Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1391 VI 15
Signature: 1391 VI 15
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15. Juni 1391
Otto der Gockendorfer von Jeutendorf verkauft dem Stifte zwölf Joch Äcker daselbst für die Pfarre Kapellen.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 334
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 334
C, 197 nr. 341;
Ich Ott der Gokkerdorfer von Jawtendarf, ich Dyemüed sein hausfraw, ich Kathrey ir tochter und ich Anna sein swestera und all unser erben verjehen offenlich mit dem brief allen den die in sehent hornt oder lesent, das wir mit gesampter hant, zu der zeit do wir es wol getün mochten und nach rat unser pesten frewnt, recht und redlich verchauft und hingeben haben unsers rechten ledigen frein aigens zwelif jeuhart akher gelegen daselbs in Jewttendorfer veld oberthalben der Waltstraß und inderthalb der Markstraß in Chapeller pharr, die in den egenanten hofe ze Jewtendorf gehort haben, umb drew und vierzig phund wienner phenning, der wir ze rechten tagen und an all schaden ganz und gar verricht und gewert sein den erwirdigen geistlichen herren hern Gerung brobst und dem convent, die her Andre chorherr desselben gotshaus die zeit pharrer zue Chapellen berait von seinem guet bezalt hat, also beschaidenlich das furbas die vorgenanten zwelif jeuchart achker der vorgenanten chirhen ze Chappellen zugehoren und da beleiben sullen ainem iglichem pharrer daselbs, allen seinen und derselben seiner chirhen frum damit schaffen als mit anderen guetern die zu derselben chirhen und dem obgenanten irm gotshaus ze Sandpolten gehornt, verchaufen verseczen und geben wem si wellen, an allen chrieg und irsall. Und sein wir des recht geweren und scherm fur all ansprach als freins aigens recht ist und des lands rechb ze Osterreich; get in aber daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach daran gwuennen von wem das wer‚ allen den schaden den si des nement dacz christen oder dacz juden oder wie der schad genant ist, das sullen wir in alles ausrichten und widercheren, und sullen si das haben dacz uns unverschaidenleich auf all unsern erben und dazue auf all dem guet erbguet oder varund guet wie das genant ist oder wo das gelegenc ist, nichts ausgenomen, das wir haben oder noch gewinnen in dem lande ze Osterreich oder wo wir das haben, wir sein lebentig oder tod. Und des zu ainem waren urchund und pesserer sicherhait, so geben wir in den brief besigelten mit meinem obgenantem Otten insigill des Gokkendorfer,2 darunder wir uns ich obgenante Dyemued sein hausfraw, ich Kathrey ir tochter und ich Anna sein swester mit unsern trewn an aidesstat verpinden fur uns und all unser erben, alles des stet ze haben so vorbenant ist. Und der sach sind gezeugen die erbern Chunrad der Flemming, Ott Wyser3 und Walther von Chatzenperg mit iren insigelen, in drin an schaden, di wird vleissichlich darumb gepeten haben. Geben an sand Veytstag, nach Christi geburde dreuzehenhundert jar darnach in dem ainundneunzigistem jar.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 334-336
Editions:
- Siegelbild bei Duellius, Exc. Gen. Taf. XXI nr. 281 und 283.
Notes:
1a Sewester.b so. c gelegegen.d wie.1 Unterschrift: Chapellen. Littera emptionis XII jugerum agri in Jewtendorf in parrochia Chapellen.2 IV A 2: . . Ottonis Dei(!) Gokkendorfer. 3 IV B 1: † S. Ott. Wyser.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1391 VI 15, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1391_VI_15/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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