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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1483 X 07
Signature: 1483 X 07
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7. Oktober 1483 (Dienstag), o. O.
Gotthard von Starhemberg verleiht dem Albrecht Fleischacker, Bürger zu Rohrbach, als Lehenträger der hiesigen St. Jakobs Kirche, den halben Zehent auf dem Hof zu Kanten (Chärnden) zu Lehen.
Source Regest: 
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 493 (S 347), S. 550
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

Siegel an Pergamentbändchen hängend: Gotthard von Starhemberg. Siegel in meherere Teile zerbrochen, weder Wappen noch Umschrift erkennbar.
Material: Pergament
Dimensions: 140 x 290 mm, Plica 40 mm.
  • notes extra sigillum
    • Auf Plica links: "Auf Rudolf zu Golden(5) zechmaister zu schreiben, schreibgelt ist zalt"Rückseite: St: Jacobs Gottshaus zu Rorbach lehen yber den zehet am gueth Khändten / 1483.
Graphics: 

cop.
Keine Angabe.

    x
    "Ich Gothart van Starhemberg(1), bekenn, das fuer mich chomb Albrecht Fleischagkcher(2) burger zu Rorbach, vnd gab mir zu erkennen, wye weylend Oswoldt(3) Gaengleins sun von Chaernden(4), halbm zehnt auf dem hof daselbs, da der benant Oswoldt vor aufgesessen waere, jn Rorbegkcher pfarr vnd Veldner landgericht gelegen, meiner lehnschafft dem wyerdigen sand Jacoben gotzhaws zu Rorbach geschafft hette, vnd bat mich mit dyemuetigen vleys, jm den als lehentrager des genannten gotzhaws gnaedigklich geruehen zuuerleihen. Hab ich angesehen Got den allmaechtigen, sein werde mueter vnd all heyligen, dem beruerten Albrechten an stat des bestymbten gotzhawss den gemellten zehnt verlihen wissentlich mit dem brief, waz jch jm zu recht daran verleihen sol oder moge. Also das er, ob der nicht waer, mit dem tod abgen, abgesetzt, oder ain annderer zu lehntrager darzu geornet wurde, so offt das geschicht, den selbm zehnt von mir, meinen eriben jn lehns weyss jnnen haben, nuettzen, nyessen, nemen, auch vmb solich lehen tuen, vnd in aller vordrung dauon gehorsam sein sullen, als recht lehns, landes Osterrich ob der Enns recht ist, ongeuaerde. Mit vrkundt des brieffs vnder meinem anhangunden jnsigill, doch mir, meinen eriben, an vnnserer lehnschafft, rechten vnd vordrungen vnuergriffenn vnd an schaden. Der geben ist nach Cristj geburde vyerczehn hunndert vnd jm dreynvndachczigisten jare, an erytag nach sand Franczisczen tag."||
    ||
    Auf Plica links: "Auf Rudolf zu Golden(5) zechmaister zu schreiben, schreibgelt ist zalt"
    Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 493 (S 347), S. 550

    Original dating clausean erytag nach sand Franczisczen tag

    Editions
    • Erstveröffentlichung.
    Secondary Literature
    • Keine Angabe.


    LanguageDeutsch

    Notes
    (1) Gotthard von Starhemberg, Sohn von Ulrich I. (+ 1477) und der Dorothea von Hohenberg, ansässig zu Pürnstein, Landeshauptmann ob der Enns (1486-1493): Siebmacher, Wappen OÖ 392.
    (2) Albrecht Fleischacker, Rohrbach, war 1481 Zechpropst: Urk 488, Anm 1.
    (3) Oswald, Sohn des Gänglein zu Kanten; war 1471 zu Kandlschlag: Urk 435, Anm 14.
    (4) Chärnden: Kanten bei Oepping: Urk 53, Anm 67.
    (5) Rudolf zu Golden (Gollner): Urk 523 (1494).
    Places
    • o. O.
       
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