Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1384 VI 21
Signature: 1384 VI 21
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21. Juni 1384
Ulrich von Hardegg verleiht an Heinrich Salzmann auf Widerruf ein Wasserrecht für dessen Mühle in Rebstein.Source Regest:
Chartularium Sangallense X, Nr. 6025, S. 200.
Chartularium Sangallense X, Nr. 6025, S. 200.
Abschr. (B), v. 9. März 1730 des Hofammanns zu Marbach u. Rebstein, nach dem verlorenen Or. (A), Stiftsarchiv St. Gallen, Rubr. 136, C. 4.
Ich Vllrich von Hardegg vergich offentlich für mich und für mein bruoder Hansen von Hardegg1 und für unser beider erben und thuon kundt allermeingklich mit disem gegenwärtigen brief, das ich angesehen hann die gethrüwen willigen dienst, so mir und meinen bruoder der erbahr knecht Heinrich Saltzmann von Rebstal2 vill und dickh gethon hat und nach in künftigen zeiten thuon soll und mag, und han darumb mit gutem willen und mit wohl gedachtem sin dem selben Heinrich Saltzmann und seinen erben mit disem brief recht und redlich gelihen vnnd verlihen das waßer, das da fleüßet und rünet an dem hoof ab, den man nennet Loch3, nebend Hardegg dem burgstall gelegen, auf die mülle ze Rebstal gelegen, die der selb Heinrich Saltzman inhat, also und mit der bescheidenheit, das der vorgenambt Heinrich Saltsmann und seine erben dz vorgedacht waßer mit allen flüßen und rechtungen, so es hat vnnd von altem her dan gehebt hat vnnd nach haben soll und mag, zu vnnd von der vor genambten mülle ze Rebstal, die er inhat, nach allem ihrem nutz und fuog inhaben han und nießen sollend und mögend ohn mein vnnd des vorgenambten meines bruoders vnnd vnser erben und ohn allermenigklichs irung vnnd widerred, allso lang und all die weil ich und der vorgenambt mein bruoder Hans von Hardegg ald vnnser erben das nit selbs widerrüefend ald widerrüeft habend, des wir gewalt habend zethuon, wann und welches Jahr wir wollendt über lang ald über kurtz. Vnnd han also das vorgeschriben waßer mit allen seinen flüßen und rechtungen dem vorgenambten Heinrich Saltzman und seinen erben für mich vnnd den vorgenambten meinen bruoder und für vnnser erben recht und redlich in allen vorgeschribnen rechtungen gelihen vnnd verliehen zu denen zeiten, da ich es wohl thuon solt und möcht, mit allen worten werekhen rechten und gethätten, so darzu nothürftig gewesen ist und als das billich kraft und macht hat und haben soll und mag nun und auch hienach nach gewohnheit und nach recht. Vnnd des alles zu einem wahren stätten ofnen vhrkundt han ich obgenambter Vllrich von Hardegg mein eigen insigell für mich und den obgenambten meinen bruoder vnnd für vnnsere erben gehenckht an disen brief. Der geben ward nach Christi gebuhrt drey zehen hundert jahr, darnach in dem vier und achtzigisten jahr, an dem nächsten zinstag vor St. Johannis tag zu sonwenden.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 6025, S. 200.
Original dating clause: an dem nächsten zinstag vor St. Johannis tag zu sonwenden
Editions:
- UB St. Gallen IV, 1901 (unvollständig).
Language:
Notes:
1 Ulrich (1384-1386) u. Johann (1384-1388) v. Hardegg (Gem. Rebstein). - 2 Rebstein, Bez. Unterrheintal. - 3 Loch, Gem. Rebstein.
Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1384 VI 21, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/CSGX/1384_VI_21.1/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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