Charter: Chartularium Sangallense 06 (1327-1347) 1340 I 31
Signature: 1340 I 31
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31. Januar 1340, Konstanz
Graf Albrecht von Werdenberg verpfändet dem Grafen Friedrich von Toggenburg die Burg Rüdberg, den Hof Rengenswil, die Vogtei St. Peterzell und im Walde und den Hof Bütschwil mit der Vogtei.Source Regest:
Chartularium Sangallense VI, Nr. 3735, S. 311.
Chartularium Sangallense VI, Nr. 3735, S. 311.
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StA St. Gallen CC.3.B.2.
StA St. Gallen CC.3.B.2.
Siegel Ø 3,5 cm, +S.ALB'TI.COMITIS.DE.W'DENB'G.
Material: Pergament
Dimensions: 51/35,5 cm
- notes extra sigillum:
- Rückvermerk (15. Jh.): Ru|dberg.


Abschr. (B), 1. Hälfte 15. Jh., Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 14/15, Bü 386 (Lütisburger Kopialbuch), 27.
Wir graf Albreht von Werdenberg der elter1 kv´ndin vnd vergehin offenlich allen, die disen gegenwúrtigen brief ansehent alder hoerent lesen, das wir willeclich vnd mit gůter vorbe||trahtvnge durch das, daz wir meren schaden versaehin, der v´ns kv´nftig was, v´nserm lieben oehamen grauen Ffriderichen von Toggenburg2 v´nser burg ze Rúdberg3, vnsern hof ze Rengen||swille4, die vogtye ze sant Peterszelle5 vnd ime Walde6, die v´nser aigen sint, vnd den hof ze Bútziswille7, der v´nser pfant ist von dem gotzhus ze sant Gallen, vnd die vogtye des selben houes, dv´ || v´nser lehen ist von dem riche, mit lúten vnd guetern, mit holtz, mit velde, mit wunne, mit waide, mit stegen, mit wegen, mit wasser, mit wasserrv´nsen, mit ehafti, mit gewaltsami, mit allen nv´tzen vnd gewonhaiten vnd mit allen rehten, gesůchs vnd vngesůchsa), wissendes ald vnwissendes, benentes ald vnbenentz, vnd gemainlich mit allem dem, so zů den vorgenanten burg, lv´t vnd gueter hoeret, reht vnd redelich versetzet habin mit v´nser hant zainem rehten werenden pfand vmb zwelf hvndert pfvnt Pfenning Costentzer mv´ns, vnd setzen im och die selben burg, lút vnd gueter an disem brief mit aller êhafti, worten vnd werken, so darzů hoeret, also das er oder sin erben, ob er enwere, dv´ vorgenanten burg, lv´te vnd gueter haben niessen vnd besitzen soelint als ir aigen gůt alle die wile, so wir oder v´nser erben die selben burg, lút vnd gueter von dem selben graue Friderichen oder von sinen erben nit gar vnd gaentzlich erloeset haben vmb zwelf hvndert pfvnt pfenning Costentzer mv´ns, vnd vergehin offenlich an disem brief, das wir von dem selben graf Ffriderichen von Toggenburg zwelf hvndert pfvnt pfenning Costentzer mv´ns enpfangen habin vnd das sv´ in v´nsern gůten nvˆtz komen sint, vnd wenne wir ald v´nser erben, ob wir enwerin, dv´ vorgenanten burg, lut vnd gueter von dem vorgenanten grauen Ffriderichen oder von sinen erben, ob er enwere, wider loesen went, so soelin wir zwelf hvndert pfvnt pfenning Costentzer mv´ns legen vnd antwúrten gar vnd gaentzlich in ain offen mv´ns ze Costentz oder ze sant Gallen ald ze Zúrich oder in des rates gewalt der selben stet ainer oder anderswa, als wir vnd graf Ffriderich vorgenante oder v´nser baider erben v´berain koment, vnd wenne wir der vorgenante graf Albreht oder v´nser erben zwelf hvndert pfvnt pfenning Costentzer mv´ns legent vnd antwúrtent an ain sicher stat, nach dem als vor beschaiden ist, so soelin wir es dem vorgenanten graf Friderichen kvnt tůn ald sinen erben, ob er enwere, vnd in ald sin erben manen vnd haissen, das er ald sin erben, ob er nit ist, dv´ vorgenanten zwelf hvndert pfvnt Costentzer pfenning da nement vnd enpfahen, ob sv´ ir da gewaltig sint ze enpfahent vnd ze nement, wan si das vorgenante gůt niendert anderswa gebvnden sint ze nement noch ze enpfahent, wan an ainer sicher stat, als vor beschaiden ist, vnd wenne er oder sin erben von v´ns vnd