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Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1384 III 10
Signature: 1384 III 10
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10. März 1384
Graf Donat von Toggenburg beurkundet, dass der Abt von Rüti an Rudolf Tönier von Schübelbach und dessen Gemahlin und Erben den Berg Torstuden zu Erblehen verliehen habe.
Source Regest: 
Chartularium Sangallense X, Nr. 6002, S. 178 (Urkundenregesten Zürich II, 2947.).
 

cop.
Abschr. (B), 1441, Staatsarchiv Zürich, B I 278 (Diplomatar Rüti), S. 430.

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    Wir graf Tonat von Togg(enburg)1 herre ze Brettengoew2 vnd uff Tafavs3 kúnden vnd veriehen allen, die disen brief sehent oder hoerrent lesen, als der erwirdig geistl(ich) herr der abt des gotzhus ze Rúti4 des ordens von Premonst(rey) in Cost(entzer) bistum hat verlihen ze eim rechten erblehen Rusedin Toenier von Schúblibach5, Rikentzen siner elichen wirtin vnd ir beider erben ein berg heisset Torstuden6, der desselben gotzhus fry ledig eigen ist, mit steg mit weg vnd mit aller zůgehoerd jerlich vmb vier pfund Zúricher pfenning, die denn ie geng vnd geb sind, sol man wússen, das der selb Ruedi Toenier, Rikentz sin eliche wirtin den selbn berg empfangen hand mit der bescheidenheit vnd gedinge, als hienach geschriben stat, des ersten das der selb Ruedi Toenier fúr sich vnd alle sin erben bindet vnd setzet ein stuk jerlichs geltz an den vorg(enanten) berg ze Torstuden, vnd stat dasselb stuk geltz vff einer wisen heisset in der Hoffstat6 lit ze Schúblibach, vnd hat das getan dar vmb, das er den obg(enanten) berg dester fúrderlicher in eren hab. Ouch sol er uff dem selben berg han vier gedmer, die dem selben berg warten sond, vnd sol ouch jerlich vff dem selben berg zwen volkomen tagwan schwenden vnd den berg in gůten eren han. Wer aber, das der obg(enant) Ruedi Toenier, Rikentz sin eliche wirtin oder ir erben an den vorg(enanten) stuken deheinem gebresten, es wer an jerlichem zins oder an schwenden oder den berg nit in eren hetten, als vorg(eschriben) ist, vnd sich dz befund, so ist der obg(enant) berg ze Torstuden vnd das obg(enant) stuk jerlichs geltz dem obg(enanten) herren dem abt vnd dem gotzhus ze Rúti ledig vnd loß, vnd enhand noch ensond dem obg(enanten) Ruedin Toenier noch sinen erben noch nieman von iro wegen nút da von fúrbas ze antwurten han in keiner wise noch an keinen gerichten noch an keinen stetten, denn dz der vorg(enant) herr vnd sin gotzhus sol vnd mag sin berg vnd das vorg(enant) stuk jerlichs geltz besetzen vnd entsetzen, wie es im komlich ald nutzlich ist. Vnd dar vmb das diß alles war vnd staet sig vnd belibe, so haben wir obg(enanter) graff Donat von Togg(enburg) durch ernschaffter bett willen des eg(enanten) Ruedi Toeniers v´nser insigel v´ns vnd v´nsern erben vnd dem land in der March7 an stúren vnd an diensten vnschedlich an dem vorg(enanten) stuk geltz, so in die vorg(enant) wise gesetzt ist, heissen offenlich henken an disen brieff. Ich der dikgenant Ruedi Toenier von Schúblibach vergich einer warheyt vnd war vnd staet ze haben avn geuerd alles, das vormals von mir an disem brief geschriben stat, vnd binde ouch mich Rikenzen min elichen wirtin vnd v´nser beider erben in diser sach vnder das insigel mines gnedigen herren graff Tonats von Togg(enburg). Der geben ist an donstag vor Gregorii anno domini M° CCC° LXXXIIII°.
    Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 6002, S. 178-179.

    Original dating clausean donstag vor Gregorii



    LanguageDeutsch

    Notes
    1 Donat v. Toggenburg, 1352 - + 1400. - 2 Prättigau, Tal GR. - 3 Davos, Gem. u. Kr. GR. - 4 Prämonstratenserkloster Rüti, Bez. Hinwil ZH. - 5 Schübelbach, Bez. March SZ. - 6 Name abg. - 7 March, Bez. SZ.
     
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