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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1374 IV 01
Signature: 1374 IV 01
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1. April 1374, Wien
Wolfgang von Walsee zu Drosendorf und sein Vetter Ulrich von Walsee verkaufen mit Zustimmung ihres Gerhaben, Heinrich von Walsee zu Ens, ihre Feste Ochsenburg sammt Zugehör an Hanns den Püsenchofer um 1400 Pfd. Pf.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 151
 

cop.
C, 147 nr. 248.

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    Ich Wolfgang von Walse von Drosendorf und ich Ulrich von Waltse sein vetter, seins bruder sun hern Hansen saligen von Waltse, und all unser erben wir verjehen und tun chund allen den die den brief lesent oder hornt lesen, di nu lebent und hernach chunftig sind, das wir mit gutem willen und mit wolbedachtem muet und nach rat unsrer gerhaben herrn Hainrichs von Walse von Ens unsers vetern und hern Wolfgangs von Winnden unsers öhaims, die uns zu den zeiten mit leib und mit güt inngehabt haben und verwest, und nach ander unsrer nechsten frewnd radt, zu der zeit do wir es wol getun mochten, verchauft und gegeben haben dem erbern Hansen dem Püsenchofer und seinen erben unsers rechten aigens unser vest Ochsenburkch und die lehenschaft der capellen und irer zugehorung gelegen in der selben vest und alle die gult die in urbar zu derselben vest gehorent auf behausten guetern und auf uberlent, wo die enhalb Tünaw und hiederhalb Tünaw gelegen sind und alles das das zu der egenanten vest gehort, es sei manschaft dorfgericht holz weidach vischwaid wismad paw ze veld und ze dorf, es sei gestift oder ungestift, versucht oder unversucht, wie so das genant oder wo das gelegen ist, das alles rechts aigen ist, denn nür die vischwaid die ist lehen von dem hochgeboren fursten unserm genädigen herrn herzog Albrechten ze Osterrich, mit des hant wir in dieselben vischwaid verchauft und aufgegeben haben, ausgenomen den siben phunden und sechzig phenning gelts gelegen ze Meynhartzdorf die dem abt und dem convent ze Liennveld stent, und auch ausgenomen allen den weingarten die zu der egenanten vest gehort habent, die haben wir nicht verchauft und die haben wir ausgezogen und nicht anders; die vorgenante vest Ochsenburkch und alles das das darzu gehort als vorbenant ist, haben wir dem egenanten Hannsen dem Puesenchofer und sein erben recht und redlich verchauft und geben mit allen den nuczen eren und rechten als wir es in nucz und in gewer herpracht haben und als das her Hainrich und Gothart gebruder von Neytperch ze einem rechten widerwechsel gegeben habent, als der brief sagt den wir von in darumb haben, umb vierzehenhundert phunt wienner phening, der uns der vorgenant Hanns der Puesenchofera ganz und gar verricht und gewert hat, also das er und sein erben sullen furbas die egenante vest mit aller irer zugehorung und mit allen nuczen eren und rechten so vor an dem brief verschriben und begriffen ist, ausgenomen allain den versaczten gutern ze Meinharczdorf und den weingarten als vor benant ist‚ ledichlich und freilich haben und allen iren frumen damit schaffen, verchaufen verseczen und geben wem si wellen an allen irrsal. Und sein auch wir obgenante ich Wolfgang und ich Ulreich von Waltse und all unser erben unverschaidenlich der egnanten vest Ochsenburkch und alles des das darzu gehort mit allen den nuczen eren und rechten so vorgeschriben stet‚ ausgenomen allain den versaczten gutern ze Meinhartzdorf und den weingarten als vorbenant ist, des egenanten Hannsen des Püsenchofer und aller seiner erben recht geweren und scherm fur alle ansprach als aigens recht ist und des lands recht ze Osterich, und besunderlich der vischwaid als lehens recht ist und des lands ze Osterich; wer aber das si an der egenanten vest und an aller irer zugehorung so wir in darzu gegeben haben, als vor benant und verschriben ist, icht chriegs oder ansprach gewunen, von wem das war, mit recht oder ob in mit recht daran icht abgieng, was sie des schaden nemment, das sullen wir in alles ausrichten und widercheren an allen iren schaden, und sullen sie das haben auf uns unverschaidenlich und auf allein unserm güt, das wir haben in dem land ze Osterich und z' Steyr oder wo wir es haben, wir sein lebentig oder tod. Und das der chauf furbas also stet und unzebrochen beleib, daruber so geben wir dem oftgenanten Hansen dem Pusenchofer und allen seinen erben den brief zu einem waren urkund und zu einer ewiger vestnung der sach versigilten mit meinem obgenanten Wolfgangs von Waltse anhangnden insigil und mit der vorgenanten unserer gerhaben insigilen unsers vettern hern Hainreichs von Walse und unsers ohaims hern Wolfgangs von Winndenb und unsers vettern hern Rudolfs von Waltse und mit unsers swagers hern Hansen von Liechtenstain von Niclospürch zu den zeiten des obgenanten unsers herrn herzog Albrechts hofmaister, die der sach gezeugen sind mit iren anhangennc insigilen, und wand ich obgenanter Ulreich von Walse noch nicht aigens insigelns han, so verpind ich mich mit meinen trewn an alles gever under der obgenanten insigilen alles das stät ze haben und ze laisten das vor an dem brief geschriben stet, der geben istd ze Wienn nach Christes gepurde dreuzehenhundert jar darnach in dem vier und sibenzigistem jare, an dem heiligen oster abent.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 151-153


    Notes
    11 Unterschrift in C: Ochsenburchk. Der kaufbrief dem Puesenchofer umb Ochsenburgk von dem Wolfgang Walseer.a Püsenchoser.b Wimden. c so! d fehlt.
    Places
    • Wien
       
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