Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1369 IV 24
Signature: 1369 IV 24
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24. April 1369, Joching
Gottfried der Hollensteiner und andere St. Pöltener Holden nemen vom Stifte noch andere Weingarten in Bau unter ähnlichen Bedingungen wie in Nr. 592 f.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 60
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 60
C, 173 nr. 300.
Ich Gotfrid der Holnstainer2 ze Jeuhing, ich Mathes der Huepphel, ich Peter der Zandel, ich Michel meiner herren holden von Sand Polten, und all unser erben verjehen und tun chund offenlich mit dem brief allen den die in sehent hornt oder lesent, die nu lebent und hernach kunftig sind, das uns die erberen geistlichen herren, her Ulreich * brobst des gotshaus zu Sand Polten und der convent gemainchlichen daselbs recht und redlich hinlassen habent den nidern tail irer weingerten an dem Altenperg ze Jewhing, von der mietstata unz an den Spitaler und unz an den graben, so beschaidenlich das wir dieselben weingerten innehaben und pawn sullen * mit all die und weingerten rechtlich angehoert, * und sullen * in aus denselben weingerten alle jar raihen und geben den drittail weins der darinne wirt, und sullen in den antwurten in dem lesen vor dem weingarten maischweise, und darzue sullen wir in geben den zehent von unserm tail weins der in gevallen sol. Auch so sullen si oder ir verweser * dacz Jeuhing oder wen Si darzue schaffent mit erbern umbsessen daselbs die vorgenanten weingerten jerlich beschawn umb sand Jorgentag, ze phingsten und umb sand Gilgen tag, und zu welher zeit si die funden, das di nicht lagen in guetem weingartpaw, als weingerten rechtlich angehort, so sullen sew vollen gewalt haben uns die ze nennen, und sullen sich der under ziehen mit wein und mit paw wie si die vindent an all unser widerred, und sullen wir dann alle unsrew recht daran verloren haben; darzu so mogen wir dieselben weingerten verchaufen in den rechten, als an dem brief geschriben stet, und sullen die verchaufen güeten umbsetzen di dieselben weingerten wol gepawn und verwesen mögen, und sol das geschehen mit ir oder mit irs hofmaister ze Jewhing hant wissen und willen, und sol dann ieder tail geben zwen phening ze anlait und ze ablait und nicht mer. Wand wir obgenant, ich Gotfrid der Holnstainer, ich Mathes der Hupphel, ich Peter der Zandel und ich Michel der vorgenanten meiner herren holden ze Sandpolten selb aigernb insigil nicht enheten, so geben wir den brief* besigilten mit der erberen leut insigilen mit herrn Hainreichs insigil zden zeiten purggraf ze Tyernstain* und mit Jacobs insigil* ze Jewhing, die wir darumb vleissigkleich gepeten haben‚ das si der sach zeugen sind mit iren insigiln, Wir verpinden auch uns * mit unsern trewn under di gegenwurtigen insigil alles das genzlich stët ze haben und ze volfuren das vorgeschriben stet. Geben zu Jeuhing, nach Christi gepurde dreuzehen hundert jar darnach in dem newn und sechzigistem jar, an sand Jorgen tag.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 60-61
Notes:
1a miststat, also derselbe Fall wie in Nr. 604, nur dass dort der Schreiber selbst emendiert hatte.1 Unterschrift in C: Wochaw — Gotfrids brief des Holnstainer umb den weingarten an dem Altenperg ze Jeuching. 2 Bei Fassung dieses Briefes hat auch Nr. 593 zugrunde gelegen, dessen erster Name auch hier an der Spitze erscheint.b a so.
Places
- Joching
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1369 IV 24, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1369_IV_24/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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