v´nseren erben, ob wir enwerin, der vorgenanten zwelf hvndert pfvnt Costentzer pfenning gar vnd gaentzlich gewert werdent, so sol er oder sin erben v´ns die vorgenanten burg, lv´te vnd gueter mit allein reht wider antwúrten ane allen fúrzûg. Och haben wir graf Albreht vorgenante der elter gelobt fúr v´ns vnd v´nser erben, dem êgenanten graf Ffriderichen von Toggenburg vnd sinen erben wêr ze sinde nach reht der vorgenanten burg, lút vnd gueter, si sien v´nser aigen, pfant oder lehen, wa vnd wenne mans bedarf, an gaischelichem vnd an weltlichem gericht fv´r sin reht pfant vmb dv´ vorgeschriben zwelf hvndert pfvnt Costentzer pfenning, die er v´ns dar vff verlihen hat, vnd verzihen v´ns och dar v´ber fúr v´ns vnd v´nser erben gegen dem vorgenanten grauen Ffriderichen von Toggenburg vnd gen sinen erben aller ansprach, aller vordervng, alls schirms, aller vszúgen vnd gemainlich alles rehtes gaischelichs vnd weltlichs, da mit dv´ vorgenante pfandvng iemer dekainen weg bekrenket moehte werden an gaischelichem oder an weltlichemb) geriht oder ane geriht ald mit kainer slaht ander sache, vnd svnderlich verzihen wir v´ns fúr vns vnd v´nser erben aller widervordervnge der nv´tz, die er oder sin erben niessen mv´gen von den vorgenanten burg, lv´te vnd gveter, aelle die wile die selben burg, lv´t vnd gueter von v´ns oder von v´nseren erben von dem vorgenanten graf Ffriderichen oder von sinenc) erben nit wider erloeset sint gar vnd gaentzlich vmb zwelf hvndert pfvnt pfenning Costentzer mv´ns. Vnd ze warem vnd offenne vrkv´nde vnd staeter sicherhait alles des, so da vor geschriben stat, geben wir graf Albreht von Werdenberg der vorgenant fúr v´ns vnd v´nser erben dem vorgenanten graf Friderichen von Toggenburg vnd sinen erben dar v´ber disen brief besigelten mit v´nserm insigel offenlich. Dis beschach vnd ist dirre brief ze Costentz geben, do man von Cristes gebúrte zalte drúzehenhvndert jare, dar nach in dem vierzigosten jare, an dem nehsten maentag vor v´nser vrôwen tag ze der liehtmisse, da ze gegen wârent her Volrich von Clingen8, her Eberhart von Búrgelon9 fryen, her Egelolf von Roschach der elter10, her Amvˆr von Luterberg11, her Egelolf der Ôme12 ritter vnd ander erber lút gnůg her zů gerueft vnd svnderlich gebetten.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense VI, Nr. 3735, S. 311-313.
Original dating clause: an dem nehsten maentag vor v|nser vrôwen tag ze der liehtmisse
Editions:
- Stiftsarchiv St. Gallen, Bd. 10a, S. 187 (Klosterdruck). - UB St. Gallen III, 1386.
Comment
Regest: Krüger, MVG 22 (1887), 284. - MVG 25 (1894), S. 111, Nr. 2 (nach B). - Thurg. UB IV, 1637 (irrt. zum 27. Jan.).$$Geschrieben von Konstanzer Hand.Language:
Notes:
a)v korr. aus g. - b) Es folgt durch untergesetzte Punkte getilgt nochmals weltlichem. - c)sin korr. aus mi. - 1 Albrecht I. v. Werdenberg-Heiligenberg, 1308-1364. - 2 Friedrich V. v. Toggenburg, 1315 - + 1364. - 3 Rüdberg, Gem. Oberhelfenschwil, Bez. Neutoggenburg. - 4 Kaum Rengetschwil, Gem. Wängi, Bez. Münchwilen TG, eher Rengerswil, Gem. Turbenthal, Bez. Winterthur ZH, vgl. dazu Nr. 1238, Anm. 6. - 5 St. Peterzell, Bez. Neutoggenburg. - 6 Wald, Gem. St. Peterzell. - 7 Bütschwil, Bez. Alttoggenburg. - 8 Ulrich v. Altenklingen (Gem. Engwang, Bez. Weinfelden TG). - 9 Eberhard v. Bürglen (Bez. Weinfelden TG). - 10 Eglolf v. Rorschach (Stadt u. Bez.). - 11 Amor I. v. Luterberg (abg. Burg, Gem. Oberwangen, Bez. Münchwilen TG), 1313-1353. - 12 Eglolf Om (v. Rätenberg, Gem. Niederbüren, Bez. Wil), 1306-1348*.
Places
- Konstanz
Chartularium Sangallense 06 (1327-1347) 1340 I 31, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/CSGVI/1340_I_31/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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