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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1380 V 06
Signature: 1380 V 06
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6. Mai 1380
Das Stift erklärt sich in seinem Streite mit Walther von Katzenberg und Albrecht Judenauer, welcher durch genannte vier Schiedsrichter nicht konnte ausgetragen werden, einverstanden mit der Erwählung Ottos von Topl zum Obmann des Schiedsgerichtes und mit einem bestimmten Pönale.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 230
 

cop.
C‚ 181 nr. 317;

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    Wir Lewtold von gotes genaden brobst, ich Stephan techant und wir der convent gemain des gotshaus zu Sandpolten verjehen offenlich mit dem brief umb alle die chrieg stoß und mishelung wie die genant sind di sich zwischen uns auf einem tail und Walthers von Chaczenperig und Albrechts des Judenawer an dem anderen tail unz auf den heutigen tag ergangen habent von der weg steig anger und auch von eins prunns wegen, die zu der obgenanten unser frawn chappellen ze Chaczenperig gehörn und gen sullen‚ und auch von eins gertleins und eines graben wegen, das der egenante Walther von Chaczenperg aufgevangen het und das do stosst an seinen hof daselbs ze Chaczenperg-, und darzu umb all mess die daselbs ze Chaczenperig in der chappellen gesprochen sullen werden, und von eins ewigen liechts wegen das prinnen sol in der pharrchirchen ze Chapellen, und darzue umb all schaden und zerung die der vorgenant Albrecht der Judenawer von desselben chriegs wegen genomen sol haben, des wir vormals auf baiden tailen gegangen sein hinder den erberen vesten ritter herren Trewslein ze den zeiten phleger ze Holnburch und die erbern Hannsen Alachter, Otten den Grabner und Mertein von Eystorf, also was die nach iren trewn und gueter kuntschaft der umbsessen daselbsa und erber leut rate zwischen uns und den obgenanten Waltheren von Chaczenperg und Albrechten dem Judenawer sprechent und ervindent es sei minn oder recht, das wir das genzlich stët haben wolten. Nu mochten die vorgenanten vier spruchleut mit dem rechten und mit der minn nicht uberein komen; die habent mit unser baider tail gunst und willen den erberen herren hern Otten von Topel ze Charelsteten zu einem obman genommen, also was der zu dem rechten zwischen uns spricht, erchennt und ervindt und was er auch spricht das sullen und wellen wir genzlich stet haben an alles geverde. Und welher tail das nicht stet hiet das gesprochen wirt, der sol vor aus alle seine recht an den obgenanten sachen verloren haben und sol darzue vervallen sein ze geben, wir obgenant brobst Lewtold und wir der convent zue Sand Polten hundert phunt unserm genädigem herrn bischof ze Passaw und funfzigk phund dem vorgenanten obman hern Otten von Topel, und die egenanten Walther von Kaczenperg, Albrecht der Judenawer und ir erben auch hundert phund unserm genadigem herrn dem herzogen ze Osterrich, und darzu dem obgenanten hern Otten von Topel auch funfzigk phund alles wienner phening. Welher tail aber des wider wolt sein, darumb sol in die egenant sein herschaft swarlich darzue notten‚ als long unz er die obgenanten phening genzlich richt und bezale und auch alles das stet hab das vor an dem brief geschriben stet. Und des zu urkunde geben wir den briefe besigilten mit unsern zwai grossen anhangen insigiln.2 Geben am nachsten suntag nach dem heiligen aufertag nach Kristi geburde dreuzehenhundert jar und in dem achzigistem jare.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 230-231
    Editions
    • Duellius, Exc. Gen. 214 nr. 168 (Protokoll des Orig.) mit Siegelbild auf Taf XIX nr. 251.


    Notes
    1a fehlt, ergänzt aus dem Wortlaute von nr. 737 und 738.1 Unterschrift: Chappellen. Littera concordie inter prepositum et conventum ex una et Waltherum de Chaczenperg et Albertum Judenawer ex altera parte. Daneben ein ausführliches Regest von D.2 Das Siegel des Propstes ist nach dem Hohenlohe´schen Schema einzureihen bei III A 2 und stellt einen heil. Ritter vor: S. Leutoldi . preposit . . . . in Sancto . . olito.
     
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