Charter: Illuminierte Urkunden 1341-02-05_Nuernberg
Signature: 1341-02-05_Nuernberg
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1341-02-05, Nürnberg
Die Stadt Nürnberg bestätigt die Stiftung der Heilig-Geist-Spitals:Die Ratsbürger (burger vom rat), die Schöffen (schepfen) und Bürger der Stadt Nürnberg (die Gemain der Stat zu Nuremberg) bestätigen die Stiftung des neuen
Source Regest:
FWF Projekt P 26706-G21 "Illuminierte Urkunden"
Bearbeitungsstand: MITTEL
FWF Projekt P 26706-G21 "Illuminierte Urkunden"
Bearbeitungsstand: MITTEL
Current repository:
Nürnberg, Stadtarchiv, A1, sub dato -- Transsumpt: Nürnberg, Staatsarchiv, Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden 774 (Transsumpt des Notars Johann Peter Macco von 1792 März 24)
Nürnberg, Stadtarchiv, A1, sub dato -- Transsumpt: Nürnberg, Staatsarchiv, Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden 774 (Transsumpt des Notars Johann Peter Macco von 1792 März 24)



- Materielle Beschreibung:
Textbeginn mit stark vergrössertem „Wir“. Die Buchstaben mit breiten Schäften, bei der Initiale W mit figürlichen und zoomorphen Aussparungen und floralen Fortsätzen. Die Buchstaben vor Folie aus rotem Fleuronnée. - Stil und Einordnung:
Die Nürnberger Stadtkanzlei rezipiert offenkundig die Errungenschaften der Kanzlei Kaiser Ludwigs des Bayern. Details wie die Ringe, die die beiden Hälften des ‚W‘ und die beiden Buchstaben ‚ir‘ des Anschlusstextes zusammenhalten, verdeutlichen das, wie der Vergleich mit durch die Buchstaben gesteckte Vierpässe bei der Zierschrift eines nur kurze Zeit später für dasselbe Spital ausgestellten Kaiserurkunde (1341 Februar 24) belegt. Die Ratsurkunde fügt aber Farbe zum Konzept hinzu, denn die Urkunden der Reichskanzlei Ludwigs hatten konsequent auf Farbe verzichtet. Dasselbe Stilniveau weist aber auch in einer wohl in Nürnberg um 1340 entstandenen Bibel auf (Nürnberg, Stadtbibliothek, Cent. I, 1–3, z. B. Bd. 3, fol. 139r: Abbildung Bilderpracht und Seelenheil, 2019, S. 156). - Die vorliegende Urkunde ist die erste illuminierte Urkunde der Nürnberger Stadtkanzlei. Der Bestand wurde für das 14. Jahrhunderts durchgesehen und es fand sich kein weiteres illuminiertes Stück. Es darf mit einer Wahrscheinlichkeit vermuten werden, dass das hier besprochene Stück überhaupt ein Einzelstück in der mittelalterlichen Produktion der Stadtkanzlei bleibt.
- Martin Roland
Mentions:
- https://www.archivportal-d.de/item/CDPF5TWBQCD5SVU7ZHGGVKY6E5PJ72XW (zu einem Transumpt)
- Ein Transumpt von 1792 März 24 ist digital abrufbar, online unter: http://monasterium.net/mom/DE-StAN/hlgeistspital/774/charter
- Bilderpracht und Seelenheil, 2019, S. 88, 91f. (Peter Fleischmann, Martin Roland), 137, 149, 155f. (Nr. B 9: Markus Gneiss, Martin Roland), 157 (Markus Gneiss, Martin Roland). (Volltitel auf Zotero)
Places
- Bayern
- Type: Region
- Deutschland
- Type: Region
- HRR
- Type: Region
- Nürnberg
- Type: Empfängerort
Keywords
- Illuminated Charters: Niveaus:
- N1: with Additional Colours
- N1: Initials
- N2: Penwork(Fleuronnée)
- N2: figural
- N2: zoomorophic
Illuminierte Urkunden 1341-02-05_Nuernberg, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/IlluminierteUrkunden/1341-02-05_Nuernberg/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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