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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1479 III 10
Signature: 1479 III 10
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10. März 1479 (Mittwoch), o. O. (Aigen-Schlägl)
Anna, die Witwe nach Michel Prügl zu Aigen, verkauft dem Propst Andreas von Schlägl ihre Sölde auf dem Markt Aigen.
Source Regest: 
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 477 (S 337), S. 534
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

Seal: Siegel an Pergamentbändchen hängend: 1) Mert Oedter von Götzendorf. Gelbe Schale, braunes Siegel, rund, 30/50 mm Dm. Wie oben Urk 364 (S 248). Umschrift: "S martini ~ Oder."
Seal: 2) Die Marktgemeinde Aigen. Gelbe Schale, schwarzes Siegel, rund, 30/50 mm Dm. Wie oben Urk 311 (S 205).

Material: Pergament
Dimensions: 140 x 310 mm, Plica 30 mm.
  • notes extra sigillum
    • Rückseite: Khaufbrief yber des Michl Prögl sölden am Aygen, so probst Andre zum Closter erhandlt. / 1479 / No: XXI. / Clas: I Aquisit: Rub: b. / h 15.
Graphics: 

cop.
Keine Angabe.

    x
    "Ich Anna(1), Michelen des Praeglen(2) weilent aufm Aygen gesessenn saligenn witib. Bekenn fuer mich, all mein eribn, fruendt vnd nachkomen, vnd thuen kund aller menigklich, den der gegenbuerttig brief fuerkumbt ze lesenn, hoern oder ze sehen, alls von wegn aller vnd yeder zuespruech, vordrung vnd gerechtigkait, so jch gehabt habe oder hiet mogn habn zw der seldn jm markcht aufm Aygn gelegn am ort zenagst dem klosterweg(3), darjnne yetzo der Werntzel Vleischakcher(4) siczet, dy dann nach abgang meins benantten liebn hawswirdts mein genaediger herre brobst Andre(5) jn pranstat weise mit meinem guetn willen vnd geualln aufgefanngen, news gezymert vnd mir dy wal lassen hat, dy selbn sveldn einzenemen, ze besitzen vnd seinen genadn vmb das zymer vnd des gotzhaws todfall von meinem liebn hawswirdt salign zuegeualln, ain benuegn ze thuen, oder vmb meinen tail heraus ze nemen, hab jch mich verdachtlich vnd zeitlich bedacht, nach frumer lewt rate vnd vnderweisung von dem benantten meinem genaedigen herren fuer all vnd yed mein spruech ain summ geltz heraus genomen, daran mich gaenntzlich wol benuegt hat vnd fueran auch benuegn sol. Bin auch der selbn entricht vnd bezalt wordn zu rechten tagn vnd weil an alln schadn. Darumb jch mich obgenantte Anna vnd all mein eribn der beruerttn sveldn mit jrer zuegehorung vnd aller spruech gar vnd ganntz verzeihenn auf ain staete ewige fuerzicht, wissenntlich jn kraft des briefs, jn solchm form vnd masse, das jch, mein eribn, frundt, nachkomen, noch nyemant annder von meinen wegn fueran ewigklich zu dem bestimbtn meinem genaedign herren, seinen nachkomen, conuent vnd gotzhaws, kainerlay zuespruech, vodrung noch gerechtigkait nymermer habn, gewingen noch ersuehen sullen noch welln, jn kainerlay weis, ongeuaerde. Was aber jch, mein eribn, fruendt, nachkomen oder yemant von vnnsern wegn fueran wider solchs auferhuebn kriegn, oder rechten wolten, geistlichen, weltlichen oder on recht, das habn wir on aller stat vnrecht vnd verlorn, vnd sy behabt vnd gewungn, wo das fuerkome. Des zw warem vrkund gib jch obgemelte Anna Praeglin den brief, besigltn vnd wolbestaetigt mit des edln vnd vestenn Mertten Oeder(6) zu Getzenndorf, vnd der erbern weisen richter, schepphenn vnd ganntzen gemainde des markchts aufm Aygn(7), baider anhanngundn jnsigel, dy jch mit vleis darumbn gebetn hab, jn, irn eribn, nachkomen, markcht vnd jnsigel on schadn. Darunder ich mich bemelte Anna vnd fuer all mein eribn, fruendt, nachkomen vnd mênigklich verpinde mit meinen trewn on aides stat, jnnehalt des gegennbuerttign briefs war vnd staet zu halldn. Der gebn ist on mitichenn nach reminiscere jn der vastenn, des jars do man zalt von Cristj gepuerde vierzehenn hundert vnd jn den newnvndsybentzigisten jaren."
    Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 477 (S 337), S. 534-535

    Original dating clauseon mitichenn nach reminiscere jn der vastenn

    Editions
    • Erstveröffentlichung.
    Secondary Literature
    • Pröll, Geschichte (1877) 87.


    LanguageDeutsch

    Notes
    (1) Anna Prägl: Witwe nach Michel Prügl.
    (2) Michel Prügl, wohl Sohn des Hanns (urk. 1462-1473), bereits verstorben.
    (3) Sölde (selde, svelde), gezimmertes Haus, am Klosterweg: Wahrscheinlich Aigen 63: Kirchengasse 4; vgl. Aigen-Schlägl (1979) 513.
    (4) Wenzel Fleischhacker, Söldner zu Aigen.
    (5) Andreas Rieder, Propst (1444-1481)
    (6) Mert Oedter zu Götzendorf; vgl. Urk 364.
    (7) Aigen, Marktgemeinde mit eigenem Siegel.
    Places
    • o. O. (Aigen-Schlägl)
       
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