Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1479 IV 17
Signature: 1479 IV 17
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17. April 1479 (Samstag), Ceský Krumlov (Krumau)
Wok und Peter von Rosenberg bestätigen auf Bitten des Propstes Andreas dem Stift Schlägl alle Privilegien und Schenkungen ihrer Vorfahren, die Mautfreiheit bei Untermoldau und die Benützung der Straße über Untermoldau und Oberplan, und gestatten die Fahrt mit drei hohen Wagen auf den Markt zu Aigen.Source Regest:
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 478 (S 339), S. 535
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 478 (S 339), S. 535
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Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)
Seal: Siegel an Pergamentbändchen hängend: 1) Wok II. von Rosenberg (fehlt, nur Bändchen erhalten)
Seal: 2) Peter IV. von Rosenberg. Rote Schale, rotes Siegel, rund, 24/50 mm Dm. Wappen: Schild mit der fünfblättrigen Rose. Umschrift: "S * petri * de * rosenberg *" (gut erh.)
Material: Pergament
Dimensions: 260 x 390 mm, Plica 60 mm.
- notes extra sigillum:
- Rückseite: Confirmatio / 1479 / No: XXVI. / Clas: I Aquisit: Rub: a. / Confirmationes aller vnnd jeder Donation vom Haus Rosennberkch ausgehundt.


Kopialbuch A (1593) 100r-v.
Kopialbuch B (1597) 144r-145r.
"Wir Wokch(1) vnnd Peter(2), gebrueder von Rosennberg etc. Bekennen offenntlich mit dem brief vor allermenigklich, die jn sehen, hoeren oder lesen, das vns der erwirdig jn Gotte geistlich bruder Anndre(3), brobst zw vnnser frawen Slag jn dem muehllanndt furbracht vnd ermonet hat mit weilennt vnser vorfaderen stifft brieffen(4), darjnn sein vorfaderen gotzhaws vnd conuent begnadt vnd begabt sein mit vil stifft vnd gotsgaben, gnaden vnd kirichlehen, vischwaiden, gejaiden, waelden vnd anderen guettern von vnnseren vorfoderen, vnd vns dyemueetigklich gebeten, jm, seinem gotzhaws, conuent vnd nachkomen solhe vnnser vorfoderen gotzgab ze bestaetten, auch sy hanthaben geruechten bey jrer mawt an dem hoff an der Wulta(5), auch der strassen fur Wulta, alls die von allter herkomen sein. Nachdem wir aber nw aus solher vnnser vorfoderen brieffen, stifften, gotstgaben vnd gnaden pilleich bewegt werden, vnnseren vorfoderen fusspar in solhem nach ze volgen vnd demselben gotzhaws vnd vnnser stifft, vnnser hilf vnd gab auch ze beweisen, vnd vnser stifft ze meren vnd ze pesseren, vnd die werich, die Gott dem allmechtigen zwgepueren, pilleich mer denn zeitlich ding fuerderen, vnd den geistlichen vnser gnad vnd hillf mittaillen sullen, domit sy dem gotzdinst desterpas auswartten muegen, haben wir des egenanten brobst gepet angesehen, damit wir sein vnd seiner brueeder gueten werich zw dem ewigen leben auch tailhêfftig wurden, vnd haben jm vnd seinem conuent brueedern vnd allen jren nachkomen alle vnser vorfoderen gotsgab, nichts ||
ausgenomen, bestatt vnd bekrefftigt, wie sy die bisher gehabt vnd genossen haben, bestatten vnd krefftigen jn die auch wissentlich jn krafft des brieffs. Wir begaben vnd begnaden sy auch hiemit vnd jren markht auf dem Aigen(6) mit drein hochen waegen zw den vorigen waegen, domit sy begnadt sind, auch zw dem, wie die strass von allter herkomen ist, auf den strassen fuer Wulta vnd Plan(7) von vns vnd allen vnseren eriben vnd nachkomen vnd allen den vnseren, sy vnd all jr nachkomen vngeirret ze lassen, nach sy yemandt ze jrren zw gestatten. Auch ob vnnser gesloss vnd herschafft Rosennberg(8) kuenfftig yemand verseczt oder verkawfft wurd, wenn das beschech, das derselb noch die von Ffridburgk jn jn jrer antzall waegen vnd strassen kain jrrung vnd hindernus thun sollen. Auch haben wir von sunderen gnaden den benanten brobst, sein conuent vnd brueder des genanten gotzhaws vnd jr nachkomen begnadt vnd begabt. Wir begnaden vnd begaben sy auch hiemit jn krafft des brieffs, was dem genanten gotzhaws zw notturfft gefuert wurd, das solhs an vnnseren mawten allenthalben frey geen vnd gefuert soll werden, an vnnser vnd vnnser ambtlewt jrrung, doch jn solhem beschaiden, wer vmb solh notturfft faren wurden, das dieselben albeg ain schrifftliche kundschafft von dem brobst desselben gotzhaws haben, vnd die vnnseren mawtnern vnd ambtlewten fuerbringen, damit vns jn jrem namen von anderem yemandt an vnnseren mawten kain schaden geschêch, sunder trewlich vnd vngeuerlich. Wir wellen sy auch bey aller vnnd yeden vnnser vnd vnserer vorfoderen brieffen, stifft vnnd gotsgaben, gnaden vnd kirchlehen, vischwaiden, gejaiden, wallden, mawten, wagnen vnd strassen fuer Wulta vnd Plan hanthaben vnd beschirmen, alls sy dann von vnnseren vorfoderen vnd von vnns darjnn bis hieher gehalten sind vnd des genossen vngeirret. Mit vrkundt des brieffs, besigelten mit vnnseren aigen anhanngunden jnsigeln. Geben auf vnnserem gesloss Krumbnaw, nach Kristj gepurd tawsent vierhundert vnd darnach jn dem newn vnd sybentzigisten jare, an sambstag vor sand Jorgen tag, des heiligen marterers."
