Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1319 VII 04
Signature: 1319 VII 04
no graphic available
Zoom image:
Add bookmark
Edit charter (old editor)
4. Juli 1319, Wien
Dietrich Kleber über denselben Gegenstand.1Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 246
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 246
C, 161 nr. 276.
Ich Dietreych der alt Chleber* vergich und tun chünd allen den die disen brieve lesen oder horent lesen, di nu lebent und hernach kunftig sind, das ich mit* willen und gunste meiner chinde, die ich bei meiner* hausfrawen han frawn Hailken,a der got gnad, Dietreichs, Niclas, Leutweins,* Gerdrauden und* Margreten und mit meiner aidem gueten willen und gunst Elbleins des Goltstains und Julians* und ander meiner erben, mit verdachtem muet und auch zu der zeit do ich es wol getün mocht und mit meines purkherren hand hern Marcharts des Jan sun, verchauft han mein haus, das da leit bei der Himelporten gegen der Chötwiger hofe uber und das da dient alle jar sechsunddreissigb wienner phenning ze gruntrecht und dhainen andern dienst mer, das selb haus han ichc Dietreich ledichleich verchauft und geben umb hundert march und umb sechsunddreissig march loetigs silbers,* immer zwen und sibenzich großpehaimischd phennig fur ain igleich march, der ich recht und redlichen gewert bin, dem erberen herren brobst Hainreichen und der samnunge gemain von Sand Polten und allen iren nachkomen ledichlichen und freilichen ze haben und allen iren frumen da mit ze schaffen,* verchaufen,* verseczen und geben wem si wellen an allen irrsal.*2 Und daruber ze ainer pezzeren sicherhait seczen wir uns, ich Dietreich der alt Chleber und ich Dietreich und ich Niclas und ich Lewtwein seine sün und ich Elbel der Goltstain und ich Julian sein aidem unverscheidenlichen dem vorgenanten herren brobst Hainreichen und der samnung gemaine von Sandpolten und allen iren nachkomen uber das vorgenant haus zu rechten gweren und scherme fur alle ansprach, als purkchrechts recht ist und der stat ze Wienne. Und wann mein sun Lewtwein noch nicht aigens insigls hat, davon so haben wir, ich Dietreich der alt Chleber, ich Dietreich und ich Niclas sein süne und ich Elbel der Goltstain und ich Julian sein aidem fur uns und fur in geben* dem vorgenanten herren brobst Hainrichen und der samnunge gemaine von Sandpolten und allen iren nachkommen disen brief zu ainem sichtigen urchund und zu ainem offen gezeug und zu ainer ewigen vestnung diser sach versigilten mit unsern* insigilen und mit des purkherren insigil heren Marcharts des Jan sun, der diser sach gezeug ist mit seinem insigil. Und sind auch diser sach gezeugen her Herman von Sand Polten zu den zeiten richter ze Wienne, her Andre und her Lewpolt sein brueder, her Herman ir neve, her Herman der Sneczzel, Michel der Chleber, Lamber hern Andres suen an dem Chienmarchkt und ander frume leut genugk, den disew sach wol chunt ist. Der brief ist geben ze Wienne,da von Christi geburde waren ergangen dreuzehenhunderte jar in dem neunzehenten jare darnach, an Sand Ulrichs tage.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 246-247
Original dating clause: an sand Ulrichs tage
Language:
Notes:
1a Hailleen. b sechunddreissig; vgl. oben S. 238, Nr. 198, Anm. b.c fehlt. d C setzt hier noch einmal groß.e drewczehundert.1 Es ist durchaus nicht befremdlich, dass die vom Wiener Rathe über denVerkauf ausgestellte Urkunde vor der des Verkäufers datiert ist; angesichts der unläugbaren Verwandtschaft beider Fassungen ist hier ähnlich, wie schon zu wiederholen Malen, verfahren worden.2 Eine Randbemerkung von späterer Hand (XVI. Jahrhundert) giebt Auskunft über die weiteren Schicksale dieses Hauses; die vom Buchbinder weggeschnittenen Zeilenanfänge lassen sich leicht ergänzen: Das haus ist verkhauft wordenherrn Johann Cuspinian, Doctor, kais. mt rat und anwald des statrats in Wienn,der dem gotzhaus das Haesib haus daselbst in Wien in der Weihenburg gegen sant Iheronimus closter uber gelegen darumben geben hat, laut der brief so nahentbei end ditz buechs inserirt sein, geben phinztags vor Anthonii a° 1517 (455, Nr. 690,von derselben Hand geschrieben). Es fällt also dieser Ankauf, dessen Wortlaut wirim zweiten Bande des St. Pöltener Urkundenbuches bringen werden, in dieselbe Zeit,wie der des Hauses Nr. 897 in der Singerstrasse, das Cuspinian im Jahre 1515erworben hat (Blätter d. Ver. f. Landesk., VIII, S. 34, Nr. 577).
Places
- Wien
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1319 VII 04, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1319_VII_04/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
You are copying a text frominto your own collection. Please be aware that reusing it might infringe intellectural property rights, so please check individual licences and cite the source of your information when you publish your data
The Charter already exists in the choosen Collection
Please wait copying Charter, dialog will close at success