Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1317 XI 30
Signature: 1317 XI 30
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30. November 1317, St. Pölten
Dietrich und Otto von Weissenberg belehnen den Bürger Heinrich Fleuslehen von St. Pölten mit einem Zehent zu Prinzersdorf.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 241
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 241
C, 258 nr. 434
Icha Dietreich und ich Otte wir prueder paide von Weizzenberch verjehen und tuen kunt allen den di disen brief an sehent oder horent lesen, die nu lebent und hernach chunftich sind, daz wir mit verainten muete und mit gesampter hant und ouch ze derzeit du wir'z wol getün mochten, haben gelihen Heinreichen dem Fleuzlehenb purger dacz Sand Polten und seiner hausfrawn vrawn Geiselen und ir paiden kinden, sünn und töchteren, dar zu allen ir erben, vrawen und mannen, einen cehent dacz Primsleinstorc ze rechten lehen, den Otte, des Teufels sun Otten,1 und sein swester Peters von Utendorf von uns ze lehen gehabt habent mit allem dem nucze der ze recht dar zü gehört und ouch davon chomen mach, versuecht und unversuecht; und sullen ouch mit demselben cehent allen ir frum schaffen, als lehens recht ist an allen iresal. Und darüber ze pezzer sicherhait so secz wir uns, ich Dietreich von Weizznberch und ich Otte sein brueder Heinrichen dem Fleuzlehen und seiner hausvrowen vrown Geiselen und ir chinden und ir erben des vorgenanten zehents ze rechten herrn ze schermen und ze geweren für all ansprach, als lehens recht ist und landesrecht in Osterreich. Wir haben ouch das gelobt mit gutten willen: ist daz si den vorgenanten cehent verkaufen oder verkumeren muezzen, umb swelcher hande sachen das geschiht, da sull wird si mit nichte an irren, wan swem si inn gebent oder verseczent, dem sul wir unser hant reichene und leihen an alle widerred und an allen chriegch. Das disew red also staet und unzebrochen beleibe, darüber so geb wir Heinreichen dem Fleuzlehen und seiner hausvrawen vrown Geiselen und ir paider chinden und ir erben, vrowen und manen‚f disen brief versigelt mit unser baider insiglen zu ainem offenne urchunde und zu ainer staeten sicherhait diser sache. Und sind ouch der red gezeuge: herr Cristan druhsecz von Lengnpach mit seinem insigel, her Weikhart von Ramstain, herr Gundakcher von Retlperge, Otte und Jorge von Weizznberch;g dienstman: Chunrat und Friderich di Holczer, Friedreich der Redler von Friesing;h Ulreich des Uzem aidem, Chunrat von Nendorf, Heinrich und Sighart die Prunner, purger dacz Sand Polten, und ander piderbe leut genuege, den disen sache wol chunt ist. Dicz ist geschehen und der brief geben dacz Sand Polten, do van Christes geburt waren ergangen dreuzehenhundert jar und darnach in dem sibenzehenten jar‚ an sand Andres tag.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 241-242
Original dating clause: an sand Andreas tag
Editions:
- Duellius, Exc. 187, 45 (Auszug aus dem verlorenen Originale).
Language:
Notes:
11 Statt: Otten des Teufels sun.a Duellius, ch C. b Fleüzlehen Duellius. c Prunsleinstorf Duellius.d fehlt. e retehen. f statt der Worte Heinrichen bis hierher hat Duellius In.g hier setzt die Handschrift Punkt, nach Dienstman jedoch kein Unterscheidungszeichen; Duellius hat vor und nach diesem Worte Beistriche. h Duellius, friesind C.
Places
- St. Pölten
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1317 XI 30, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1317_XI_30/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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