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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1370 VII 29
Signature: 1370 VII 29
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29. Juli 1370
Das Stift verplichtet sich gegen Pfarrer Leupold von Baden, der ihm die zur Lösung eines Weinzehents in der Wachau erforderliche Summe von 300 Pfd. Wr. Pf. vorgestreckt hat, zu gewissen Leistungen und Rückzahlungsmodalitäten.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 88
 

cop.
A 51' nr. 75.

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    Wir probst Hans des gotshaus datz Sand Poelten, ich Niclas techant und wir der ganz convent gemain daselbs, wir vergehen und tun chunt offenlich alle den di den brief sehent lesent oder hoerent lesen, di nu lebent und hernach chuenftig sind, umb unsern weinzehent gelegen ze Lewbm zwischen Stayn und Tyrnstein, den wir versatzt heten Mêndlein von Pielach umb drew hundert phunt wienner phening und den wier von demselben Mêndlein wider mit drin hundert phunden geledigt und geloest haben, das uns der erbêr herr her Lewpolt di zeit pharrer ze Paden derselben dreir hundert phunt zwai hundert phunt phening durch trew und durch guet gelihen hat; und darumb so haben wier uns gegen demselben hern Lewpolden verluebt und verpunden, verloben und verpindena uns gen im mit dem brief, das er daz gegenbuertig jar die nuetz desselben weinzehent'sb geleich halb vessen sol und wir halb; und wenn her Lewpold denn in dern jar das mag tuen, so sol er uns hundert phunt her zue geben und suellen im denn denselbmc weinzehent ze stet nach hern Lewtoltesd rat di zeit pharrer datz Sand Poelten ze einem leibgeding nuer ze desselben hern Lewpoltes lebtagen verschriben fuer dieselben dreu hundert phunt phening daz im und uns guetlich und pilleich sei. Wêr aber daz wier dar an stoezzig wuerden und uns ze baiderseit darumb miteinander nicht gesammen mochten, so sullen wier im des nachsten mêneds nach sand Jacobs tag der nu schirist chuembt di egenanten zwai hundert phunt phening unverzogenlich widergeben. Tuen wier des nicht, swas er derselben zwair hundert phunt denn nach demselben mênêd schaden nimpt an christen oder an juden oder wie der schad genant ist, den er bei seinen trewne ungeswaren gesagen mag, denselben schaden zue sampt dem haubguet sullen wier im mit gutem willen an furbot und an chlag genzlich ablegen und widerchern und sol er daz haben auf uns unverschaidenlich und auf allem unserm guet, daz wir haben in dem lande ze Osterreich, daz zu dem egenanten unserm gotshaus gehoert. Wir verpinden auch uns gen im mit dem brief, wer uns mit seinem willen mit dem brief mant daz wier demselbmf sullen alles gepunden sein ze laisten und ze volfuern ze geleiher weise als im selb, und auch in allen den rechten als vorgeschriben ist. Datum anno LXXmo etc.g feria secunda post diem sancti Jacobi apostoli.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 88-89

    Comment

    Lichtbild von den sechs ersten Zeilen im 1. Bande dieses Urkundenbuches Taf. IVh.1


    Notes
    11 Von einer Hand des XIX. Jahrh. zu 1372, Juli 28, gesetzt; vgl. die Anmerkung zum Schlusse der Urkunde.a vom Abschreiber übersprungen. b statt des hier gesetzten Apostrophs ein Punkt ganz ähnlich wie in Nr. 596, Anm. b. c Vgl. Nr. 599 Anm. b. dgebessert aus Lewpoltes; das t auf Rasur von p.e tw mit übergesetztem wellenförmigem Abkürzungsstrich, nicht unähnlich dem langob. a, doch bloss als eine Zusammenziehung des er- und n-Zeichens zu betrachten. f vgl. oben S. 88, Anm. c. g Das Zeichen dafür ist dem für et (7) nicht unähnlich, nur mit stark verlängertem Auslauf; da noch einige Worte folgen, ist dieses etc. allerdings etwas anffallend und konnte daher, wie das Lichtbild zeigt, für II gelesen werden. Noch klarer liegt der Fall in Nr. 649, das von derselben Hand herrührt. Vgl. das dort Gesagte.
     
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