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Charter: Urkundenbuch der Voegte von Hunolstein, ed. Toepfer, 1866 (Google data)   CCXCIV.
Signature:  CCXCIV.

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CCXCIV. Johann Herr zu Boylgin und Oysildingen, Ritter, und seine Gemahlin lrmezint von Blankenheim verpfanden für 650 Mainzer Gulden dem Edelknecht Nicolaus von Hunolstein ihren Hof zu Croev 1 auf Lebenszeit. Dat. 1358 uf St. Paulinstag (31. Aug.). Orig. im Pr. Arch. zu Coblenz. — l) Am linken Moselufer zwischen Erden und Trarbach. ccxcv. Johann Herr zu Numagen vergleicht sich mit seiner Gemahlin Jutta von Mander scheid wegen ihres Witt h ums. 1359 Februar 24. Iz ist geredet tuschent Johanne Hern zu Numagen an einre syte, deme Hern van Manderscheit vnd Jutten, doichter dez hern van Manderscheit, elicher husfrauwen des vurgenanten Johans, an der ander syte, eine gantze söne vnd mutbescheidt orkondez Hern Henrichs mar Schalken eines Hern zu dune, Hern Wuhelmez van Manderscheit, Jörgen Hern zu Henzenbergh, Hern Thilemanes von me Steine, Hern Niclais van Hunoldstein vnde Hern Simonds van ilem Walde, in der wizen alz na gescriuen steit. Zu dem eirsten sal Johan vurgen. sine egen. husfrauwe an deme widemez brieve, der da heldet van dem halfdeil aller siner burgen vnd landez, irez widemez, wa er stedicheit gebrichet, mit der Herren haut, wa iz lehen ist, wole verstedigen, vnd mit dem eigenen gute in dem ge- richte, ane argelist. Vortme want die vurgenante elude nit by einander hel l й en wíllent, so sal Johan vurgen. siner husfrauwen geuen sine burgh zu Berinkastel'1 mit vurworde, abe vnser herre von Triere Johanne mane vmb burgsesse zu tune, so mag Johan in demselben hus an eme ende wanen alz lange alz suliches burg- sesses recht ist. Würde auch Johan mit yeman krigende, so mag her sich vsser dem hus vnd wider in behelfen zu siner noitdurft den kriegh vz. Vortme sal Johan siner husfrauwe geben sin deyl zu Muntzel8 mit alme rechte, zugehore vnd gevelle, dazu sin deyl zu Kvze mit alme rechte, darzu sin deyl des zehen den zu Gonzerod mit alme sine zugehoirden, darzu waz rechtes her hait zu Gudendal; also daz sine eliche wirdinne vurgen. dez vurgen. Huses vnd gudez gebruchen vnd besitzen sal geruelich Johannes lebetage. Wanne auch Johann nit en ist, so sulen die vurgescriuen hus vnd guid wider vallen an alle die end vnd 241 stadt, dar si van rechte hinne vallen sullen, vnde sine husfrauwe vurgen. sal irez widemez, den si van yme hait, ire lebetage gebruchen geruelich vnde besitzen, vnde na irem dode sal derselbe wideme ouch wider vallen an alle die end vnd stadt, da er van rechte vallen sal. Mer ist geredet, abe Johans vurgen. hus frauwe aider der zyt, daz Johan geuangen was dez Hern van Manderscheit vnd vsser sime huse Numagen gefurt ward, eynicher hande guid, ane daz ge- buirt ward vnde syder verzeirt ist, vsser deme selben hus gescaffet oder doin scaffen, dat sal si keren. Ziege si auer Johan yt voirder aue dan darumb si wiste, alz umb dat guid darvuir, mach si ire vnsoilt doin. Alle die vure ge- scrieuen punete vnd artickel vnd igligez sunderlich sal Johan vurgen. dem Hern van Manderscheit vnd Jutten desselben Hern van Manderscheit doichter gentz- lich fullenfüren mit brieue und stedicheit tuschent hie vnd vierzen dage na Oisteren neist kommende ane vurzogh. Wer ouch daz Johan an desen vurgen. stücken zu fullenfüren sumich wurde, dat got wende, zu der vurgen. zyt, so sal er zu stunt na dem egen. dage zu Manderscheit in dez Her n burgh van Manderscheit vngemanet in gizelschaft inriden, van derselben burgh nümmer zu kommende heimelich noch offenbar keinerleige wyz, er enhaue alle dese vurgen. sachen, wie sy vure begriffen sint fullenfüret ane argelist und geuerde. Vnd hat Johan diz gesichert in eidez stad vnde zu den heiligen gesworen; vnd abe er in de ege- nannte burgh nit en queme alz vure begriffen ist, dat got verbiede, so hat er ouer sich erkoren zu sine sicherloz, truloz, eirloz vnde meyndedich, vnd sullen wir Henrich, Wilhelm, Jürge, Thileman, ritter, Nyclais vnde Symond alle vur- gescriuen dit besain vnd zugen zu houe vnde zu dage, wa iz deme Hern van Manderscheit noid gebuird ane argelist; vnde ensal sich Johan danne vort, wa er verbreche, nit mit vns voirder behelfen keinerleige wyz. Dez zu orkunde der warheid wande wir Henrich, Wilhelm, Jürge, Thileman, ritter, Nyclais vnde Symond bi desen stücken sin geweist vnd sie geredet han, dez han wir sement- lich vnsre ingesigele an dese notele binnenwendich aindrucken vmb bede willen Johans Hern zu Numagen vurgen. De notele gescriuen ward do man zalde na gewanheit dez houez zu Triere in den jaren vnsers hern godez drutzeinhundert echt vnd fünftzich jar an sente Matthiisabend dez heiligen apostel. Copie aus neuester Zeit im Pr. Arch. zu Coblenz angeblich nach dem Original, jedoch ohne Beifügen, wo dasselbe sich befindet — *) Vergl. Nro. СИ. — 2) Monzel links der Mosel bei Kesten. 31 242
Source Regest: 
Urkundenbuch für die Geschichte des graeflichen und freiherrlichen Hauses der Voegte von Hunolstein Band I., Nr. CCXCIV. , S. 261
 
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