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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1373 IV 09
Signature: 1373 IV 09
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9. April 1373
Dietrich der Reichersdorfer verkauft dem Stifte all seinen Besitz zu Edlitz in der Bischofstetter Pfarre.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 142
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

Vier Siegel fehlen;
    Graphics: 

    cop.
    C, 314 nr. 521.

      x
      Ich Dietreich der Reykerstorffêr, ich Martha sein hausfrawe und all unser baider erben vergehen und tuen chunt offenlich mit dem brief allen den di in sehent hörnt oder lesent, di nu lebent und hernach chuenftig werdent, daz wier mit wolbedachtem mueet und mit gesampter hant und auch nach rat unserr nachsten und pesten freunt, zue der zeit da wier es mit recht wol getuen machten, recht und redlich verchauft haben unsers rechten ledigen und freins aigens unsern gegentail aller der gueter und guelt, di wier gegen dem andern tail, den di erwirdigen geistlich hern her Leuetold probst und der convent dacz Sandpoelten, geleich an all auszueg gen uns gehabt habent und di gelegen sind in der Edlicz in Bischolfsteter pharr: von erst auf vier hofsteten behauster gueter gestifter holden zwen und neun schilling wienner phenning geltes, darnach den halbentail aines ganzen hofs daselbens in der Edlicz und darzu allez daz pawe waid wismad holz und waz dar zü gehört‚ und daselbens auf ainem akcher sibenthalben wienner phenning gelts. Den vorgenanten unsern tail aller der gueter und guelt mit allen den ern nueczen und rechten als wir di unversprochenlich in aigens gewer inngehabt und herpracht haben, es sei gestift oder ungestift‚ versuecht oder unversuecht, ze veld und ze dorf‚ wie daz genant ist und wo daz gelegen ist‚ haben wir verchauft und geben an all erbvogtei umb siben und zwainzig phunt wienner phennig, der wir genzlich verricht und gewert sein, den obgenanten geistlichen herren hern Lewtolden probst und dem convent dacz Sandpoelten und allen iren nachkoemen fuerbas ledichlich und freilich ze haben und allen irn frum damit schaffen verchaufen verseczen und geben wem si wellent an allen chrieg und irsal. Und sein wir des ir recht gewern und scherm fuer all ansprach als aigens und des landes recht ist in Osterreich; get ina fuerbaz daranb icht ab mit recht oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach daran gewunnen von wem daz wër, daz süllen wir in gënzlich geltenc abtragen und auch widerchern an allen iren schaden und suellen si daz haben dacz uns unverschaidenlich und auf all dem guet daz wir haben oder noch gewinnen in dem lande ze Osterreich oder wo wir daz haben wier sein lebentig oder tod. Und des ze urchund gieb ich obgenanter Dietreich der Reyekerstorffer für mich und all mein erben den brief versigelten mit meinem insigel; und der sach sind gezeug die erbern herren her Marchart von Tyrnstain, her Weykchart von Toppel zdem Hausimpach mit irn insiglen; und des auch zeug ist Niclas der Akchoeter mit seinem insigl, di wir darumb vlizziglich gepeten haben, daz si den chauf bestetet habent mit irn insiglen; wan ich obgenante frawe Martha selb aigens insigels nicht enhan, darumb so verpind ich mich under di gegenwurtigen insigl mit meinem trewen allez daz genzlich stet ze haben und ze volfürn daz vorgeschriben stet. Geben nach Christi gepürd tauesent drew hundert jar darnach in dem drew und sibenzkisten jare, des sampztags vor dem palmtag.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 142-143


      Notes
      11 Rückaufschrift des Orig. und Ueberschrift in C: Hayndorff. C. Dietreichs brief dez Reykerstorf von der güter wegen ïn der Edlizz die wir von im (inn C) gekauft haben.a inn C. b fehlt in C. c geben C.
       
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