Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1357 III 25
Signature: 1357 III 25
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25. März 1357
Stephan der Radler von Grub versetzt seinem Bruder Lorenz sein Drittel des Besitzes zu Grub.1Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 473
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 473
C‚ 300 nr. 501
Ich Stefan der Redlër von Grueb vergich offenlich mit dem prief allen den di inn sehent oder hörnt lesen, daz ich mit wolbedachtem müt* und noch rat meiner pesten vrewnt und ze der zeit do ich iz wol getuen mocht, allen meinen drittail ze Grueb, gelegen in Hürber pharr, iz sei aigen oder purkchrecht und mit allia dew und dor zue gehort, versucht und unversuecht, gestift und ungestift, ze veld und ze dorf, ze holz und ze wismad, und swie so das alles genant ist und mit allen den rechten und nüczen und ich iz in aigens und in purchrects gewer von alter her procht hab ich und mein vodern, und als iz mich alles an erstarben ist von vater und von mueter, also hab ich iz alles recht und redleich versaczt meinem lieben prueder Larenczen dem Rädler und seiner hausfrawn vrawen Katrein und allen iren erben umb zwelif phunt pheninng gemainer wienner münz, di sew mir berait dorauf gelihen habent auf unser vrawn tag ze der liechtmeß der schirist chumpt. Wer aver das ich nicht erlösicht ze dem vor genanten tag, so sol afterdes des vorgenanten saczes allia jarr jerlich losung sein an unser vrawn tag ze der liechtmess und ze kainer zeit mer in dem jare. Sew sullen auch allen iren frum schaffen mit dem vorgenanten sacz‚ als aigens und purkchrechts und saczes recht ist in dem lant ze Österreich. Ich pin auch des vorgenanten saczes irr scherm und ir gwer für alle ansprach, als saczes recht ist in dem lant ze Osterreich. Nämen sew aver schaden an dem vorgenanten sacz mit recht, wieder schad genant wer, den ir ains gesprechen mag pei seinen trewn ungeswaren, denselben schaden schül ich inn widercheren an allen chrieg;* sew sullen auch den selben schaden haben dacz mir und auf aller meiner hab, dew ich hab in dem lant ze Osterreich und davon bechomen mit meinem guetlichen willen anchlag und an recht, ich sei lebentig oder töd. Daz in die red furbas stet und unzebrochen beleib, dorüber so gib ich vorgenanter Stephann der Redler in den brief versigeltn mit meinem anhangunden insigel ze eim warn urkchund und ze ainem ewigen zeug der sach. Und des sint gezeugen: mein prueder Nycla der Redler und Alber der Zendel von Grueb und Wernhart der Rädler von Öd mit iren anhangunden insiglen, den di sach wol chunt und gewizzen ist und der wandlung taidinger gewesen sint. Der prief ist geben nach Christi gepurd dreuzehenhundert jarr und dor nach in dem süben und funfzkisten jarr, an unser vrawn tag ze der chundung.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 473-474
Original dating clause: an unser vrawn tag ze der chundung
Editions:
- Duellius, Exc. 203 nr. 118 (Auszug aus dem Originale).
Language:
Notes:
1a vgl. Anm. a in Nr. 403, S. 472.1 In jeder Hinsicht nahe verwandt mit Nr. 403.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1357 III 25, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1357_III_25.1/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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