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FondSchlägl, Prämonstratenser (1204-1600)
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Charter: 1410 VI 05
Date: 5. Juni 1410 (Donnerstag)
AbstractPhilipp, Abt des Schottenstiftes zu Regensburg, bestätigt als päpstlicher Exekutor nach Überprüfung der Urkunden dem Stift Schlägl die Inkorporation der Pfarre Rohrbach, wie sie Domkapitel und Bischof Albert von Passau 1319 und 1321 vorgenommen hatten; dies beglaubigt der kaiserliche Notar Jakob von Sobyeslaw, Kleriker der Diözese Prag.

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Charter: 1410 VIII 28
Date: 28. August 1410 (Donnerstag)
AbstractWenzel Kämer, Bürger zu Krumau, und Margret, seine Hausfrau, verkaufen dem Hanns Hauzenberger, Burgseß zu Neuburg am Inn, und seiner Hausfrau, zwei Güter zu Reichenau, Lehen Heinrichs v. Rosenberg, um 26 Pfund Wiener Pfennige.

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Charter: 1411 I 21
Date: 21. Januar 1411 (Mittwoch)
AbstractPropst Martin von Schlägl verpachtet den Weingarten Cholmincz in der Wachau, gegen ein Drittel Wein an Heinrich den Teufel und seine Ehefrau Anna.

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Charter: 1411 III 10
Date: 10. März 1411 (Dienstag)
AbstractDer Pfarrer Nikolaus von Höritz führt als der vom Prager Erzbischof Sbinko bestellte Exekutor Prziecho, von Kirchschlag in die durch Tausch erlangte Pfarre Friedberg ein; dies bestätigt der kaiserliche Notar Laurentius von Lypa.

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Charter: 1411 XI 25
Date: 25. November 1411 (Mittwoch)
AbstractWernhard der Schurff auf dem Walichenhof und seine Hausfrau verkaufen dem Propst Martin und dem Konvent von Schlägl zweieinhalb Güter zu Zaglau und den ganzen Zehent darauf.

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Charter: 1412
Date: 1412
AbstractHeinrich der Schurff, gesessen in Langhalsen, und seine Hausfrau Anna, verkaufen dem Propst Martin und dem Konvent von Schlägl zweieinhalb Güter zu Zaglau und den ganzen Zehent darauf, gelegen in der Pfarre Aigen.

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Charter: 1413 I 10
Date: 10. Januar 1413 (Dienstag)
AbstractAndre, Richter zu Rohrbach, und seine Hausfrau, verkaufen ihrem Vetter Thoman dem Fleischhauer und seiner Hausfrau ihren Zehent auf dem mittleren Gut zu Harau.

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Charter: 1413 I 11
Date: 11. Januar 1413 (Mittwoch)
AbstractAndreas Herleinsperger, Pfleger zu Neuburg am Inn, stiftet für die von ihm zu Rohrbach erbaute St. Georgs-Kapelle ein Benefizium mit einer ewigen täglichen Frühmesse, ausgestattet mit mehreren Gütern und Zehenten.

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Charter: 1413 I 25
Date: 25. Januar 1413 (Mittwoch)
AbstractAndre, Richter zu Rohrbach, und seine Hausfrau, verkaufen zwei Teile Zehent auf einem Gut zu Altenhofen, Pf. Rohrbach, an Wernhart zu Altenhofen.

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Charter: 1413 II 01
Date: 1. Feb. - 1. Sep. 1413 (1. Februar oder 1. September 1413) (Wochentag?)
AbstractHartlieb Herleinsperger, Pfleger zu Falkenstein, übergibt dem St. Georgs-Benefizium sein Gut zu Valltherren.

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Charter: 1413 II 02
Date: 2. Februar 1413 (Donnerstag)
AbstractPropst Martin, Prior Johannes Neusadler und der Konvent von Schlägl verkaufen dem Pfarrer Bernhard von Ulrichsberg das Dorf und den Zehent der fünf Häuser von Zaglau, und dieser verspricht, daß nach seinem Tod der Besitz für einen Jahrtag an das Stift zurückfällt.

