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Charter: Chartularium Sangallense 06 (1327-1347) 1345 IV 28
Signature: 1345 IV 28
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28. April 1345
Bärteli Niessli, Ammann zu Schwarzenbach, beurkundet, dass Herzlaude von Bütschwil dem Verkauf eines Gutes in Schwarzenbach ans Kloster Magdenau durch ihren Sohn Johann zugestimmt habe.
Source Regest: 
Chartularium Sangallense VI, Nr. 3919, S. 466 (Thurg. UB V, 1811.).
 

orig.
Current repository
Klosterarchiv Magdenau T.6.

2 Siegel, 1. Ø 3,2 cm, +S.BARTOLOMEI. DCI.NIESLI; 2. fehlt.
Material: Pergament
Dimensions: 31,5/23,5 cm
  • notes extra sigillum
    • Rückvermerk (14. Jh.): Swarzenbach Lewis guot; (15. Jh.): Ain kouff brieff vom Lewis guot.

cop.
Abschr. (B), um 1500, ebd., Copialbuch, f. 37v.

    x
    Allen den, die disen brief an sehent lesent oder hoerent lesen, kúnd ich Baertelli Niesseli mines herren grafen Cůnrtz von Fúrstenberg1 || amman ze Swartzenbach2 vnd uergihe offenlich an disem brieue, daz fúr mich kam ze Rikenbach3 in dem obern houe fúr daz geriht, || da ich offenlich ze geriht sas, dú beschaiden vrowe Hertzlaude wilunt Hainrichs von Bútziswille4 elichú wirtenne vnd nam || da Hansen den eltern Boeschen burger ze Wile5 ze fúrsprechen, offenot da vor geriht mit ir fúrsprechen, daz ir sún Johans von Bútziswille6 daz gůt gelegen ze Swartzenbach, daz man nemmet der Lewis gůt, mit akern mit wisan mit holtz mit velde mit wasen mit zwige mit wnne mit waide mit stege mit wege mit wasser mit wasser rúnsen vnd mit allen rehten vnd nútzen, die dar zů hortint vnd dar in, daz gůt ir morgengabe gewesen waer, mit ir gůten willen gunst vnd uerhengde reht vnd redelich hetti verkoft vnd ze koffen gen7 der erwirdigen vrown vro Annun von Luterberg aebtissenne vnd dem conuent dez klosters ze Maggenowe8 vnd dem selben kloster vmb zwaintzig vnd vmb siben pfund pfenning genaemer Costentzer múns, der sú gar vnd gantzlich gewert waerint vnd die sú in iro schinbaeren nutz hettint bewendet, vnd da von woelte si willeklich vnd vnbetwngenlich von ir morgengabe vnd von allen rehten, so si an dem vorgescriben gůt hetti gehebt, ledeklich gan vnd woelt ez vf gen der vorgenantun . . aebtissenne vnd conuent vnd dem closter ze Maggenowe, vnd bat ir ervaren an offenem geriht, wie si stan vnd daz tůn soelte, daz es nu vnd hie nach kraft vnd maht hetti. Do fragt ich vrtailde vmb. Do wart ertailet mit gemainer vrtailde, daz si ainen vogt nemen soelte vor offenem geriht v´ber die vorgescribenun sache vnd da mit ir vogtes hand willen râte vnd uerhengde ir vorgescribenun morgengab vnd aellú dú reht, dú si an dem vorgescriben gůt ze Swartzenbach ie hetti gehebt, ledeklich willeklich vf soelte gen vor offenem geriht der vorgenantun aebtissenne dem conuent vnd dem closter ze Maggenowe, vnd daz si da solti sweren ainen gelert aide ze den hailgen, daz vorgescriben gůt vnd morgengabe niemmer me an ze sprechen noch daz vorgenant closter an dem vorgenanten gůt nimmer ze bekrenken vf gaistelichem noch vf weltelichema) geriht noch an reht dehainen weg. Do nam si Hans von Múnchwille schulthaissen ze Wile9 ze vogt v´ber dise sache vnd gab da willeklich vnd vnbetwngenlich mit ir vogtes willen râte vnd hand ir vorgescribenun morgengab vnd daz vorgenante gůt mit allen rehten vnd nútzen, die dar zů ald dar in hoerent, ledeklich vor offenem geriht vf an der vorbenempten aebtissenne hand vonb) Maggenowe ze des conuentes vnd des selben klosters handen, vnd swr da ainen gelerten aide ze den hailgen, daz si daz vorgenante gůt noch ir vorgescribenun morgengab nimmer me an sprechen soelte noch woelte vf gaistelichem noch vf weltelichem geriht noch an reht dehainen weg, vnd bat mich dú vorgenant Hertzlaude mit ir vogt ernstelich, der vorbenemptun erwirdigun aebtissenne vnd dem conuent dezc) closters ze Maggenowe vnd dem selben closter hier v´ber dez gerihtes brief gen. Vnd ze merer sicherhait aller vorgescribener dinge vnd von emsiger bete wegen der vorgenantun Hertzlaudun vnd ir vogtes henk ich min insigel an disen brief. Ich Hans von Múnchwille schulthaisse ze Wile vergihe ainer gantzun warhait aller dinge, so der beschaiden man Baertelli Niesseli amman ze Swartzenbach von mir an disem brief ueriehen het, vnd ze ainem waren vrkúnd der selbun dinge vndd) och ich vogt waz in diser sache, so henk ich och min insigel an disen brief. Dis geschach vnd wart dirree) geben, do von gottes gebúrt warent drútzehenhundert jar vierzig jar, dar nach in dem fúnften jar, an dem nahsten dunstag vor sant Walpurg tag ze in gaendem maien.
    Source Fulltext: Chartularium Sangallense VI, Nr. 3919, S. 467-468.

    Original dating clausean dem nahsten dunstag vor sant Walpurg tag ze in gaendem maien

    Editions
    • UB St. Gallen IV, S. 1081, Anhang 227 (unvollständig).

    Comment

    Geschrieben von gleicher Hand wie Nr. 3918, 3944, 3945, 3987, 4026, 4042.


    LanguageDeutsch

    Notes
    a) Korr. aus weltelichen. - b)v korr. aus z. - c)d korr. aus z. - d) Hier fehlt die Konjunktion (won). - e) Hier fehlt brief. - 1 Konrad v. Fürstenberg (sö. Donaueschingen BW), 1327 - + 1370. - 2 Schwarzenbach, Gem. Jonschwil, Bez. Untertoggenburg. - 3 Rickenbach, Bez. Münchwilen TG. - 4 Heinrich v. Bütschwil (Bez. Alttoggenburg). - 5 Wil, Stadt u. Bez. - 6 Johann v. Bütschwil, 1345-1348. - 7 Nr. 3918. - 8 Anna v. Luterberg (abg. Burg, Gem. Oberwangen, Bez. Münchwilen TG), 1343-1345 Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Magdenau, Gem. Degersheim, Bez. Untertoggenburg. - 9 Johann v. Münchwil (Gem. Kirchberg, Bez. Alttoggenburg), 1344-1347 Schultheiss v. Wil, Stadt u. Bez.
     
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