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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1361 VIII 21
Signature: 1361 VIII 21
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21. August 1361
Jans der Würfel überlässt dem Stifte behufs eines Jahrtages für seinen Vater und in Vollstreckung des väterlichen Willens fünf Joch stiftlicher Burgrechtsäcker beim Schöpferbrunnen zu St. Pölten.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 525
 

cop.
B, 5 nr. 9; D, 357’ nr. 344 (gegen Ende stark gekürzt, daher auch ohne Tagesangabe).

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    Ich Jans der Wuerffel, Petreins sun des Wuerffels, dem got genad, und ich Kathrei desselben Jansen hausvrowe wier vergehen und tuen chunt allen den di disen brief lesent oder hörnt lesen di nu lebent und hernach chunftig sind, daz wier mit aller unserr erben guetem willen und gunst mit wol verdachtem muet und mit guetleichem willen, ze der zeit do wier es mit recht wol getuen mochten, recht und redlich gegeben haben von besunders geschefts wegen, daz der vorgenant Peter der Wuerffel selig mein obgenanten Jansen vater geschaft hat, den erbern geistleichen hern dem convent gemain des gotzhaus ze Sand Poelten in ier oblai unser fuemf jeuchart akcher gelegen ze Sand Poelten neben dem Schophferprunn3 di wier ze puerch recht gehabt haben von dem probst ze Sand Poelten und di von Niclasen seligen weilent statrichter ze Sand Poelten mein obgenanten Jansen enn her choemen sind, do von man alle jar dient dem probst ze Sand Poelten aecht und vierzig wiennaer phenning ze rechtem puerch recht und nicht mer. Di obgenanten fumf jeuchart akcher hab wier gegeben mit allen den nuetzen und rechten, alz wier di unversprochenlich in puerchrecht gewer herpracht haben und sam auch di von alter her choemen sind, den vorgenanten geistlichen herren dem convent gemain dez goetzhaus ze Sand Poelten in ier oblaie, also beschaidenlich daz sew da von des obgenanten Petreins sel des Wuerffels mein vorgenanten Jansen vater und vrowen Elspeten sel seiner hausvroewn, unsern seln und aller unserr vadern und nachkoemen seln ze hilf und ze trost in dem obgenanten ierm gotzhaus ze Sand Poelten ainen ewigen jartag fuerbas alle jar begên schullen des nachsten suntags nach sand Cholmans tag des nachtz mit vigilii und an dem montag des morgens darnach mit ainer gesungen selmezz und mit drin gesprochen mezzen, mit geleut mit liecht und mit allen den eren und gewonhait, alz sew ander jarteg in dem selben ierm gotzhaus wegênt, und denn an dem selben tag auz ierr oblaie iedem herren zechen wienner phenning geben schullen; und sein auch wiera ich obgenanter Jans der Wuerffel und ich Kathrei sein hausvrowe mit sampt unsern eriben unverschaidenlich der obgenantenb fumf jeuchart akcher ier recht gewêr und scherm fuer alle ansprach, als puerkchrechts recht ist und des landes recht in Oesterreich. Get in fuerbas dar an icht ab mit recht oder ob sew mit recht dhainn chrieg oder ansprach dar an gewunnen von swem daz wêr, daz schullen wier in alles ausrichten, ablegen und widercherenc und schullen sew daz unverschaidenlich haben auf uns und auf allem unserm guet, daz wier haben in dem land ze Oesterich oder swo wier daz haben in allen landen, wier sein lebentig oder tod. Und daz dise sache fürbas also genzlich stët und unzebrochen beleib, daruber so geb wier in disen brief zu ainem offen uerchundd und zu ainer ewigen vestigung der sache versigelt mit meine obgenanten Jansen insigel des Würffels und mit des erbern mannes insigel Niclas des Prunner purger ze Sand Poelten, den wier des vleizzichleich gepeten haben, daz er dieser sach zeug ist mit seinem insigel. Der brief ist geben nach Christi gepuerdf dreuzehen hundert jar darnach in dem ains und sechzigistem jar, dez naechsten sampstages nach unser vrown tag ze der schiedung.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 525-527

    Original dating clausedes nachsten sampstages nach unser vrown tag ze der schiedung

    Editions
    • Duellius, Exc. 40 nr. 9 (Auszug aus B).2


    LanguageDeutsch

    Notes
    11 Ueberschrift: Von Jannsen dem Wuerffel umb ein gescheit fumf jeuch akcher auf der oblai.2 Entgegen dem eigentlichen Ziele der »Excerpta genealogica« unterdrückt Duellius die mannigfachen AufSchlüsse, welche diese Urkunde giebt, fast vollständig.3 Es gab also doch Felder zu St. Pölten.a die folgenden Worte bis einschliesslich hausvrowe fehlen in D. b vorgenanten D.c alles weitere bis tod fehlt in D.d das Folgende bis sache fehlt in D. e der folgende Name fehlt in D.f statt des Folgenden in D nur 1361ten jar.
     
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