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Charter: 1414 VII 04
Date: 4. Juli 1414 (Mittwoch)
AbstractDie Brüder Cenék, Walkun und Peter von Troyan verkaufen dem Pfarrer Andreas von Kirchschlag die Wiese Woholycze um sechs Schock Prager Silbergroschen und behalten sich für sechs Jahre das Rückkaufsrecht vor.

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Charter: 1414 IX 23
Date: 23. September 1414 (Sonntag)
AbstractMartin, Provisor der Pfarrpfründe Rohrbach, zahlt im Auftrag des dortigen ständigen Vikars Martin Fürholzer dem Propst Martin (von Toužim) und dem Konvent von Schlägl den für die Pfarre schuldigen Jahreszins von vier Pfund Wiener Pfennigen; dies bestätigt der kaiserliche Notar Bartholomäus Hertter.

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Charter: 1414 XI 04
Date: 4. November 1414 (Sonntag)
AbstractStephan Zimmermann und seine Hausfrau Barbara verkaufen an Herrn Bernhard (Wernhart) und Herrn Martin, Propst zu Schlägl, ihren Weingarten an der Dorfleiten zu Königstetten um 17 Pfund Wiener Pfennige.

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Charter: 1415 IV 20
Date: 20. April 1415 (Montag)
AbstractSiegmund Steinberger, auch Nikolaus und Ursula Hauzenberger, nehmen von Propst Martin von Schlägl den Schläglhof und Weingarten in Königstetten und den Hof zu Höflein auf die Dauer von fünf Jahren in Pacht und versprechen die pünktliche Zahlung des Bestandgeldes von 40 Pfund Wiener Pfennigen.

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Charter: 1416 V 12
Date: 12. Mai 1416 (Dienstag)
AbstractDie Witwe Anna Kurtz widmet dem Propst Martin und dem Konvent von Schlägl den ganzen Zehent eines Gutes zu Unterkrenau, Pfarre Rohrbach, und stiftet damit in der Frauenkapelle (M. Anger-Kirche) außerhalb des Gotteshauses zu Schlägl für ihren verstorbenen Gatten Niklas Kurtz einen Jahrtag.

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Charter: 1416 IX 05
Date: 5. September 1416 (Samstag)
AbstractWolfgang Jörger zu Tollet verleiht dem Thoman Großhaupt, Richter zu Wegscheid (Begschaida), das Gut zu Exenschlag in der Pfarre Peilstein zu Lehen.

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Charter: 1418 I 17
Date: 17. Januar 1418 (Montag)
AbstractDas Konzil von Konstanz unter Papst Martin V. beauftragt auf die Initiative des Herzogs Albrecht von Österreich den Propst von Allerheiligen oder St. Stephan in Wien, dafür zu sorgen, daß im Stift Schlägl nicht nur Männer aus Böhmen, sondern auch aus den anderen Ländern und Nationen, als Kleriker und Brüder aufgenommen werden dürfen.

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Charter: 1418 XII 14
Date: 14. Dezember 1418 (Mittwoch)
AbstractUlrich von Rosenberg bekennt, daß er für den von seinen Vorfahren erhaltenen Markt Haslach mit seiner Zugehörung von Georg von Hohenlohe, Bischof von Passau, die Lehenschaft bestätigt erhielt.

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Charter: 1419 IV 04
Date: 4. April 1419 (Dienstag)
AbstractWenzeslaus Thiem, Dompropst und Archidiakon von Passau, entscheidet als gewählter Schiedsrichter einen Streit zwischen dem Propst Bernhard und dem Konvent von Schlägl und dem Pfarrer Ulrich Gruber von Rohrbach; die Pfarre wird letzterem zugesprochen, aber er muß sich verpflichten, jährlich dem Stift Schlägl 16, der Diözese Passau 4 Pfund Pfennige zu bezahlen; dies bestätigt der kaiserliche Notar und Passauer Kleriker Leonhard Förster.

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Charter: 1419 VI 03
Date: 3. Juni 1419 (Samstag)
AbstractJohann, Graf von Schaunberg, bestätigt dem Stift Schlägl die von seinen Vorfahren im Jahr 1318 verliehene Mautfreiheit zu Aschach, sodaß pro Schiffsladung nur zwölf Pfennige zu entrichten sind; dafür wird die Abhaltung eines Jahrtages erneuert.

