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Charter: Best. 164, Rupertsberg (Bingen), Benediktinerinnenkloster  14
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Signature: 14
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1233 Dezember 16 (Nachträge von 1237)
G.[erbod], Propst des Mainzer Domkapitels, sowie der Dekan W.[alter] und A.[rnold], Scholaster des Stiftes St. Peter in Mainz, berichten im Zuge des Heiligsprechungsprozesses über die Ergebnisse einer von ihnen vorgenommenen Prüfung des Lebens und Werkes der verstorbenen Äbtissin Hildegard sowie der Wunder an ihrem Grab. Sie handeln im inserierten Auftrag des Papstes Gregor [IX.] vom 27. Januar 1227, der von Äbtissin und Konventualinnen von Rupertsberg in Bingen ("monasterium sancti Ruberti de Pinguia") darum gebeten worden war, nachdem Gregor schon als Kardinallegat für Deutschland ("Alemania") von Hildegards lobenswertem Lebenswandel gehört hatte und nun die Frage nach einer Erhebung Hildegards in den Katalog der Heiligen geklärt werden soll: Bei mehreren Besuchen im Kloster Rupertsberg hätten sie viele Zeugen vernommen, die von Hildegards Lebenswandel, ihrem Ruf, ihren Verdiensten und Wundertaten berichteten, die näher beschrieben werden. Anschließend erfolgt ein auf namentlich genannte Zeugen gestützter Bericht über Hildegards Leben, Abstammung, Eintritt in eine Klause des Klosters Disibodenberg ("monte sancti Disboti") unter Jutta von Sponheim, ihre Gründung des Klosters Rupertsberg sowie über ihren Ruf und ihre Beziehungen zu kirchlichen und weltlichen Würdenträgern, etwa Abt Bernhard von Clairvaux und Kaiser Friedrich [I.]. Zuletzt werden ihre Schriften einzeln aufgeführt, von denen nach erfolgter Prüfung keine zu beanstanden sei. Von späterer Hand [1237] sind über den Zeilen insgesamt 43 erläuternde Zusätze [sog. Interlinearglossen] geschrieben. Auf der Rückseite sind nach dem Ende des Protokolls von derselben Hand weitere Wunder am Grabe der Hildegard aus jüngster Zeit vermerkt. Siegler: Propst Gerbod (1), Dekan Walter (2), Scholaster Arnold (3).  

Ausfertigung Pergament

1) ab 2) - 3) anhängend an Pergamentstreifen
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    Eine Abschrift des 17. Jahrhunderts, Papier, befindet sich in Best. 164 Nr. 400
    beidseitig beschrieben, vgl. Regest
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    • P. Bruder, Anal. Bollandiana II, 1883, S. 116 ff.;
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