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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1387 XII 21
Signature: 1387 XII 21
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21. Dezember 1387
Erhart von Altmannsdorf versetzt seiner Hausfrau Gisela Aignerin, Tochter der Hausfrau Stephans von Wald, für 60 Pfd. Wr. Pf. Morgengabe seinen Hof zu Altmannsdorf bei Pyhra.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 293
 

cop.
C, 375 nr. 601;

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    Ich Erhart von Altmanstorf vergich offenlich mit dem brief allen den di in sechent hörent oder lesent, di nu lebent und hernach chunftig wernt, das ich mit aller meiner erben gunst und willen und nach ratt unserr nachsten und pesten frewnt, zu den zeiten do ich es wol getuen macht, recht und redlich gemacht und geben hann frawn Geiselen der Aignerinn meiner hausfrawn, di herrn Stephans hausfrawn von Wald junkchfraw gewesen ist‚ sechzig phunt wienner phenning fur irr margengab nach des landes recht ze Österreich, und hab irr da für recht und redlich mit meines rechten lehenherrns hant des erwirdigen geistlichen herrn herrn Fridreichs probst ze Sand Polten ze phant gesaczt meinen hoff mit seiner zuegehorung. gelegen dacz Altmanstorf in dem dorf bei der Traisen in Pirhinger pharr und ain holz gelegen daselbs genant der Haupperg, das alles lechen ist von im und von seinem goczhaus ze Sand Pölten, und darzü so hab ich irr gesaczt meines rechten aigen vir jeuchart akcher gelegen daselbs und die inn den obgenanten hof ze Altmanstorf gehörnt; dieselbem gueter alle mit alle die und darzu gehört ze veld und ze dorf, gestift und ungestift, versücht und unversücht, mit allen eren nuczen und rechten hab ich dera vorgenanten meiner hausfrawn gesaczt für die egenanten sechzig phunt phenning, als margengab in saczes weise recht ist in dem lande ze Osterreich, also beschaidenlich ob das ist das ich vorgenanter Erhart abgen mit dem todt ee di obgenant mein hausfraw Geysel, daz si dann di egenanten gueter alle innhaben nüczen und niessen sol in margengab weise unverchumbert unz an irn tod, und nach iren tod so sullen si erben und gevallen auf unser baider leiberben und chinder di wir mit einander haben. Wer aber das wir nicht leiberben mit einander gewunnen oder das dieselben unser leiberben di wir mit einander hieten abgiengen und stürben, dannoch so sol di egenant mein hausfraw di obgenanten gueter irr lebteg innhaben nuczen und niessen unverchumbert unz an iren tod, und nach irem tod so sullen si erben und gevallen auf mein nachst erben, do si ze recht in gevallen sullen ann alle irrung. Ich hab auch obgenanter Erhartt von Altmanstorf mein lebteg oder nach meinem todt mein nachst erben den obgenanten sacz von der vorgenanten Geyseln meiner hausfrawn abzelosen umb sechzig phunt wienner phenning, des sol si uns stat tün und gehorsam sein in ainem iglichem jarr‚ doch also das dieselbn phenning nach unser baider frewnt ratt an ander eribgüter in dem lande ze Osterreich angelegt sullen werden, di dan di egenant Geysel mein hausfraw fur di vorgenanten sechzig phunt phenning in margngab weise innhaben nüczen und niessen sol ze gleicher weise und auch in den rechten als oben benant ist. Ich pin auch obgenanter Erhartt und all mein erben der vorgenanten güter der egenanten Geyseln meiner hausfrawn irr rechter furstand in margngabs weise scherm und gewern für all ansprach‚ als lehens und aigens in margngab und in saczes weise recht ist und des landes recht in Österreich. Get irr aber daran icht ab mit recht, allen den schaden des si des nimpt, das sol si haben dacz mir unverschaidenlich und auf all meinen erben und darzu auf al dem gütt wie das genant oder swo das gelegen ist, das wir haben oder noch gewinnen in dem lande ze Österreich oder swo wir das haben, wir sein lebentig oder tod. Und des zu ainem waren urchund und sicherhait so gib ich obgenanter Erhart von Alttmanstorf2 für mich und fur all mein erben der vorgenanten Geyselen meiner hausfrawn den brief besiglten mit meinem angehangen insigel und mit Petreins mein pruder anhangunden insigl von Altmanstorf; und der sach ist gezeug Ott der Cherspekch unser ohaim in dem Dornech auch mit seiner angehangen insigel inn ann schaden, den wir vleizzichleich darumb gebetten haben. Der brief ist geben an sand Thomas tag vor weinachten‚ nach Christi gepurd dreuzehenhundert jarr und darnach in dem siben und achzigistem jare.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 293-295
    Editions
    • Duellius, Exc. Gen. 215 nr. 174 (Auszug aus dem verloren gegangenen Orig.) mit Siegelbild auf Taf. XX nr. 263.


    Notes
    11 Ueberschrift: Pirichech. Ein gemechtbrief, wie Erhartt von Altmanstorf sein hausfrawen (Geysl Aignerin gehorig D) fur irr margengab den benanten hoff etc. versaczt hat (umb 60 lb d der hof ist ze lechen vomb gotshaus D).2 IV B 2: † S. Erhardi . d . Altmansdorf.a di C.
     
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