Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1384 III 11
Signature: 1384 III 11
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11. März 1384, St. Gallen
Hermann Egger, Bürger zu St. Gallen, verkauft der Stadt St. Gallen Kemenate, Kornhaus und Estrich über dem Irertor.Source Regest:
Chartularium Sangallense X, Nr. 6003, S. 179.
Chartularium Sangallense X, Nr. 6003, S. 179.
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Stadtarchiv St. Gallen Tr.3.31.
Stadtarchiv St. Gallen Tr.3.31.
Siegel Abb. 435.
Material: Pergament
Dimensions: 31,5/25,5 cm
Allena) den, die disen brieff ansehent lesent oder hoerent lesen, kúnde ich Herman Egger burger ze sant Gallen vnd vergich offenlich || an disem brief fúr mich vnd min erben, das ich mit gůter vorbetrahtunge vnd von miner rêdlicher not wegen reht vnd rêdlich ver||kovfft vnd ze kovffenn geben han den fúrsichtigen wîsen dem burgermaister dem rât vnd den burgern allen gemainlich armen || vnd richen der stat ze sant Gallen vnd iren erben vnd nâchkomen die kemnaten, die ze sant Gallen vff Irer tor1 stât, das kornhus ob der selben kemnaten, als wit vnd als verre die selb kemnat v´ber sich v^f begriffen hat, vnd den estrich ob dem selben kornhus, als wit vnd als verre die selb kemnat vnd kornhus v´ber sich v^f begriffen hant, die selb kemnat ainhalb vnd nebent zů stovsset an min kemnaten, die selben vorgedâhten kemmnaten das kornhus vnd estrich, als vor ist beschaiden, vnd was die selb kemnat v´ber sich v^f begriffen hat, han ich in mit allen rehten vnd zůgehoerden ze kovffenn geben vmb vierzig pfunt pfenning gůter vnd genaemer Costentzer múnse, dero ich gantzlich vnd gar nâch minem willen von in gewert vnd bezalt bin an den stetten, da ich minen wahsenden schaden mit verkomen han, die selben kemnaten das kornhus vnd den estrich han ich in ze kovffenn geben dafúr vnd in dem rehten, das niht darab gât noch gan sol weder lútzel noch vil, vnd darvmb so han ich mich frilich willeklich vnd offenlich verzigen vnd verzihe mich mit disem brief fúr mich vnd alle min erben aller aigenschaft aller lehenschaft aller kuntschaft aller gewêr lút vnd brief alles rehtes gaistlichs vnd weltlichs gerihtes aller vordrung vnd ansprachen, so ich ald min erben, ob ich enbin, an den zů den vnd von der vorgedâhten kemnaten kornhus vnd estrichs wegen ie gehept habent oder hienach iemer gehaben oder gewinnen moehtint. Sunderlich ist berett, das ich vnd min erben, ob ich enbin, den vorgedâhten burgern vnd der stat ze sant Gallen gemainlich vnd iren wahtern mit miner hûstúr gewaertig sin soellin in aller wise als vormals, ê dirr kovff beschehen waer. Si mugent ovch vff die stegen vor miner hustúr ain stegen rihten vnd setzen gegen den selben kemnaten kornhus vnd estrich, das si ainen gang dar v^f vnd darab habint vnd haben mugint, vnd wenne si die selben stegen gesetzt vnd dar geriht hant, so soellin ich noch min erben noch nâchkomen inen noch iren wahtern dannanhin mit der vorgedahten miner hûstúr niht fúrbass gewaertig noch gebunden sin denn als ander burger ze sant Gallen ân alle geuaerde. Si mugent ovch ob dem vnd vff dem vorgeschriben estrich, als wit die selb kemnat vnd kornhus v´ber sich v^f begriffen hant, buwen, was si wênt oder was in vnd der stat ze sant Gallen fůgklich ist, aber ich noch min erben noch nâchkomen soellint noch mugent ob dem noch vff dem selben estrich vsserthalb den kraissen, als die selb kemnat v´ber sich v^f begriffen hât, niht buwen weder klain noch gross, es bescheh denn mit aines burgermaisters vnd des râtes ze sant Gallen gemainlich ald mit dem mêrtail vnder in gůtem willen gunst vnd vrlob. Si sont ovch ob dem noch vff dem selben vorgeschriben estrich vsserthalb den kraissen, als die selb kemnat vber sich v^f begriffen hât, niht buwen dehainerlay bûw denn mit minem vnd miner erben vnd nâchkomen gůtem willen gunst vnd vrlob, es waer denn, das soelich loeff v^ff stuendint, das den rât ze sant Gallen notdurfftig duhti, das man das selb Irer tor bas versorgen solti, so sont vnd mugent si ie dann vff dem selben estrich, als wît er begriffen hât, brustwêrina vnd saemlich bûw setzen, das das selb tor vnd die stat dester werlicher beliben mug. Darzů han ich ovch gelopt vnd loben mit disem brief fúr mich vnd min erben, der vorgeschribnen kemnaten des kornhus vnd des estrichs, als vor ist beschaiden, vnd des kovffs reht wer ze sinne nâch der stat ze sant Gallen reht vnd gewonhait vnd die obgedahten burger von sant Gallen gemainlich vnd sunderlich vnd ir erben vnd nâchkomen darvmb ze versprechenn vnd ze verstaende vff gaistlichem vnd vff weltlichem geriht, wenn wâ oder wie dik si des bedurffent ald darvmb von iemann angesprochen oder v^fgetriben werdent. Vnd ze offemm wâren vrkúnde vnd ze ainer staeter sicherhait aller vorgeschribner dinge vnd vergiht so han ich Herman Egger da vorgenemt fúr mich vnd fúr alle min erben vnd nâchkomen min insigel offenlich gehenkt an disen brief. Der ist geben ze sant Gallen an dem naehsten ffritag vor sant Gregorien tag des hailgen bapstes in dem iâre, do man zalt von Cristus gebúrt drúzehenhundert jâre vnd darnach in dem viervndahtzigosten jâre.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 6003, S. 179-180.
Original dating clause: an dem naehsten ffritag vor sant Gregorien tag des hailgen bapstes
Language:
Notes:
a) Initiale A 4,8 cm lang. - 1 Irertor, Stadt St. Gallen.
Places
- St. Gallen
Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1384 III 11, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/CSGX/1384_III_11/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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