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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1370 X 04
Signature: 1370 X 04
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1370, October 4. (Sept. 27.)
Die Gebrüder von Pielach verkaufen dem Stifte einige von demselben zu Lehen rührende Güter und Gülten zu Edlitz.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 93
 

cop.
B, 45´ nr. 66 (zum 4. X); D, 128 nr. 120 (zum 27. IX.).

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    Ich Velreich, ich Symon, ich Jans, ich Stephan prueder di Pyelaher und all unser eriben vergehen und tuen chunt offenlich mit dem brief allen den di in sehent hoernt oder lesent, di nu lebent oder hernach chuenftig sind, daz wier mit wolbedachtem muet mit guetem willen, z'der zeit da wier es mit recht wol getuen mochten, recht und redlich verchoueft haben unsers rechten lehens das wier ze lehen gehabt haben von dem erbern herren hern Johannsen probst datz Sand Poelten und von dem selben seinem gotzhaus: von erst zwen und neun schilling wienner phenning geltes auf vier hofsteten behauster gueter und gestifter holden gelegen in Pischolfsteter pharr in der Edlitz, di Peter Pillgreim und Seyfrid innhabent; darnach den halben tail ainer ganzen hofstat daselbs in der Edlitz und auch dar zue alles das pau waid holz und wismad das darzue gehoert oder waz dar zue gehoert, darnach da selbs sibenthalben phenning geltes auf ainem akcher, wann di vorgenanten gueter nuer halbe unser sind und halbe Goerigen des Vetendorffer chinder‚ di Herman der Ziervogel innehat, di auf ierm tail nuer alz vil gelts habent als vorgeschriben stet und alz wier dar auf gehabt haben; darnach so haben wier verchouft di aigenschaft aines akcher den Dietreich im lehen innhat, dar auf wier vier phenning geltes haben. Di selben guelt und gueter und was dar zue gehoert ze veld und ze dorf, gestift und ungestift, versuecht oder unversuecht, wie das genant ist und wo das gelegen ist, haben wier verchouft und geben umb zwainzig phunt wienner phenning, der wier gar und genzlich verricht und gewert sein, dem egenanten hern Johannsen probst datz Sand Poelten, seinem convent, seinem gotzhaus und allen seinen nachkoemen fuerbas ledichleich und vreileich ze haben und allen iern frumen damit schaffen, verchoufen versetzen oder geben wem si wellen an allen chrieg und ierrsal; und sein wier des ier recht gewern und scherm fuer alle ansprach, als lehens und des landes recht ist in Oesterreich. Get in fuerbas daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach daran gewunnen, von wem das wêr, das schullen wier in genzleich gelten ablegen und widercheren an allen iern schaden, und schullen sew das haben datz uns unverschaidenlich und auf allen dem guet das wier haben oder noch gewinnen in dem land ze Oesterreich, wier sein lebentig oder tode. Des ze uerchund geben wier ich obgenanter Uelreich. Symon, Jans, wier drei prueder di Pyelacher den brief besigelten mit unsern insigeln. Der sache ist gezeug Stephan und Weikchart prueder di Horder mit iern insigeln, und Herman der Zierfogel auch mit seinem insigel, di wier darumb vleizzichleicha gepeten haben, das si der sache zeugen sind mit iern insigeln. Wand ich obgenanter Stephan der Pielaher selb aigens insigels nicht enhet, so verpind ich mich mit meinen trewn under di gegenwuertigen insigel, alles das stët zeb haben das vorgeschriben stet. Geben nach Christi gepuerde dreuzehen hundert jar darnach in dem sibenzigistem jar, des freitags nachc sand Michels tag.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 93-95
    Editions
    • Duellius, Exc. Gen. 51 nr. 42 (Exc. aus B).


    Notes
    11 Rote Ueberschrift in B: Der Pielacher brief umb den halben hof in der Edlitz. — D bringt wie gewöhnlich ein längeres Regest.a wie gewöhnlich nur: vleizz mit Abkürzungsstrich.b fehlt. c vor D.
     
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