phenning solicher muens, alz dan in dem lant ob der Ens vnd jn der stat zu Passaw gib vnd geb ist. Waer aber, daz jn daz von mir verczogen wuert, dez sew zu schaeden chaemen, zu christen oder zu juden, daz sew oder ir gewisser scheinbot geprechen mechten an ayd vnd vngesworen iren flechten(a) worten dar vmb zu gelauben, den selbigen schaeden mit sampt dem hawpguet lob ich in ab zu tuen vnd wider zu cheren, daz schullen sy haben, dacz mir vnd dacz meinen trewn vnd auf meiner chirchen zu Rorbach vnd auf alle den zehent vnd guetern vnd nuczen, dy zu meiner chirchen gehorent, nichcz aus genumen noch hin dan gesaczt, ez sey ochsen, roes oder chue oder ander farunt guet, wie dy hab genant gesein mag, der mugen si sich dan wol vnder winden an chlag, an fuerbot vnd an alz recht, alz vil vnd alz lang, daz si hawpgucz vnd schaeden gericht vnd gewert werdent nach ir fuegsamchait, vnd was ich da wider redz oder tet, mit recht oder an recht, gaistleich oder welttleich, daz habent sew an aller staet gewunnen vnd gehapt vnd ich gancz vnd gar verloren. Vnd der sach zu vrchunt gib ich, obgenanter Wolfgankch, meinem genedigen herren, dem brost dacz vnsern frawn Slag vnd dem conuent da selbst den brief, wesidelten mit der erberen vnd weisen herrn Stephanns dez Plochs(4) dy czeit pharrer zu Alten Velden, vnd meins lieben vaters Niclos von Perg(5), bayder anhangunden jnsydel, dy sew durich meiner fleizzigen pet willen der sach zu czeugnuez an dem brief gehangen haben, jn vnd iren erben an schaeden, wen ich dy czeit gegrabens sidel nicht enhet, dar vnder ich mich verpint mit meinen trewn an aydes stat, alz daz war vnd stet zu haben, daz oben an dem brief geschriben ist. Gegeben nach Christi gepuerd virczehen hundert jar, dar nach in dem czwainczigisten jar, am suntag nach sand Jorgen tag."
        Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 277 (S 185), S. 296-297

        Original dating clauseam suntag nach sand Jorgen tag

        Editions
        • Erstveröffentlichung.
        Secondary Literature
        • Pröll, Geschichte (1877) 73.


        LanguageDeutsch

        Notes
        (a) Kop A-B lesen: slechten (Schimpfworte, statt Frevel- oder Fluchworte)
        (1) Wolfgang von Perg: Wolfgang Berger; vgl. Urk 276, Anm 4.
        (2) Wernhard: Propst Bernhard: Ebd. Anm 2.
        (3) Küster der Sakristei des Passauer Doms.
        (4) Stephan Ploch, Pfarrer von Altenfelden: Ebd. A 5.
        (5) Nikolaus Berger, Vater d. Pfr.: Ebd. A 6.
        Places
        • o. O.
           
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