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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1369 III 20
Signature: 1369 III 20
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20. März 1369, St. Pölten
Ulrich der Pielacher und Genossen verkaufen dem Stifte weiteren Besitz an Gütern, welche seinerzeit ihr Vater für die Morgengabe ihrer Mutter versetzt hatte, um 36 Pfd. Wr. Pf., welche sie sammt weiteren 4 Pfd. ihrer Schwester Dorothea geben, deren Fünftel nicht mit verkauft ist.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 57
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

von acht Siegeln nur das letzte vorhanden;
Material: Pergament
Condition: an den Faltstellen gebrochen
    Graphics: 

    cop.
    B‚ 37' nr. 58; C, 73 nr. 116.

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      Ich Ulreich der Pyelahêr, ich Preid sein hausvrow, ich Symon, ich Jans und ich Stephan sein prueder di Pyelahêr und all unser erben vergehen und tuen chuent offenlich mit dem brief allen den di in soehenta hoernt oder lesent di nu lebent und hernach chünftig sind, daz wir mit gesampter hant mit unsrer aller erben guetem willen und gunst, zder zeit da wir es mit recht wol getuen machten, recht und redlich verchauft haben unsers rechten ledigen vreien aigens di aigenschaft unsrer nachgeschriben gueeter und gult: von erst unsers hofs genant der Pyelachhof mit alle di und dar zue gehoert ze veld und ze dorf, es sei paue waid wismad oder holts, gestift und ungestift, versuecht und unversueecht, wie daz alles genant ist und wo das gelegen ist; darnach unsers holtes genant an dem Tannâch und als unsers holtes daz wier daselbs haben; darnach unsers hofs ze Engleinstorf auch mit all di und darzue gehoert, wie daz genant ist und wo daz gelegen ist, den unser vater Chuenrat der Pyelahêr sêlig vrawen Annen unsrer steufmueeter fuer vierzig phunt wienner phenning fuer ier margengab sersaczt hat, den wier obgenante prueder di Pyelahêr in fünf tail vormals getailt haben, also daz unser ieglichem sein fuenftail dar aus gevallen ist und ist auch unsrer swester Dorothen auch ier fuenftail dar aus gevallen — desselben unsrer swester tail haben wir nicht verchaueft, wan die irn tail desselben hofs in aigens weise haben sol — und daselbs ze Engleinstorf ein halbs phunt wienner phenning geltes auf Ruegers hofstat gelegen; darnach zehen schilling und ächt wienner phennig geltes gelegen auf ainem hof genant der Lainhof; darnach datz Mülhofen auf Dietreichs dez Chuellpen hofstat sechs schilling und naewn und zwainzig phenning geltes; daselbs auf Otten hofstat auf dem Puehel fuenf schilling zehen phenning geltes; darnach unserb wis daselbs datz Muelhofen daz alles in Wilhalmspurgêr pharr gelegen ist, und alles das uberlend geltes daz wir haben umb Lüpperg auf weu das gelegen ist und wo das in derselben pharr gelegen ist; darnach unsern halben hof in der Edlitz und ze[hen schilling]c und zehen phenning, sechzehen herbsthuenr und vaschanghuenr geltes di man järlich dient von hofsteten und ueberlend in den vorgenanten halben hof [in der]d Edlitz der uns anerstorben ist von Chuenraten dem Ziervogel gelegen in Pischolfsteter pharr. Di obgenanten aigenschaft der vorgenanten unsrer guelt und gueter aller, mit all di und dar zue gehoert, es sei paue wismad waid oder holtes, wie das genant ist und wo das gelegen ist, es sei gestift oder ungestift, versueecht oder unversuecht, haben wier verchauft und geben umb sechs und dreizzich phunt wienner phenning, der wir gar und genzlich verricht und gewert sein und di wier unsrer swester Dorothen und dar zue vier phunt wienner phenning, darumb wir auch unsers erbs verchauft haben, gegeben haben fuer all den eribtail, der sei von unserm vater Chunraten dem Pyelaher, Geyseln unsrer mueter und Chuenraten dem Zieervogl sêligen anerstorben ist, dem erbern geistlichen herren hern Ulreichen dem Veyrtagêr probst dez gotshaues datz sand Poelten seinem convent seinem gotshaues und all seinen nachkoemen, so beschaidenlich daz wir und all unser erben di vorgenanten gueeter und gült von in ze rechtem lehen als lehens und des landes recht ist in Österreich haben sullen und wellen, und sullen auch mit denselben gueter und guelten unsern fruem schaffen, also daz all wandlung damit nuer mit irr hant und guetem willem geschech und schuellen auch alle die, in der gewalt di obgenanten gueeter und guelt fuerwas choement oder bechoemen moechten, di auch von in ze lehen haben ze geleicher weise, als wier selb und als vorgeschriben stet. Auch suellen seu mit derselben aigenschaft und manschaft der vorgenanten gult und gueeter allen irn fruemen schaffen, verchaufen versetzen und geben wem si wellen an allen chrieg und ïrsal; und sein wier des ier recht gewern und scherm fuer alleu ansprach als aigens und des landes recht ist in Österreich. Get in fuerwas daran icht ab mit recht oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach dar an gewuennen, von wem daz wêr, daz suellen wir in genzlich ausrichten ablegen und widerchern, und sullen seu daz haben datz uns und auef allen dem guet daz wier haben in dem lande ze Österreich, wir sein lebentig oder tode; und wêr auch den brief innehat, der hat all di recht di vorgeschriben stent. Mit uerchund des briefs versigilten mit unser obgenanten Uelreichs, Symons und Jansen geprueeder di Pyelahêr anhangunden insigilen und mit Stephans und Weykchartes prueder der Hordêr,e Goergen von Uetendorf unsrer oehaim, Otten des Poemer und Dietreichs des Mauesleins2 unsrer vreunt, anhangunden insigilen, die wier dez flizzichlich gepeten haben, daz si [der]f sach zeuegen sind mit irn insigilen; wand ich auech obgenanter Stephan der Pyelaher selb aigens insigils nicht enhet, so verpind ich mich mit meinen trewn ünder di gegenwuertigen insigil, allez daz genzlich staet ze haben und ze volfuern, daz vorgeschriben stet. Geben nach Christi gepurd dreuzehen huendert jar darnach in dem naewn und sechzgistem jare, an unser vrawen tag zder chundnuezz in der yasten.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 57-60
      Editions
      • Duellius, Exc. Gen. 48 nr. 36 (aus B), dazu Siegelbild auf Taf. XVII nr. 218.


      Notes
      11 Rückaufschrift des Originals und rote Ueberschrift in B: [C. LVIII Wilhalmespurk] der Pielacher brief umb ireu gueter di si von dem gotshaus dacz Sand Poelten zu lehen habent. Von [ ] ist nur die Nummer in B am Rande ersichtlich. Eine andere Rückaufschrift des Orig., von D herrührend, ist eine Kürzung des ausführlichen Kopfregestes, das D der Abschrift in C vorgesetzt hat.2 IV A 2: † S. Dietrici . Maevsel (von Duellius arg verlesen).a so! b C, unsrer Orig., B. c Lücke im Perg.; ergänzt aus C. d desgleichen, ergänzt aus B C.e Hardêr B, so hatte auch C geschrieben, berichtigt aber nach Orig. f Lücke im Perg.
      Places
      • St. Pölten
         
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