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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1370 VII 17
Signature: 1370 VII 17
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17. Juli 1370
Wolf, Dietrich und Wernhart von Hautzenfeld fügen sich einem Schiedsspruche hinsichtlich ihrer Rechte auf einen Viertelhof zu Stetten.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 86
 

cop.
B. 102 nr. 161; D‚ 341 nr. 333.

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    Ich Woelf, ich Dietreich und ich Wernhart prueder von Hautzenfeld und all unser eriben vergehen und tuen chunt offenlich mit dem brief umb di ansprach di wier gehabt haben hinz ainem viertail hofs ze Steten und hinz alle die so dar zue gehoert und auch hinz dem viertail zehentes der in denselben hof weilent gefuert ist, wie der genant ist und auch wo der gelegen ist, darumb wier chrieg und ansprach gehabt haben hinz dem erwierdigen geistleichen herren hern Johannsen probst datz Sand Poelten und hinz seinem convent da selbs, das wier derselben unserr chrieg und ansprach ze paiderseit gegangen sein hinder di erbern herren hern Stephan von Toppel von Wazzerberkch hern Weicharten von Toppel und hern Maricharten von Tiernstain, also was di nach iern trewn mit dem rechten erchanten und sprëchen, da scholten und wellen auch wier fuerbas pei beleiben. Nu habent si nach guetem rat erberr leut ritter und chnechten, di si dar zue genomen habent, mit dem rechten erchant erfunden und gesprochen, das wier an dem egenanten viertail hofs ze Steten noch an alle die so dar zue gehoert und auch an dem egenanten zechent dehainerlai recht haben schullen noch gemoegen in dehainem weg, vil noch wenikch, danne das uns der vorgenant her Johanns probst datz Sand Poelten von der vorgenanten herren hern Stephans, hern Weykchartes von Toppel, hern Marichartes von||
    Tiernstain und auch unserr vleizziger pet willen von gnaden das vorgenant viertail hofs ze Steten und auch was dar zue gehoert wider verlihen hat, wann wier vormals dasselb viertail mit seiner zuegehoerung dem gotzhaus datz Sand Poelten auf gegeben haben fuer grozze gelt schueld der wier schuldig warden, so beschaidenlich daz wier dasselb viertail stiftleich ze veld legen schullen und das fuerbas mit allem dienst und vordrung als ander ierew gueter verrichten schullen, ausgenomen ains ganzen jares das wier dasselb viertail an allen dienst haben schullen, das sich nu an dem nachsten sand Jakobs tag anheben schol; dar zue schullen wier in von dem selben unserm viertail gepunden sein alles zehentes ze geleicher weis als man in des zehentes von den andern drin viertailn gepunden ist. Darumb so luben und verhaizzen wier mit unsern trewn an geverde daz wier noch unser eriben noch niemand ander von unsern wegen hinz dem egenanten zehent dehainerlai ansprach haben schullen in dehainem weg vil noch wenich, denne daz wier in getrewlich darinne hilfleich und fuederleich sein wellen. Wann aber das ist das der vorgenant her Johanns probst datz Sand Poelten, sein convent und ier nachkoemen oder wen seu dar zue schaffent das egenant viertail von uns choufen wolten, so schullen wier in des choufes stat tuen, wann sew des an uns muetent unverzogenlich nach rat zwaier erberr manne, der igleicher tail ainen nemmen schol. Wer aber daz wier daz indert ueber fuern in dehainem weg und des nicht stët hielten, so schullen wier an dem egenanten viertail und was dar zue gehoert und auch an aller vordrung alle unsrew recht verlorn haben; dar zue schullen wier den obgenanten herrn unsern spruchleuten dreizzig phunt wiennaer phenning vervallen sein. Des ze uerchund geben wier, ich obgenanter Wolf, ich Dietreich und ich Wernhart prueder von Hautzenfeld den brief versigelten mit der obgenanten dreier herren hern Stephans, hern Weikchartes von Topel2 und hern Marichartes von Tyernstain anhangunden insigeln, di wier des vleizzichleich gepeten haben, daz sew der sache zeugen sind mit iern insigeln; wann wier selb aigner insigel nicht enheten, so verpind wier uns mit unsern trewn fuer uns und fuer all unser eriben under di gegenwuertigen insigel alles das genzlich stet ze haben daz vorgeschriben stet. Geben nach Christi gepuerde dreuzehen hundert jar darnach in dem sibenzigistem jar, an mitichen nach sand Margareten tag der heiligen junchfrowen.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 86-87
    Editions
    • Duellius, Exc. Gen. 66 nr. 105 (Protokollund Sieglerkatalog aus B), dazu Siegelbild auf Taf. XVII (191*) nr. CCXXII.


    Notes
    11 Rothe Ueberschrift in B : Wolf Dietreichs und Wernhartes brief von Hautzenfeld, das si sich mit uns verricht habent umb ain viertail hofs ze Steten und auch ain virtail zehents das in dasselb viertail gehort.2 IV A 2: † S. Weichhardi . de Topel.
     
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