Chronici Benedictoburani Pars II. Instrumentaria, Num. CCLXXXI1I. , S. 183
Chronici Benedictoburani Pars II. Instrumentaria, Num. CCLXXXI1I. , S. 183


Num. CCLXXXI1I.
Ich Hainrich Lâmpl zw NiderpfafFenhoueninSsarnberger, undichBcrn- hart Mtìllner zw Nidermentzing in Dachawer gerichten sesshafftdiser Zeit Cas- parn, und Anna vveilend Casparn Holzkirchcrs zw Niderpfaffenhouen gesessen íaligen eelicher leiblicher Kind geordent Vormund und gerhaben , Bekennen undthunkundallermànigklich offenlich mit dem brieff, das vvir mit gueter vor- betrachtung und umb der genanten unscr Pflegkind pessers Nutz vvillen von Iren vvegen und an Irer statt recht und redlich zu ainem cvvigen státten unwi- derruefïlichen kauff verkauíFc und zc kausten geben haben, und verkauften hie- œit vvie das am aller kreflítigisten und bestendigisten sein soli und mag vvissent- lich in krafst des brieffs dem Ervvurdigen in gott und geistlichen herrn Nar- cissen abbte und gemainen Convent des wùrdigen gotzhauszu Sand Benedicten- pewrn Augspurger Pistumbs, und allen Iren nachkomen der pestymbten unser zwayer Pflegkind zway rail zechents grossen und klainen gap.z nichts dauon ausgenommen aus den hernach gemelten Stucken, und gíittern der frey led:g aigen und unuerkummert ist, umb ain so getan Summa gelcs, der wir an statc derselben unser Pflegkind, zu rechter vveil und zeit on schaden mit parer be- zalung entricht, und empfengklich vvorden find, der auch Uns und die Kind yetz und fiiro, vvol beniigt, undbeniigen soli, und nàmlich aus den hernach benanten Stucken, und guitern, Item zw erst aus dem hcff z w Pernvvis, da- rauf Ull Schmidt sizt. Mer aus den Séchs huben zw obernPuchaw&c. Mer aus Séchs huben zw nidern Puchaw, &c. Mer ajs denn hernach benannten stu cken, und gúttern zu Ramsàw die zvvay tait klainen zechents, vvie vvir denn von alter eingenommen haben &c. Die gemelten Stuck aile in Benedicten-Bew- rer Gericht gelegen find, verzeichen darauf dieselbeo kind, ail Ir erben und nachkomen auch uns als Ir vormund derselben zwaicr tail zechents gros und klains, und aller seiner zugehôrung In durchí'chlechts gar und gentzlich ausun- fir und Irer gevvalt, nutz und gevver in des vorgemelten unsers gnâdigen herrn von Pewrn seins Convents und gotzhaus und aller Ir nachkomen gewalc, nuz, gewer, und gebrauch, darein vvir sy an statt der kinndt setzen mit dem brieíF, also das dersclb unser gnàdiger herr von Pewrn sein Convent und ail Ir nach. komen nu furoj sich desselben zechends underzicchen, den ewiglich eînnem- men, innhaben nutzen nyessen gebrauchen, und damit handlen tnn und lassen wie" vviroder di kind hetten getun mílgen on ailes vvîdersprechen, Ir und Irer Erben, auch unser als Irer Vormund und sinst mânigklichs von Iren vvegen, wir gereden und versprechen In auch an statt der selben unser Pflegkind soi- cher unnser verkauffung lr trew gevvern und fíirstand sein an allen enden ftir
ail
Pars II 183
ail ansprach alsoffc des Not tuet es sey in oder ausser Recht gântzlîch on allen Iren und Irs gotzhausschaden, nach Lants recht in obéra Bayrn, Ob aber vvir) oder die Kind oder Ir erben des nit tâ:ten|, vves dann der gênant Prélat zu Bevvrn sein Convent Ir nachkhommen und gotzhaus des schaden nâmen kainen auígenommen Irs scheinpoten íchlechten vvorten on verer berednus darumb « gántzlich zu glauben, denselben schaden, sollen und vvôllen Wir anstatt der Kind oder sy selbs und ir Erben schuldig und gebunden sein, In ze stund auf ir erst crsuchen und ermanen auszerichten und bezalen on verer einred oder auf- halten, oder ob Wir oder die Kind das auch nit tatten, íò míigen die vorge- nantten KaufTer solchs ailes und yedes bekomen und habhafFt vverden zu uns alsgerhaben oder unsern Pfleg-Kindern, und aller Irer hab und gut ligender und varrender so sy yetzt haben, und fiiro iìberkommen nichts davon auíge nommen, íìch der darumb gar oder ains tails mit, oder on recht underziechen einnemmen inhaben nutzen und nyessen, bis zu vòlliger entrichtung solcher empfangen schâden, darin oder darvvider die Kind oder Ir Erben, auch vvir oder yemant ander von Iren vvegen In kain irrung oder vviderstand tun noch stigen sollen getann vverden in ainich vveise, ailes trevvlich on geuerde, Vnd deszu evvigem und krefftigem urkunde habenj Wir vorgenant vormund und gerhaben, dem obgenanten unnsern gnàdigen herrn von BevVrn seinen Convent und allen Iren nachkhommen disen bries geben mit des vesten und Weisen Hansen Risshaimers zu Seeholzen diser zcit dess durchleichtigen Hochgebornen flirsten und hcrrn unsers gnàdigen herrn Hertzog Albrechts zu Bayrn &c. Ra te und groszollners zu Miinchen aigen anhangenden Insigl besigelt, von unser vleiílîger Bette vvillen, Ime seinen Insigl, und Erben on schaden, darunder vvir uns als vormund auch unser Pflegkind, und Ir Erben verpinden sòlch unser verkauffung nnd vvas hieuor geschriben stett getrevvlich] zehalten und zu voll- ziechen, ailes on geuàrde, und sind zevvgen unser bette umb sólch befiglung dí erbern Sébastian Edlman von Wesling, Gilg Kefer zu Pâfing, und Hans Ludvvig von Seholzen, geben am freytag nach Sand Gilgen * Tag, alsmann * id est pnst zelt nach Cristi Jesu unsers lieben herrn geburde, tauscnt vierhunderc und im fe^"jm Saj^* Séchs, und Neunzigisten Jaren. S, oûics.3
Meichelbeck, Carl; Haidenfeld, Alphons von: Chronicon Benedictoburanum II, 1751 (Google data) Num. CCLXXXI1I. , in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/ChroniconBenedictobur/9439778a-4441-4dbb-b30e-97955036b344/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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