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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1483 III 17
Signature: 1483 III 17
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17. März 1483 (Montag), o. O.
Wolfgang Weber und andere stellen über den Zehent vom Hof zu Altenhofen bei Sprinzenstein, den Jakob zu Ruckendorf für einen Jahrtag an die Pfarrkirche Rohrbach stiftete, einen Verzichtbrief aus.
Source Regest: 
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 490 (S 345), S. 547
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

Siegel an Pergamentbändchen hängend: Mathias Oedter zu Götzendorf, Pfleger zu Liebenstein. Gelbe Schale, schwarzes Siegel, rund, 30/55 mm Dm. Schild mit Wappen: Wachsender Hase, darüber Helm und als Helmzier wieder dasselbe Motiv. Inschrift im Spruchband: "Matth ~ Oder".
Material: Pergament
Dimensions: 155 x 285 mm, Plica 25 mm.
  • notes extra sigillum
    • Rückseite: Lehen yber den zehet am hoff zu Altenhoffen St. Jacobs Gottshaus zu Rorbach betreffend / 1483.
Graphics: 

cop.
Keine Angabe.

    x
    "Ich Wolfganng Weber(1) burger zu Rorbach, jch Magdalen(2) sein swester, jch Peter jm Rewt(3), vnd jch Mathel on dem Sneperg(4) gesessenn. Bekennen fuer vnns, all vnnser eribn, miteribn, fruendt vnd nachkomen vnd thun kund mit dem gegennburtigen brief allermenigklich, als von wegn aller vnd yeder zuespruch, eribschaft, vordrung vnd gerechtigkait, so wir gehabt oder vermaint habn ze habn, zu fuenf tailln zehennts allerlay getraids auf dem hof zu Altenhouen(5) bey Sprinczenstain gelegn, so weilent vnnser lieber vetter Jacob, Conradten zu Rukchenndorf(6) sun, vmb hail willen sein vnd seiner vordern saeligen seelen geschaft vnd ewigklich geaygent hat dem wirdigen goczhaus vnd pharrkirchen des hewligen zwelfbotn sannd Jacobs zu Rorbach(7) jn das zechschreyn, als es dann der stifftbrief, darumben ausgangn, klaerlichen jnnehelt. Fuer dy selbn vnnser zuespruch, eribschaft, vordrung vnd gerechtigkait, wie wir dy gehabt habn oder ymermer hieten moegn gewingen, ist vnns durich frumb lewt, hernach geschribn, von dem benanttn wirdign gotzhaus vnd den zechlewtn doselbs ain summ gelts gesprochen wordn, daran vnns wol benuegt hat vnd fueron ewigklich benuegen sol. Sein auch der entricht vnd bezalt wordn nach jnnehalt des spruchs on allen schadn vnd abgang. Wir verzeihen vnns auch auf aine staete ewige fuerzicht wissenntlich jn kraft des briefs jn solchem form vnd masse, das wir, all vnnser eribn, miteribn, fruendt, nachkomen, noch nyemandt andrer von vnnseren wegn fueron zu ewigen zeitn zu dem benantten zehendt gotzhaws noch zechlewtn, gegennbuertigen noch kuenfftigen, kaynerlay zuespruch, eribschaft, vordrung noch gerechtigkait nymermer habn, ersue[c]hn noch gewingen wellen, jn kaynerlay weise, ongeuaerde. Was wir aber oder yemant von vnnsern wegn wider solchs fueron auferhuebn kriegn oder rechten wolten, geistlichen, weltlichen oder on recht, das habn wir on aller stat vnrecht vnd verlorn, vnd das bestimbt gotshaws vnd zechleut behabt vnd gewungen, wo das fuerkome. Vnd ob das gotshaws vnd zechleut deshalbn jn jrrung, schadn vnd mue gefueret wuerdn, sey wir phlichtig vnd schuldig, sy daraus on entgeltnus ze erhebn mit krafft des briefs treulich vnd vngeuaerdlich. Des zu vrkund gebn wir all obgenant eribn den gegennbuerttigen verzeichbrief, besigelten vnd wolbestaetigt mit des edln vnd vestn Mathias Oeder(8) zu Geczenndorf on der zeit phleger zu Liebnstain als lehenn herrn des bestimbtn zehendts aygen anhangunden jnsigel, den wir mit vleis darumben gebetn habn, jm, seinen eribn vnd jnsigel an schadn, auch vnuergriffen jm, den Veczingern(9) vnd irn eribn alls den lehenn herren on jrer gerechtigkait. Vnder das jnsigel wir vnns all, so wir obn an dem briefe bekennen, fuer vnns, all vnnser eribn, fruendt vnd nachkomen vestigklich verpindten, mit vnnseren trewn on aydes stat, jnnhalt des briefs war vnd staet ze haldtn. Der sachen sind taydinger gewesen der edl Hanns Rys(10) on der zeit phleger zu Sprinczenstain, dy erbern weisen Wernhardt Prantl(11) burger zu Rorbach, Cristoff(12) ambtman zu Goldnaren, Thaman Hintringer(13), Wilhalm Hueber(14) vnd Stepphan Staltner(15) burger zu Haslach. Der brief ist gebn on montag sannd Gerdruten tag, do mon zalt von Crists geburde vierzehen hundert vnd jn dem dreyvndachzigisten jare."
    Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 490 (S 345), S. 547-548

    Original dating clauseon montag sannd Gerdruten tag

    Editions
    • Erstveröffentlichung.
    Secondary Literature
    • Pröll, Geschichte (1877) 100.


    LanguageDeutsch

    Notes
    (1) Wolfgang Weber, Bürger zu Rohrbach.
    (2) Magdalena Weber, seine Schwester
    (3) Peter im Reut; wohl Reith in der Pfarre Rohrbach; oder Obernreit, Gem. Atzesberg.
    (4) Martl am Schneeberg; Ort bei Klaffering (Gem. Oberkappel) oder Obernreith (Gem. Atzesberg); vgl. Schiffmann 2 (1935) 371.
    (5) Altenhofen bei Sprinzenstein; vgl. Urk 488, Anm 4.
    (6) Jakob, Sohn des Konrad von Ruckendorf: Ebd. Anm 3.
    (7) Rohrbach, Pfarrkirche St. Jakob: Ebd. Anm 7.
    (8) Mathias Oedter von Götzendorf, Pfleger Liebenstein: Ebd. Anm 5.
    (9) Uezinger: Ebd. Anm 6.
    (10) Hanns Rys: Rizzi (Riccy, Ryzzi u. ä.), Pfleger zu Sprinzenstein; Zeuge.
    (11) Wernhard Prantl, Bürger zu Rohrbach, Zeuge; vgl. oben Urk 487.
    (12) Christoph, Amtmann zu Goldnaren (Gollner)
    (13) Thomas Hintringer, Bg. zu Haslach, Zeuge; war 1478 Bauer zu Innerödt: Urk 473, Anm 7.
    (14) Wilhelm Huber, Bg. Haslach, Zeuge. Vgl. Urk 528, Anm 4 (1494, u.)
    (15) Stephan Staltner, Bg. Haslach, Zeuge.
    Places
    • o. O.
       
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