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Charter: Best. 128, Laach, Benediktinerkloster 130
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Signature: 130
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1328 April 29, Andernach
Der Priester Arnold als Vertreter des Andernacher Plebans Gerhard und die Andernacher Schöffen Jakob von Hammerstein und Arnold, genannt "Boultze", bekunden, dass vor ihnen die Andernacher Bürger Wilhelm, genannt "Hoynremengere" und seine Frau Agnes für das Heil ihrer Seelen dem Abt und dem Konvent von Laach ihr altes, gegenwärtig von ihnen bewohntes Haus zu Andernach geschenkt haben, das rückwärts an das Haus des Schusters Tilmann, genannt von Müden ("de Moudene"), grenzt. Dieses Haus soll ihnen die Abtei auf ihre Lebenszeit gegen einen jährlichen Zins zusammen mit einem anderen, ihm benachbarten neuen Haus überlassen, das Wilhelm der Abtei bereits geschenkt hatte, bevor er Agnes ehelichte. Vor den Ausstellern hat daher der Laacher Prior Johann im Auftrag seines Abtes und seines Konvents diese beiden Häuser gegen einen jährlichen, am Sonntag nach Martini (November 11) fälligen Zins an die Abtei von drei Schillingen dem Ehepaar zurückgegeben. Nach ihrem Ableben sollen die Häuser unter Ausschluss ihrer offenbar noch nicht vorhandenen Erben wieder an die Abtei zurückfallen, die dafür ihre Anniversarien begehen wird. Siegelankündigung: Arnold mit dem Siegel der Andernacher Pfarrei und die beiden Schöffen auf Bitten des Ehepaares und des Laacher Priors. Anwesend: Propst Heinrich [der Propstei St. Genoveva der Abtei Malmedy zu Andernach] und der kaiserliche Notar, der Kleriker der Diözese Lüttich ("Leodiensis"), Heinrich, genannt "Swayf", aus Utrecht ("de Traiecto"), der von den Parteien um die Abfassung der Urkunde gebeten wurde und der zur Beglaubigung sein Zeichen angebracht hat, ferner der Kleriker der Andernacher Propstei der Abtei Malmedy, Arnold von Malmedy ("Malmendario") und der Andernacher Bürger Nikolaus von Kell. "Acta fuerunt hec in antiqua domo dictorum coniugum, quam ipsi coniuges nunc habitant ... et datum 1328 feria sexta post dominicam qua cantatur Iubilate deo, que quidem feria sexta fuit penultima die mensis Aprilis, hora vesperarum vel quasi".  

Ausfertigung, Pergament

alle drei Siegel mit Pressel abgegangen
Notarius Description: Rekognition des Notars Heinrich, genannt "Swayf"Notarius Description: Signet
    Graphics: 
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    Auszug um 1499 in Nr. 1279 S. 36
     
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