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Charter: 1420 II 09
Date: 19. Februar 1420 (Montag)
AbstractDie Brüder Hans(1) und Thomas(2) Großhaupt und ihre Schwägerin Anna(3) verkaufen ihren Hof zu Oberkrenau(4), Herrschaft Falkenstein und Pfarre Rohrbach, an Hans(5) und Andreas(6) Fuchs um eine bestimmte Summe Geldes.

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Charter: 1420 IV 22
Date: 22. April 1420 (Montag)
AbstractWolfgang Berger, Kleriker der Diözese Passau, wird vom Propst Bernhard und dem Konvent von Schlägl mit der Pfarre Rohrbach belehnt, nachdem Ulrich Gruber darauf verzichtet hatte; er erklärt sich bereit, die Verpflichtungen dem Kloster (jährlich 16 Pfund Pfennige) und Passau (4 Pfund Pfennige) gegenüber erfüllen zu wollen; dies bestätigt der kaiserliche Notar Leonhard Förster.

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Charter: 1420 IV 28
Date: 28. April 1420 (Sonntag)
AbstractWolfgang Berger, Pfarrer von Rohrbach, stellt dem Propst Bernhard und dem Konvent von Schlägl einen Revers aus und verpflichtet sich, jährlich 20 Pfund Pfennige (16 für Schlägl, und 4 für die Passauer Domsakristei) als Quatembergeld zu zahlen.

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Charter: 1420 VIII 28
Date: 28. August 1420 (Mittwoch)
AbstractDer Abt von Mühlhausen, Svatomir, bittet den Hauptmann des Landes ob der Enns, Reinprecht von Wallsee, eine Visitation von Schlägl anzuordnen, weil er selbst wegen der Zerstörung seines Stiftes (Hussiten) dazu nicht in der Lage ist.

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Charter: 1420 IX 11
Date: 11. September 1420 (Mittwoch)
AbstractDer Ritter Andreas Herleinsperger, Vizedom des Hochstiftes Passau, führt im Auftrag des Herzogs Albrecht von Österreich und des Landeshauptmanns Reinprecht von Wallsee auf Grund einer päpstlichen Konzession und der Empfehlung Mühlhausens eine Visitation und Reform im Stift Schlägl durch; dies bestätigt der kaiserliche Notar Konrad Steinkeller.

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Charter: 1420 X 16
Date: 16. Oktober 1420 (Mittwoch)
AbstractDer Generalabt Petrus bedankt sich für die Spende von Schlägl, die Propst Bernhard durch den Abt von Ursberg wegen der in Frankreich grassierenden Pest überbringen ließ.

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Charter: 1420 XII 10
Date: 10. Dezember 1420 (Dienstag)
AbstractKonrad Landshuter und seine Frau Kunigunde, ansässig zu Eferding, verkaufen ihren Zehent zu Vordorf auf dem Propstgut in der Pfarre Peilstein ihrem Schwager Friedrich dem Weber und seiner Frau Margreth zu Julbach.

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Charter: 1422 IX 03
Date: 3. September 1422 (Donnerstag)
AbstractDer Kardinalpriester Branda beauftragt als apostolischer Legat den Propst von Schlägl, gegen gewisse Frevler an den Klostergütern des Stiftes Goldenkron vorzugehen.

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Charter: 1424 IV 11
Date: 11. April 1424 (Dienstag)
AbstractPropst Bernhard von Schlägl leistet mit vielen Äbten und Pröpsten, Domherren und Dekanen, dem Passauer Bischof Leonhard von Laiming den Gehorsamseid.

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Charter: 1424 XI 09
Date: 9. November 1424 (Donnerstag)
AbstractJohann aus Sonnberg (Ješek Žumberka) sagt aus, Mika Ancnhinscht, Schlüsselmacher aus Ulrichsberg (Olrichovy Hory), habe sich in Prachatitz einen Geleitbrief geholt und dabei gesagt, daß die Wege ins Deutsche (do Nemec) durchgehauen (also offen) seien. Johann aus Sonnberg zeigte daraufhin den Prachatitzer Taboriten den Weg und führte diese mit 204 Pferden hinaus ins Deutsche, wo sie die Kirche zu Ulrichsberg verbrannten, an die 20 Leute erschlugen und in jener Gegend zwei Dörfer niederbrannten und großen Schaden verursachten.

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