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Charter: Chartularium Sangallense 06 (1327-1347) 1345 III 12
Signature: 1345 III 12
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12. März 1345, St. Gallen
Abt Hermann und der Konvent von St. Gallen verkaufen dem Johanniterhaus Biberstein die Hofstatt des Leutpriesters, einen Acker und den Kirchensatz zu Kölliken.
Source Regest: 
Chartularium Sangallense VI, Nr. 3916, S. 463.
 

orig.
Current repository
STA Aargau Aarau Biberstein 16.

2 Siegel, 1. leicht besch, Abb. 207; 2. Abb. 94.
Material: Pergament
Dimensions: 40/24 cm
  • notes extra sigillum
    • Rückvermerk (15. Jh.): Vber den kilchensatz zuo Koellikoen; Koellikoen; (15. Jh., andere Hand): Koellekon; (15. Jh., andere Hand): Ein brieff wie wir koft hant ein hofstat vnd ecker zuo Koellekon.
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Wir Herman von gottes vnd dez stůles gnaden ze Rome bestaeter abt dez gotzhuses ze sant Gallen1 vnd wir die herren gemainlich dez selben conuentz vnd gotzhuses || in Costentzer bistům tuegint kunt allermaenlichen mit disem brief, daz wir mit gemainem râte durch nutz, notdúrft vnd besserung dez egenanten v´nsers gotz||huses uerkoffet hant vnd hin geben reht vnd redelich fúr ledig eigen von v´ns vnd v´nseren nachkomen dez egenanten v´nsers gotzhuses dem erberen geistelichem || manne brůder Růdolf von Bútikikona)2 sant Johans ordens comendúr ze Klingenowe3 vnd ze Biberstein4 vnd sunderlich dem hus ze Biberstein die hofstat mit der hof raiti, da der lúpriester vf sittzet ze Koellikon5, vnd den aker, dem man nemmet der Wîde Aker vnd ainhalb stosset an die widem vnd ander halb an die zwen wide aker, vnd den kilchunsatz ze Koellikon da mitte, den wir dar in geben hant vnd gehoeren sol, mit widemen vnd mit allen zehenden, nútzen vnd rehten, so dar zů hoerent vnd gehoeren súllent, mit holtz, mit velde, mit stege, mit wege, mit wnne, mit weide, mit akern, mit matten, mit wasen, mit zwige, mit wasser, mit wasser rúnsen vnd mit allen nútzen, so vntz har dar zů gehoeret hant oder noch gehoeren moehtint, si sient funden ald sú werdent noch funden, vnd habint dar vmb enphangen von dem vorgenanten brůder Růdolf von Búttikon ze dez huses handen von Biberstein vierzig mark vnd sehthalb mark silbers gůtes vnd gaebes Zúricher gewiht, dero wir gar vnd gantzlich ze v´nsern nútzen vnd dúrften nutzlich gewert sint ze dez vorgenanten v´nsers gotzhus handen, dez wir ueriehint an disem brief, vnd dar vmb so han wir v´ns willeklich vnd wolbedahtlich einhelleklich mit gemainem rât entzigen vnd entzihent v´ns mit disem brieue fúr v´ns vnd v´nser nach komen v´nsers ordens aller rehtung vorderunge vnd ansprach, so wir oder v´nser vordern ie gewnnent oder v´nser nachkomen immer gewinnen moehtint ze denan vorgenanten hofstette, akern, kilchunsatze, widemen vnd zehenden vnd waz dar zů hoeret oder noch gehoeren solte, ez sie offen oder uerschinnen, vnd lobent da wider nimmer ze tuenne weder mit gaistelichem noch mit weltelichem gerihte bi v´nsern gůten trúwen ane geuaerde. Dar zů hant wir v´ns entwert vnd entweren v´ns mit disem brief aller gewer, so wir oder v´nsern vordern ie gewnnen ald v´nser nachkomen immerb) gewinnen moehtint zů den vorgenanten hofstette, aker, kilchunsatze, widemen, zehenden vnd ze allen den guetern vnd nútzen, so dar zů gehoerent nu oder her nach, vnd setzen den vorgenanten brůder Růdolf von Búttikon ze dez huses handen von Biberstein vnd ir nachkomen sant Johans ordens in liplich vnd in nutzlich gewer der vorbenempten gueter, rueweklich ze niessende, fridelich ze besitzende, ze besetzende vnd ze entsetzende, ze habende oder ze uerkoffende als ir eigen gůt ân v´nser vnd aller v´nser nachkomen wider rede. Wir der vorgenant abt Herman von gotz gnaden dez gotzhus ze sant Gallen vnd wir die herren gemeinlich dez selben gotzhus gelobent och fúr v´ns vnd v´nser nachkomen v´nsers ordens, dem vorgenanten brůder Růdolf von Búttikon ze dez huses handen von Biberstain vnd dero nachkomen sant Johans ordens, der vorgescribenun hofstete, aker, kilchunsatz, widemen vnd zehenden reht wer ze sin, als vor gescriben stat, mit allen rehten vnd nútzen, ez sie funden oder ez werde noch funden, an gaistelichem ald an weltelichem geriht vnd an allen stetten, wa sú werschaft bedurfent nach rehte bi gůten trúwen ân geuaerde. Vnd har vmb, daz dis war vnd staet vnd vnlogenhaft belibe nu vnd har nach, so han wir der vorgenant abt Herman dez gotzhus ze sant Gallen fúr v´ns vnd v´nser nachkomen vnd wir die andern herren gemeinlich dez selben gotzhus vnd conuentz von sant Gallen ovch fúr v´ns vnd v´nser nachkomen v´nsers ordens v´nserú eigenen insigel gehenket an disen brief. Der geben wart ze sant Gallen, an sant Gregorien tag, do man zalte von gottes gebúrt drútzehenhundert jar, viezigc) jar, dar nach in dem fúnften jared).
Source Fulltext: Chartularium Sangallense VI, Nr. 3916, S. 464-465.

Original dating clausean sant Gregorien tag

Editions
  • UB St. Gallen IV, S. 1080, Anhang 226 (unvollständig).


LanguageDeutsch

Notes
a) A, statt Bu|tikon. - b) In immer fehlt ein Schaft. - c) A. - d) Korr. aus jarie. - 1 Hermann v. Bonstetten, 1333-1360. - 2 Rudolf I. v. Büttikon (Bez. Bremgarten AG), 1286-1352. - 3 Johanniterhaus Klingnau, Bez. Zurzach AG. - 4 Johanniterhaus Biberstein, Bez. Aarau AG. - 5 Kölliken, Bez. Zofingen AG.
Places
  • St. Gallen
     
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