Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1387 IV 14
Signature: 1387 IV 14
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14. April 1387
Philipp der Seebeck, Pfarrer zu Külb, und sein Bruder Ulrich stiften mit 2 Pfd. Wr. Pf. jährlich eine ewige Messe auf dem Frauenaltar in der Urbanskapelle zu Seebach, einer Filiale von St. Christophen.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 290
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 290
C, 223 nr. 384.
Ich Philipp der Sebekch zden zeiten pharrer ze Chülb und ich Ulreich der Sebekch sein prueder und all unser erben vergehen offenlich mit dem brief, das wir von merung wegn loblichs goczdinstsa und lauterlich durch got gegeben haben und geben mit dem brief, zu der zeit do wir es wol getün machten,a dem erbern herren herren Chunraten zden zeiten pharrer Sand Wartholomes kirchen dacz Sand Cristofferb derselbn seiner kirchen und allen seinen nachkomen pharrern daselbs unsers rechten aigen zwai phunt wienner phenning gelts, di gelegen sind in der egenanten pharr dacz Sand Cristoffer auf denn nachgescribenc gutern gestiften holden: Von erst auf dem gütt dacz Tampach da Hainreich der Reisinger zden zeiten auf gesessen ist‚ ain phunt phenningd gelts daz man all jar halbs dint halbsd an sand Jorgentag und halbs an sand Merten tag, und darnach auf dem gütt in dem Humppelug da zden zeiten Seyfrid auf gesessen ist‚ ain phunt gelts das man all jar dint halbs an sand Michels tag und halbs ze vaschang‚ also beschaidnlich das uns der egenant herr Chunrat fur sich und alla sein nachkomen* mit urlaub gunst und willen der erbern geistlichen hern herrn Fridreichs probsts und des convents* ze Sand Polten* seiner kirchen recht lechenhern, erlaubt und mit sampt im iren willen gegeben habent, das wir in sand Urbans kappellen dacz Sebach die man von der egenanten kirchen dacz sand Cristoffer besinget, ain ewige mess auf unser frawn alter gestift haben und noch stiften wellen mit ainem ewigen kapplan der dieselb mess teglich sprechen und verbesen sol*; denn all feirtag so sol erd dieselb mess sprechen nach der predig, unengolten allzeit dem pharrer an all seinen pherrlichen rechten‚* also das derselb kapplan messpueher, chelich, ornet, liecht und alle andrew beraitschaft di zu der mess und dem alter gehorent wie das genant ist‚ selb haben und ausrichten und habene sol, und darzu so sol er auch mit preding, mit peichthoren, mit chindtaufen und mit andern pherlichen rechten wi di genant sind, nichtes ze schaffen haben, vil noch wenig, und sunderlich mit dem opher, das sol als dem pharrer gevallen, und mit aller samnung sol er auch nichtes ze schafen haben, wi di genant ist. Wir nemen auch vor aus, als oft der vorgenant alter mit seiner zügehörung mit dem tod ledig wirt, das wir den bei ünsern lebtegen ainem priester durich got leichen sullen und nach unserm tod mein obgenanten Ulreichen des Sebekchen nachst erben, es sein sun oder tochter, und derselben erbenf und nach irem tod wer dan von demselbem stam der elter Sebekch ist, der sol den alter auch leichen durch got, als lang unz das alls unser geslecht abget das Sebekchen haissent; und wenn das geschiecht so sol furbas ein probst und der convent* ze Sandpolten denselbem alter mit seiner zugehorung durch got leichen,* und sol dan dieselbm lehenschaft furbaz ewiklich bei demselbm ïrem goczhaus* beleiben, und wen auch das ist das man ainen chapplan* ein andrew goczgab verlich, so sol der egenant alter mit seiner zugehorung den egenanten lehenherren wer di zeit ist, genzlich ledig sein, und sol den durich got leihen ainem andern priester wem er wil, an alle ïrrung und hindernuzz des obgenanten kapplans. Und ob auch ein pharrer * und der kapplan* von der* egenanten kirhen und der kappelen* wegen gen einander stozzig wurden, swie sich das fueget und als oft das wër, daz süllen si alzeit an ainen brobst ze Sand Polten pringen, und der sol si bed nach ir baiderg furlegung gen einander verhoren und berichten, und was der zwischen in spricht do sol es* bei beleiben;* welher aber under in des nicht stët hielt,* der sol, als oft das geschiecht, *aines phunt wachs vervallen sein ze geben dem zechmaister zu der egenanten chapellen gen Sebach unverzogenlich. Wir sein auch mit sampt unseren erben der obgenanten zwair phunt gelts mit aller zugehorung aines ïeglichen pharrer* recht geweren und scherm fur all ansprach, als aigens und des landes recht ist in* Osterreich; get in aber daran icht ab mit recht, * swas si des schaden nement, das süllen * si haben dacz uns unverschaidnlich und auf al dem gut wie daz genant ist, daz wir haben in dem lande ze Osterreich oder wo wir das haben, wir sein lebentig oder todt. Mit urkchund des briefs besiglten mit unsern zwain insigln; und der sach sind gezeugen herr Jorg der Sebekch unser veter, * herr Hanns der Friczestorfer von Leidm unser guter frewnt, mit iren insiglen, di wir vleizzichleieh darumb gepeten haben. Geben an samztag nach dem ostertag, nach Christi gepurd dreuzehenhundert jar und in dem siben und achzigistem jare.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 290-292
Notes:
11 Ueberschrift: Perrochia Sancti Christofori. Ad Sanctum Christoforum umb zwai phunt phenning von den Sebekchen di man raicht dem pharrer daselbs.a fehlt, ergänzt aus nr. 796. b gekürzt, aufgelöst nach dem folgenden und nach der vollen Schreibung der Stelle aus nr. 796, sonst könnte auch Christoffen gelesen werden. c so.d fehlt, ergänzt aus nr. 796; andere Rückstände gegen nr. 796 sind, wenn kein Grund für Ergänzung vorlag, nur durch * angedeutet. e die Worte und haben fehlen in nr. 796, dürften auch überflüssig sein. f fehlt, ergänzt aus nr. 797.g wider, vgl. nr. 796.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1387 IV 14, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1387_IV_14/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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