Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1492 VI 25
Signature: 1492 VI 25
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25. Juni 1492 (Montag), Linz
Kaiser Friedrich III. verleiht auf Bitten des Abtes" Ulrich von Schlägl dem Hof zu Königstetten die fürstliche Freyung.Source Regest:
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 511 (S 360), S. 571
Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 511 (S 360), S. 571
Current repository:
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)
Siegel an Pergamentbändchen hängend: Kaiser Friedrich III. Rotes Wachs, rund, 45/70 mm Dm. Wappen mit den drei Schilden; wie oben Urk 505 (S 357)
Material: Pergament
Dimensions: 180 x 330 mm, Plica 70 mm.
- notes extra sigillum:
- Rechts auf der Plica: "Commissio domini jmperatoris propria."Rückseite: R[egistra]ta / Freyung yber vnnsern hof zu kunigstetten / 1492 / No. VI. / A: Clas: IV. Privil: Rub: b. / a 18 (?)


Kopialbuch A (1593) 108r-v.
Kopialbuch B (1597) 154v.
Vidimus in Urk 543 vom 11.10.1498.
"Wir Friderich(1), von Gots gnaden Roemischer kaiser, zu allenn tzeitten merer des reichs, zu Hungern, Dalmatien, Croatien etc. kuenig, hertzog zu Osterreich, zu Steir, zu Kernnden vnd zu Krain etc. Bekennen, daz fuer vnns komen ist der ersam geistlich vnnser rate vnd lieber andêchtiger Vlrich(2), abbt zum Slegl, vnd bat vns diemuetiklich, daz wir jm zu seinem vnnd seins gotshaus hoff zu Kuenigstetten(3) gelegen, fuerstliche freyung ze geben geruechten; haben wir angesehen sein diemutig bete, auch die diennst, so er vns tan hat vnnd fueran tain sol, vnd haben jm vnd seinen nachkomen abbt daselbs zum Slegl dadurch vnd von sonndern gnaden fuerstliche freyung zu dem beruerten hofe gegeben, vnd damit fuergesehen, geben vnd fuersehen auch als regirunder herr vnnd lanndsfuerst wissenntlich mit dem brief, also daz die so vmb erber redlich sachen vnd das malefitz nicht beruern, in denselben hofe komen, fuerstliche freyung haben vnd der geniessen sullen, von meniklich vngehindert, vngeuerlich. Dauon gebieten wir den edlen vnnsern lieben getrewn ~ allen vnseren haubtleuten, lannd marschalhen, grauen, freyn herrn, rittern vnd knechten, verwesern, vitztumben, phlegern, burggrauen, lanndrichtern, burgermaistern, richtern, rêten, burgern, gemainden vnd allen anndern vnnsern ambtlewten, vndertanen vnd getrewn ernnstlich vnd wellen, daz sy den obbenanntten abbt vnd sein nachkomen bey disen vnnsern gnaden vnd freyung, wie vor steet, gênntzlich beleiben vnd die so daran komen, der berueblich geniessen lassen, vnnd sy dawider nicht dringen, bekuembern noch beswern, noch des yemannds annderem ze tun gestatten in dhain weis, vngeuerlich. Mit vrkundt des brieffs, geben zu Lynntz, an montag nach sanndt Johanns tag zu sonnewennden, nach Cristi geburde viertzehen hundert vnd im zwayundneuntzigisten, vnnsers kaisertumbs im ainsunduiertzigisten, vnnserer reiche des Roemischen im drewundfunfftzigisten, vnd des Hungrischen im vierunddreissigisten jaren."||
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Rechts auf der Plica: "Commissio domini jmperatoris propria."
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Rechts auf der Plica: "Commissio domini jmperatoris propria."
Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 511 (S 360), S. 571-572
Original dating clause: an montag nach sanndt Johanns tag zu sonnewennden
Editions:
- Erstveröffentlichung.
Secondary Literature:
- Regesten: LR 5 (1956) Nr. 8.Literatur: Pröll, Geschichte (1877) 104.
- Pröll, Weingärten (1885) 2 (462)
Language:
Notes:
(1) Friedrich III. Kaiser (1440-1493); vgl. oben Urk 300, Anm 2.
(2) Ulrich II. Propst, hier als "Abt" und "kaiserlicher Rat" bezeichnet; vgl. Urk 507, Anm 3.
(3) Königstetten, Schlägler Hof seit 1292, hat nun fürstliche Freyung: Urk 35, Anm 4.
Places
- Linz
Schlägl, Stiftsarchiv, Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1492 VI 25, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASchl/Urkunden/1492_VI_25/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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