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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1361 VII 26
Signature: 1361 VII 26
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26. Juli 1361
Chol von Saldenhofen verkauft dem Stifte seinen Hof und sonstigen Besitz zu Trasdorf sammt der Vogtei über die Göttweiger Güter daselbst.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 523
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

fünf Siegel fehlen1
Material: Pergament
Condition: verwittert, zerrissen

    cop.
    B, 56’nr. 88, D, 122' nr. 114. —

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      Ich Chol von Seldenhoefen und ich Elspet sein hausfrowe und all unser erben wier vergehen und tuen chunt allen den di den brief lesent oder hoerent lesen, die nu lebent und her nach chunftig sind, das wier mit guetleichem willen mit gueter voerbetrachtung und mit gesampter hant, ze der zeit do wier ez mit recht wol getuen machten, recht und redleich verchauft haben unsers rechten aigens unsern hof ze Drestorf und allez daz dar zue gehoeret, es sein ekcher, wismad, phenning gult auf hoelden, und di vogtei di wier haben auf dez abtes gueter von dem Choetweig do selbs und auch allez das wier haben doselb ze Drestorf, es sei gestift oder ungestift versuecht oder unversucht, swie so daz allez genant ist oder swoe so daz gelegen ist, den voergenanten unsern hof ze Drestorf2 und auch allez daz darzue gehoeret und swas auch wier doselbs ze Dresdorf haben als voerbenant ist haben wier verchauft und geben mit allen den nuetzen ern und rechten, als wier daz allez unversprochenleich in aigens gewer her pracht haben und sam auch daz von alter her choemen ist, umb dreu hundert phunt wienner phenning, der wier gar und genzleich verricht und gewert sein, dem erberdigen herren hern Vlreihen dem Veyrtager ze den zeiten brost des gotshaus datz Sand Poellten und dem convent gemain do selbs fuerbas ledichleich und vreileich ze haben und allen iern frumen do mit ze schaffen verchaufen versetzen und geben swem seu wellen, an allen chrieg und iersal; und sullen auch wier in uber diselben gueter ain rechten chauf brief geben nach dez lantz recht in Osterreich zwischen hinn und weinachten di nu schierst choement nach vier mann rat, der sew zwen und wier zwen nemmen sulln. Wer aber das wier in denselben chaufbrief zwischen hinn und weinachten uber di obgenanten gueter nicht geben, swenn seu uns denn vadernt und mant, so sullen wier in ze stet nach der selben vadrung und monung unverzogenleich zwen erber rittermessig chnecht, ieden man selb andern mit zwain pherften gen Sand Poellten in di stat in ain erbera gasthaus in senten, swo seu in da in zaigent, und sullen di do innb ligen und laisten als inne ligens und laistens recht ist in dem land ze Osterreich; und sulln di do nicht aus chomen so lang unz daz in allez daz genzleich volfuert wird, daz voer an dem brief geschriben stet. Wêr auch daz in laistung von uns verzogen wuerd, also daz wier in nicht laisteten als voer geschriben ist, von welherlai dingen daz wêr, swas seu dez fuerbas schaden nemment, den ier ainer pei sein trewn gesprechen mag, denselben schaden schullen wier in genzleich ablegen und widerchern, und sullen seu das unverschaidenlich habn auf uns und auf allem dem guet, daz wier habn in dem lande ze Osterreich und ze Steyr oder swoe wier daz haben in allen landen, es sei erbguet oder varund guet, swie so daz genant ist, wier sein lebentig oder toed. Und dez ze urchunt so geb wir in den brief versiglt mit mein obgenanten Choln insigl von Seldenhofen und mit hern Hainreichen insigel von Walsse und mit hern Marchartes insigel dez Tafslerc und mit Gerungs insigl des Redlêr und mit Pernolts insigel dez Chlingenfuerter, di wir dez vleizzichleich gepeten haben, daz sew der sach zeugen sind mit iern insigeln. Der brief ist geben nach Christi gepurd drewzehen hundert jar dar nach in dem ains und sechzkistem jar, dez nechsten montags nach sand Jacobs tag dez heiligen zwelfpoeten.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 523-525

      Original dating clausedez nechsten montags nach sand Jacobs tag dez heiligen zwelfpoten

      Editions
      • Duellius, Exc. 54 nr. 54 (B, ausführlicher als gewöhnlich.)


      LanguageDeutsch

      Notes
      1a B, im Original ganz verblasst, die Buchstaben ain erb von viel späterer Hand nachgezogen, schon D liest nicht in ein erber, sondern ein das erber. b damit D, obwol hier das Original weitaus nicht so übel zugerichtet ist, wie an anderen Stellen.c Orig. und D, Taffzler B.1 Rückaufschrift des Orig. und Ueberschrift in B: Drëstorff. LXXXVIII (übereinstimmend mit der Numerierung in B). Hern Choln brief von Säldenhofen umb den hof ze Drästorf (Dresdorf). Die Aufschrift von D (auf dem Original und in der Handschrift D) ist insoferne merkwürdig, als beide Male vorliegende Urkunde einem Hager zugeschrieben wird: Verpindung des Hagers ain khaufbrief umb aiu hof ze Dreßdoif so freies aigen ist und di vogtei auf des abts am Chotweig gieter ze geben. 2 Die daraufliegende Gült von 60 Pf. erwirbt das Stift einen Monat später von Jakob im Planbach; vgl. Nr. 446.
       
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