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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1367 III 17
Signature: 1367 III 17
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17. März 1367, Wien
Das Stift verkauft seinen Hof zu Teufelsdorf bei Külb Herrn Stephan von Dopl zu Wasserburg um 718 Wr. Pf.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten Nachtrag (=FRA II, Wien 1901) S. 424
 

orig.
Current repository
im gräfl. Falkenhaynischen Archiv zu Walpersdorf1

Siegel fehlen.
Material: Pergament
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    Wïr Ulreich ven göts gnaden probst des gotzhauses datz Sand Pölten und wïr der convent gemain daselbs vergehen und tün chunt offenlich alle den di den brief lesent oder hörent lesen, di nu lebent und hernach chünftig sind, daz wïr mit unser aller gütern willen und gunst, mit verdachtem müt und mit gemainem rat ünsers convents, ze der zeit do wïr es mit recht wol getün machten, recht und redlich verchauft haben ünsers rechten freyn aigens daz wir haben‚ ünsern hof der gelegen ist ze Teufelstorf in Chülber pharr, do ze der zeit Wölfel der Heandel aufgesezzen ist, der auch jearlich da von dient fumf und fumfzich metzen chorn, fumf und fumfzich metzen habern, zwelif Rabenstainer chaes der igleicher sechzehen phenning wert ist, vier heribst hünrr und vier vaschang hünrr und zwo geans, und auf pürchrecht eakchern in dem Chirichholcz di Dietreich dacz der Pirchen inn hat‚ drei und vierzig phenning geltes, daz wïr alles vormals von Stephann dem Meylauear gechauft haben‚ denselben hof mit alle dew und darzue gehöret ze veld und ze dorf, gestift und ungestift‚ versücht und unversuecht, wie so daz alles genant ist oder swo so daz alies gelegen ist mitsampt den drin und vierzich phenning geltes, haben wir verchauft und geben mit alle den ern nützen und rechten‚ als wïr es unversprochenliech in aigens gewer herpracht haben‚ umb ains und sibenzich phunt wienner phenning, der wïr geanzlich verricht und gewert sein, dem erbern herren hern Stephann von Toppela von Wazzerberch ünsers geneadigen herren hofmaister herzog Lewpolts in Österreich etc., und seinen erben fürbas ledichlich und freilich an alle erbvogtey ze haben, ze geleiher weis als wïr es an alle vogtey gehabt haben, und allen irn frumen damit ze schaffen mit verchaufen versetzen und geben wem si wellen an alln ïrrsal. Wïr sein auch unverschaidenlich des Ïr recht gewer und scherm für alle ansprach als aigens recht ist und des landes recht in Österreich; get in fürbas daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chrïgs oder ansprach daran gebunnen, von swem daz wear, daz sullen wïr in alles ausrichtn ablegen und widerchern an all ïr mü und auch an alln ïrn schaden, und sulln si daz haben auf üns unverschaidenlich und auf allen unsern gütern di wïr haben in dem lande ze Österreich, di ze dem egenanten unserm gotzhaus gehörent Daz der chauf fürbas also steat sei und unczebrochen beleib, darüber so geben wïr all gemainleich und unverschaidenlich an ünser selbs stat und an aller ünserr nachchoemen stat dem egenanten herrn Stephann von Toppel und seinen erben den brïf ze einem offen ürchund und ze einer ewigen vestigung der sach versigelt, wïr vorgenanter probst Ülrich mit ünserm insigel und mit uensers des convents insigel des gotzhauses datz Sand Pölten. Der brief ist geben ze Wienn‚ nach Christi gepuerd dreuzehen hundert jar darnach in dem siben und sechzigistem jar, der mitichens an Sand Gedrawden tag.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten Nachtrag (=FRA II, Wien 1901) S. 424-425


    Notes
    1a ein rostfarbiger Fruchtfleck oberhalb des e könnte allerdings zur Lesung Toppll Anlass geben.1 Rückaufschrift von jüngerer Hand: E. Khaufbrief um den hof zu Teufelstorff in Khülber pfarr. Ein älteres ist völlig verblasst. Nach der Angabe des Herrn Obersten Handel-Mazetti entstammt diese mit noch anderen Urkunden der aufgelassenen Karthause Aggsbach.
    Places
    • Wien
       
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