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Charter: Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 5516
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Signature: 5516
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1494 VII 29, Wien
Friderich Geldrich zu den zeiten burger-maister und der rat gemain der stat Wienn stellen einen Gerichtsbrief aus, wonach fraw Regina Gruenpekhin, Wiener mitburgerin, fu/or sich selbs und . . . Jörg Behem burger zu Presburg für ihre Schwester Dorothea, seine Hausfrau, der gewalt er hat, . . . ainn brief, von Hannsen Ingelsteter seligen ausgegangen, fu/orgebracht haben unter dem Siegel des Ausstellers, dem gruntinsigl der Stadt und des Lewbenpekh zeuginsigl, betreffend die Verpfändung eines demselben gehörigen Hauses am Harmarkht gelegen für 200 lb Wr. Pf. an irs vateren tochter, ihre swester und irn erben . . . dem sy nach abgang Jörgen Tal-heimer nachgestanden, und daß sie nun Überantwortung jenes Hauses beansprucht und Verlesung des inserierten Pfandbriefes von 1476 September 181 vom Gerichte erreicht habe. Dem gegenüber habe Sigmund Sybenburger yetz . . . mitgeswören des rats, dieweil er richter gewesen we/ar, in nomen seiner hausfrawn Hedweigen, des egenanten Inglsteter tochter, Schwierigkeiten gemacht, welche sie zu beheben bitten, chainn2 inwurf und auszug dawider verhindern liessen sonder auf iren unvermailigten brief erchennäten, damit sie in den Besitz des Hauses als des Pfandobjektes oder aber der Pfandsumme gelangen könnten. Siebenbürger jedoch antburt, das die klagerin nach des Talhaimer tod in jarsfrist die zwaihundert phund mit recht nicht er-vordert, darumb sy dann von iren spruchen gefallen we/aren, dies unter Berufung auf eine Stelle des Wiener Stadtrechtes, als solh recht mit ausgedrukhten worten in «unserm» Eysnen Statbu/och begriffen we/are, das dann klerlich innhielt: Wer umb haimbstewr in jarsfrist nicht klaghaft wurde, dem sol mön nicht darumb antburten; das recht hiet auch die moringgab. Diese Eintragung ins Eysneinbuch stamme aus dem Jahre i35i, eritag vor mittvasten (März 22.)1 Doch erbiete sich Siebenbürger, ob deshalb im icht weisung not sein wurde, . . . die furzubringen, doch überflüssiger weisung nicht verphlichtund. Außerdem habe Anna, Hannsen Goldn tochter, die 200 lb Pf. irm hauswirt Jorgen Talhaimer in irm gescheft zugeaignet, also das er der ab dem egenanten halben haus ledig sein und mit demselbn haus allen seinen frumen handln solt . . . on aller irer erben und frewnd und on me/anigclichs von iren wegen irrung und hindernuss. Die Verschreibung von irem mann Jörgen Talhaimer sei durch besagtes Vermächtnis vernicht und kraftlos weder in geistlichen noch weltlichen rechten etc., inhalt des am 28. Dezember 14632 ins Stadtbuch eingetragenen, hier transsumierten Testamentes von 1462 Dezember 5, Wien3Jörg Talhaimer habe auf Grund dieses Testamentes den maistentail der zwairhundert phund phening eingenomen und emphangen, wofür Siebenbürger den Beweis zu erbringen erbötig sei. Das Erkenntnis lautet: Weis der antburter heut oder zu te/agen, des zu recht genu/og ist, das der satzgeltbrief erlöst und die schulden, darinn gemeldt, dennen so er laut, ausgericht und bezalt sei, werde gehört; er thue das oder nicht, beschehe verrer was recht ist. Beide Teile begehren und erhalten des gesprochn rechtns . . . gerichts urkund.
Source Regest: 
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/4, Nr. 5516
 


Current repository
Wiener Stadt- und Landesarchiv

Siegel fehltBesiegelt mit dem Stadtsiegel.
  • notes extra sigillum
    • Rückaufschriften: Presentata feria 5ta post Egidy 98.
Graphics: 
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Original dating clauseBescheiden an eritag nach sand Jacobs tag des heiligen zwelifboten im snit.

Editions
  • Wr. Archiv 7/1494.


Notes
1Vergl. Nachtrag zu Bd. III, S. 219 nach 4618.
2 Noch im positiven Sinne.
1Vergl. unten Nachtrag zu Bd. I, S. 28 nach 373.
2 Vergl. Nachtrag zum III. Bande nach 4072.
3 Vergl. Nachtrag zum III. Bande nach 4040.
Places
  • Wien
     
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