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Charter: Best. 128, Laach, Benediktinerkloster 132
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Signature: 132
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1328 Mai 4, Andernach
Bertradis zu Andernach ("mulier Andernacensis"), Witwe des Heinrichs, genannt "Manderler", vermacht testamentarisch und unwiderruflich dem Prior von Laach für das Almosen des Klosters und des Konvents einen jährlichen, am Sonntag nach Martini (11. November) fälligen Zins von 14 Schillingen Pfennige, Andernacher Währung, drei Heller zu zwei Pfennigen gerechnet, der nach ihrem Tod an das Kloster fällt und der auf ihrem Haus zu Andernach ruht. Dieses Haus liegt in der Gasse, gemeinhin "uf deme Steyn Wege" genannt, auf der einen Seite neben dem Haus der ehrbaren Frau Elisabeth, Witwe des Andernacher Schöffen Dietrich Hunoldi, auf der anderen Seite neben dem Haus, das früher dem Remigius gehört hat und befindet sich gegenüber dem Hof der Burggrafen von Rheineck. Für diese Stiftung sollen die Mönche zu Laach alle Jahre ihr und ihrer Vorfahren Totengedenken ("commemoratio") und Jahrestage festlich begehen. Falls ihre Erben oder die späteren Besitzer dieses Hauses die Zinsleistung unterlassen, hat die Abtei das Recht, sich in den Besitz des Hauses zu setzen. Siegelankündigung: Auf Bitten der Ausstellerin Heinrich, Propst der Niederlassung des Klosters Malmedy zu Andernach, der jedoch erklärt, kein Siegel zu haben, der Kaplan Arnold als Stellvertreter des Magisters Gerlach, des Plebans der Andernacher Pfarrkirche, mit dem Siegel der Pfarrei sowie der Pleban Heinrich von Heddesdorf ("Hedinsdorf") mit seinem Privatsiegel ("sigillum proprium"). Anwesend: Die Siegler sowie Heinrich "Swayf" und die Andernacher Kleriker, der Priester zu Andernach, Peter von Bendorf, Johann, genannt "de Aquis" und Arnold, Gehilfe des Propstes, ferner der im Haus des [Laacher?] Abtes zu Andernach wohnende Peter u.a. "Acta sunt hec apud Andernacum in domo dicte vidue ... datum 1328 in crastino inventionis s. crucis hora vesperarum".  

Ausfertigung, Pergament

alle drei Siegel mit Pressel abgegangen
Notarius Description: Rekognition des Leiters der Andernacher Schule ("rectorem scolarum Andernacensium"), des Magisters Heinrich, genannt "Swayf" aus Utrecht, Klerikers der Lütticher Diözese und kaiserlichen Notars".Notarius Description: Signet
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    Kopie des 15. Jahrhunderts in Nr. 1175
     
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