Charter: Chartularium Sangallense 06 (1327-1347) 1345 III 05
Signature: 1345 III 05
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5. März 1345, Wil
Abt Hermann von St. Gallen verpfändet an Ulrich von Ems für eine Schuld von 16 Mark Einkünfte aus Marbach und Berneck.Source Regest:
Chartularium Sangallense VI, Nr. 3913, S. 461.
Chartularium Sangallense VI, Nr. 3913, S. 461.
Current repository:
Vorarlberger LA Bregenz PalaSTArchiv Hohenems.
Vorarlberger LA Bregenz PalaSTArchiv Hohenems.
Siegel besch., Abb. 207.
Material: Pergament
Dimensions: 36/14 cm
Wir Herman von gottes vnd dez stůls gnâden ze Rome bestaeter abt dez gotzhuses ze sant Gallen1 tuegen kunt allen den, die disen brief sehent ald hoerent || lesen, vnd vergehin offenlich an disem brief, das wir dem frummen vesten ritter hern Volrichen von Aems2 vnd sinen erben vmb den gůten getrúwen || dienst, den v´ns der selb herr Volrich von Aems dike getan het vnd noch wol tůn mag, schuldig sient vnd redlich gelten súlint vnd v´nser nachkomen sechze||hen mark silbers gůtes vnd vnuersprochens Costentzer gewihtes, vnd habin ime vnd . . sinen erben darvmb recht vnd redlich versetzet ze ainem rechten werendem pfande vss dem hof ze Marpach3 zwai pfunt vnd fúnf schilling pfenning gelts, die man nemmet kaes pfenninge, vnd drissig schillinge pfenninge gelts alles gůter vnd gnaemer Costentzer mv´ns vss den widemen ze Bernang4 in dem Rintal, mit solicher beschaidenhait vnd gedingde, wênne der selb her Volrich von Aems ald sin erben, ob er enwere, des vorgeschriben silbers von v´ns ald von v´nseren nachkomen vor sant Johans tag des Touffers voelleklich gewert vnd vssgericht werdent, das v´ns vnd v´nserm gotzhus dênne dú vorgeschriben gueter vnd pfender mit allen nv´tzen von inen ledig sint âne fúrzug, wurd aber er ald sin erben des vorgeschriben silbers von v´ns ald von v´nseren nachkomen vssgericht nah dem vorbenempten sant Johans tag, so sint inen ovch darnach die nehsten vorgeschriben nv´tze vff den egenanten pfendern vnd guetern voelleklich geuallen âne widerrede. Vnd ze merer sicherhait aller dirre vorgeschribener dinge henken wir fúr v´ns vnd v´nser nachkomen v´nser insigel an disen brief. Der geben ist ze Wile5 in der stat, do man zalte von gotes gebúrte drúzehen hvndert jar, viertzig jar, darnach in dem fúnfstena) jar, an dem nehsten samstag vor sant Gregorien tag.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense VI, Nr. 3913, S. 461.
Original dating clause: an dem nehsten samstag vor sant Gregorien tag
Editions:
- UB St. Gallen III, S. 729, Anhang 51, u. IV, S. 1079, Anhang 224. - Thommen, Urk. aus österr. Archiven I, 431.
Comment
Regest: F. Joller, Programm des k.k. Gymnasiums in Feldkirch (1860), S. 39. - J. Zösmair, 20. Rechenschafts-Bericht des Vorarlberger Museums- Vereins (1880), S. 59, Nr. 8.Language:
Notes:
a) A. - 1 Hermann v. Bonstetten, 1333-1360. - 2 Ulrich v. Hohenems (Vorarlberg). - 3 Marbach, Bez. Oberrheintal. - 4 Berneck, Bez. Unterrheintal. - 5 Wil, Stadt u. Bez.
Places
- Wil
Chartularium Sangallense 06 (1327-1347) 1345 III 05, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/CSGVI/1345_III_05/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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