Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1477 X 23
Signature: 1477 X 23
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23. Oktober 1477 (Donnerstag), Steyr
Kaiser Friedrich III. verlangt vom Stift Schlägl einen Beitrag von zehn Pfund Pfennigen zum Unterhalt der Truppen zu Pferd und zu Fuß.Source Regest:
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 472, S. 528
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 472, S. 528
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Stiftsarchiv Schlägl Signatur: Sch. 6 Fasz. 1.2. (www.stift-schlaegl.at)
Stiftsarchiv Schlägl Signatur: Sch. 6 Fasz. 1.2. (www.stift-schlaegl.at)
Siegel (rückwärts aufgedruckt, rotes Wachs, nur Fragment erhalten): Kaiser Friedrich III. Siegel rund, 45 mm Dm, mit den drei Schilden.
Material: Papier
Dimensions: 225 x 300 mm, keine Plica.
- notes extra sigillum:
- Rückseite: Kaiser Friderich verlangt 10 Pfund Pfenning vom Probste in Schlögl.
Keine Angabe.
"Fridreich(1) von Gotts gnaden romischer kaiser etc. ||
Ersamer geistlicher lieber andechtiger. Es seinn yetz auf vnnser schreiben(2) vnd eruordern vnser prelaten, die vom adl vnd stetten vnnsers furstentumbs Osterreich ob der Enns in grosser anzall hie bey vnns gewesen, vnd haben ain anslag ains geraisigen volkhs ze rossen vnd ze fussen zu widerstannd der veind durch das lannd aus, auf menigklich zu aushaltung desselben volkhs gemacht, darjnne dir zehen phund phenning angeslagen sein. Emphelhen wir dir ernstlich vnd wellen, daz du dieselben zehen phund phenning anuerziehen vnserm getrewn Kristoffen Hohenfelder(3), vnserm phleger gen Lynntz, oder Jorgen Hohenfelder(4), her gen Steir, oder Annderen Krabaten(5) gen Enns, welchs derselben ennde dir dartzu am fuglichisten sey, so zu jnnemern desselben anslags geordennt sein, oder wem sy das an jrer stat jnnzenemen beuelhen werde [...](6) anhest vnd gebest, vnd darinn gegen jr quittung nemest, vnd dar jnn nicht sawmig seist, damit man dasselb gellt zu aushaltung desselben geraisigen volkhs brauchen, vnd den vnd den veindten dest stetlicher mug widerstannd tan werden. Daran tust du vns gut geuallen, vnd vnser ernstliche maynung. Das wir mit gnaden gnedicklich gen dir erkennen wellen. Geben zu Steir(7), an phintztag vor sannd Symons vnd sannd Judas tag, anno Domini etc. LXXVII, vnsers kaisertumbs im sechsundzwainzigisten jar."||
||
Unten rechts: "Commissio domini jmperatoris in consilio."||
||
Anschrift auf der Rückseite: ||
"Dem ersamen geistlichen, vnserm lieben andechtigen, dem brobst zum Slegel(8)"
Ersamer geistlicher lieber andechtiger. Es seinn yetz auf vnnser schreiben(2) vnd eruordern vnser prelaten, die vom adl vnd stetten vnnsers furstentumbs Osterreich ob der Enns in grosser anzall hie bey vnns gewesen, vnd haben ain anslag ains geraisigen volkhs ze rossen vnd ze fussen zu widerstannd der veind durch das lannd aus, auf menigklich zu aushaltung desselben volkhs gemacht, darjnne dir zehen phund phenning angeslagen sein. Emphelhen wir dir ernstlich vnd wellen, daz du dieselben zehen phund phenning anuerziehen vnserm getrewn Kristoffen Hohenfelder(3), vnserm phleger gen Lynntz, oder Jorgen Hohenfelder(4), her gen Steir, oder Annderen Krabaten(5) gen Enns, welchs derselben ennde dir dartzu am fuglichisten sey, so zu jnnemern desselben anslags geordennt sein, oder wem sy das an jrer stat jnnzenemen beuelhen werde [...](6) anhest vnd gebest, vnd darinn gegen jr quittung nemest, vnd dar jnn nicht sawmig seist, damit man dasselb gellt zu aushaltung desselben geraisigen volkhs brauchen, vnd den vnd den veindten dest stetlicher mug widerstannd tan werden. Daran tust du vns gut geuallen, vnd vnser ernstliche maynung. Das wir mit gnaden gnedicklich gen dir erkennen wellen. Geben zu Steir(7), an phintztag vor sannd Symons vnd sannd Judas tag, anno Domini etc. LXXVII, vnsers kaisertumbs im sechsundzwainzigisten jar."||
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Unten rechts: "Commissio domini jmperatoris in consilio."||
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Anschrift auf der Rückseite: ||
"Dem ersamen geistlichen, vnserm lieben andechtigen, dem brobst zum Slegel(8)"
Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 472, S. 528
Original dating clause: an phintztag vor sannd Symons vnd sannd Judas tag
Editions:
- Erstveröffentlichung.
Secondary Literature:
- Keine Angabe.
Language:
Notes:
(1) Kaiser Friedrich III. vgl. oben Urk 376, Anm 1. - Zehn Pfund Pfennige waren 2.400 Pfennige.
(2) Schreiben des Kaisers vom 4. Okt. 1476: Urk 468.
(3) Christoph Hohenfelder, Pfleger zu Linz.
(4) Jörg Hohenfelder, Pfleger zu Steyr.
(5) Anndree Krabat, Pfleger zu Enns.
(6) Kleiner Textverlust durch Knick im Papier.
(7) Steyr, Ausstellungsort, Residenz des Kaisers?
(8) Schlägl Propst Andreas Rieder (1444-1481)
Places
- Steyr
Schlägl, Stiftsarchiv, Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1477 X 23, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASchl/Urkunden/1477_X_23/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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