Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1343 X 16
Signature: 1343 X 16
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16. Oktober 1343
Reinbot Fräl von Haselbach giebt dem jeweiligen Pfarrer von Kappellen eine gewisse Gülte, damit in der Kirche zu Haselbach allösterlich eine feierliche und jeden Donnerstag eine gewöhnliche Messe gesprochen werde.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 355
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 355
C, 186 nr. 324
Ich Reinwot der Frël von Haselpach‚a ich Kathrey sein hausfraw, ich Wernhart der Frël sein bruder undb all unser erben verjehen und tün chund allen den die den brief an sehent oder hornt lesen, di nu lebent und hernach chünftig sind, das wir mit guter betrachtung, mit guetlichem unserem willen, durch unserer vorvorderen und nach chömen sel hail willen, ze der zeit do wir es mit rechtc wol getuen mochten, recht und redlich gegeben haben ainem iglichen pharrer und verweser der pharrchirhen ze Chappellen ain phund und zwainzig phennige wienner müns ewigs gelts, das unser rechts aigen ist, der man dient ain phund phennig von ainer hueb ze Graben in Chulber pharre, das man alle jar van dient halbs an sand Merteins tag und halbs an sand Jorgen tag‚ do zu der zeit aufgesessen ist Ulrich ze Graben; darnach zwainzig phennige auf einer hofstat ze Haselpach, do zu der zeit Fridreich der zimmerman aufgesessen ist, die man dient an sand Jorgen tag. Und wann ichvorgenanter Fräl oder mein nachchomen chaufen und geben zu dem vorgenanten gotshaus dem vorgenanten verweseren ze Chappellen ander zwainzig phennig gelts, do nicht an ab ge, so sullen die vorgenanten zwainzig phennige ze Haselpach ledig sein mir und allen meinen nachchomen. Das gelt unsers aigens haben wir gegeben also das man ewichlichen alle jar an dem ostertag ain gesprochene mess in der chirhen ze Haselpach haben sol und den pharrleuten desselben tags da weichen, und sullen auch ewichlich alle wochen ain mess an dem phinztag in derselben chirchen ze Haselpach darumb sprechen. Wer aber das dieselb meß an dem phinztag von ehafter not nicht mocht gesprochen werden, so sol si an ainem anderen tag in derselben wochen volpracht werden, wenn das ainem pharer fuglich ist, unverzogenlich. Und sein auch wir der vorgenanten gult auf den vorgenanten guetern recht gewer und scherme fuer all ansprach, als aigens und des lants recht ist in Ostereich. Gieng furbas daran icht ab mit recht, das sullen wir in alles ausrichten, ablegen und widercheren an alle irrung und an alle ir mue und auch an allen iren schaden; und süllen si das haben auf uns unverschaidenlich und auf alle dem guet, das wir haben in dem lande ze Osterreich, wir sein lebentig oder tod. Das das also furbas genzlich und ewichlich stet und unzebrochen beleib, daruber so geb wir der obgenanten pharchirchen ze Chapellen den brief zue ainem offen urchund und zu einer ewiger bestetigung und vestigung diser sache versigilt mit unser obgenanten Reinwots des Fräl und Wernharts des Frël insigillen. Der sach sind auch zeug Jans der Fräl, Wulfinch der Fräl und Mert der Frel unser lieben vetteren, her Christan der Hewsler von Rezzing, Ulrich der Gnaws, die wir des vleissiglich gepetten haben, das sew der sach zeugen sind mit iren insigilen. Der brief ist gegeben nach Christi gepurde dreuzehenhundertd jar darnach in dem drew und vierzigistem jar, an sand Gallen tag.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 355-356
Original dating clause: an sand Gallen tag
Language:
Notes:
1a an dem Körper des p ausser dem p-schaft ist auch die obere Schlinge eines b angesetzt, ohne dass das eine von beiden getilgt wäre; ich halte mich an die Schreibung auf S. 356, Zeile 6, 11, 14, 16. b uns. c rech.d dreuzehundert1 Eingereiht unter Chapellen.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1343 X 16, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1343_X_16/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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