ausgenomen, bestatt vnd bekrefftigt, wie sy die bisher gehabt vnd genossen haben, bestatten vnd krefftigen jn die auch wissentlich jn krafft des brieffs. Wir begaben vnd begnaden sy auch hiemit vnd jren markht auf dem Aigen(6) mit drein hochen waegen zw den vorigen waegen, domit sy begnadt sind, auch zw dem, wie die strass von allter herkomen ist, auf den strassen fuer Wulta vnd Plan(7) von vns vnd allen vnseren eriben vnd nachkomen vnd allen den vnseren, sy vnd all jr nachkomen vngeirret ze lassen, nach sy yemandt ze jrren zw gestatten. Auch ob vnnser gesloss vnd herschafft Rosennberg(8) kuenfftig yemand verseczt oder verkawfft wurd, wenn das beschech, das derselb noch die von Ffridburgk jn jn jrer antzall waegen vnd strassen kain jrrung vnd hindernus thun sollen. Auch haben wir von sunderen gnaden den benanten brobst, sein conuent vnd brueder des genanten gotzhaws vnd jr nachkomen begnadt vnd begabt. Wir begnaden vnd begaben sy auch hiemit jn krafft des brieffs, was dem genanten gotzhaws zw notturfft gefuert wurd, das solhs an vnnseren mawten allenthalben frey geen vnd gefuert soll werden, an vnnser vnd vnnser ambtlewt jrrung, doch jn solhem beschaiden, wer vmb solh notturfft faren wurden, das dieselben albeg ain schrifftliche kundschafft von dem brobst desselben gotzhaws haben, vnd die vnnseren mawtnern vnd ambtlewten fuerbringen, damit vns jn jrem namen von anderem yemandt an vnnseren mawten kain schaden geschêch, sunder trewlich vnd vngeuerlich. Wir wellen sy auch bey aller vnnd yeden vnnser vnd vnserer vorfoderen brieffen, stifft vnnd gotsgaben, gnaden vnd kirchlehen, vischwaiden, gejaiden, wallden, mawten, wagnen vnd strassen fuer Wulta vnd Plan hanthaben vnd beschirmen, alls sy dann von vnnseren vorfoderen vnd von vnns darjnn bis hieher gehalten sind vnd des genossen vngeirret. Mit vrkundt des brieffs, besigelten mit vnnseren aigen anhanngunden jnsigeln. Geben auf vnnserem gesloss Krumbnaw, nach Kristj gepurd tawsent vierhundert vnd darnach jn dem newn vnd sybentzigisten jare, an sambstag vor sand Jorgen tag, des heiligen marterers."
Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 478 (S 339), S. 535-537
Original dating clause: an sambstag vor sand Jorgen tag, des heiligen marterers
Editions:
- Erstveröffentlichung.
Secondary Literature:
- Pröll, Geschichte (1877) 93.
Language:
Notes:
(1) Wok II. von Rosenberg (* 1459, + 1505) nach UB Krummau 2 (1910) Stammtafel nach S. 256.
(2) Peter IV. von Rosenberg (* 1462, + 1523) ebd.
(3) Andreas Rieder, Propst (1444-1481)
(4) Vgl. besonders Urk 360.
(5) Hof an der Moldau, eigentlich in/bei Sarau: Ebd. Anm 4.
(6) Aigen, Markt: Ebd. Anm 6.
(7) Straße nach Oberplan und Untermoldau: Ebd. Anm 5.
(8) Rosenberg, Schloß und Herrschaft.
Places
- Ceský Krumlov (Krumau)
Schlägl, Stiftsarchiv, Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1479 IV 17, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASchl/Urkunden/1479_IV_17/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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