Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1393 VI 05
Signature: 1393 VI 05
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5. Juni 1393
Ulrich der Kinberger verkauft dem Stifte dessen Lehen, 5 Schilling und 24 Pfenning zu Hürm um 11 Pfd. Wr. Pf.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 356
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Das erste Siegel vorhanden, die anderen beiden fehlen;

C, 308 nr. 313; D, 147' nr. 145.
Ich Vlreieh der Kynbergear und all mein erben vergehen offenlich mit dem brief, das wir recht und redlich verchaüft haben fümf schilling und vier und zwainzig phening gelts gelegen dacz Hürben in dem dorf aüf drin hofsteten, der aine hat Thoman Prëschel, di ander Stephan Chramear und di dritt Hanns der Schreiber, der ieglicher von seiner hofstat ächt und zwainzig phening jearlich an sand Michelstag ze pürkchrecht dient‚ di wir ze lechen gehabt haben von dem goczhaüs ze Sand Pölten mit aller zugehörung ze veld und ze dorf‚ gestift und ungestift, versücht und unversücht‚ als wir di gehabt und gechaüft haben von dem Wünnberger, also haben wir daz alles verchaüft und geben umb aindlef phunt wiennear phening, der wir geanczlich verricht und gewert sein‚ den erwïrdigen geistleichen herren hern Gerungen probst und dem convent des goczhaüs ze Sand Pölten ze rechtën teagen und an all schêden, di si aüf ir oblai ampt gechaüft und geben habent. Und darzü so haben wir in aüf dieselbem ir oblai gegeben naeun und zwainzig phennig geltes aüf Michels des Schüstear halben hofstat glegen daselbs ze Hürben, di wier auch von dem egenanten goczhaüs ze Sandpölten ze lechen gehabt haben gegen dem halften tail derselbem hofstat, umb die aigenschaft des hofs ze Grüb gelegen in der obgenanten pharr ze Hürben, also das wir fürbas in aigens gewer und rechten damit unsern frum schaffen süllen nach unsers brief sag, den wir von in und irem goczhaus haben, und si sullen aüch mit den obgenanten gütern und gülten mit aller zugehörung allen irn früm schaffen, verchauefen, verseczen als mit andern gütern, di zü dem obgenanten irm goczhaus gehoernt, wie in das allerpest fügleich ist. Wir sein aüch des ir recht gewearn und schërm für all ansprach als aigens und des landes recht ist ze Österreich; get in aber daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chrieg oder anspracha daran gewinnen, von wem daz wear, daz süllen wir in aüsrichten und sulln se daz haben dacz uns und auf all dem güt erbgüt oder varundgüt, nichtes ausgenömen, das wir haben in dem lande ze Österreich, wir sein lebentig oder tod. Mit urkund des briefs besiglten mit meinem insigel;2 und des sind gezeügen Veit der Syernikcher und Fridrich von Poppendorf mit irn insigel,b inc an schaden, di wir vleizzichleich darümb gepeten haben. Geben an goczleichnamstag, nach Kristi gepürd dreüzehenhundert jar und in dem dreu und neunzigistem jar.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 356-357
Editions:
- Duellius, Exc. Gen. 92 nr. 69 (Exc. atts D).
Notes:
1a C‚ aüsprach Orig.b aus insigln Orig. c auf radiertem Auslaut-n.1 Rückaufschrift des Orig. und Ueberschrift in C (noch auf S. 307): Hurben (C) V ß gelts XXIIII den (in C alles ausgeschrieben) auf drin (di Inn C) hofsteten ze Hwrben XXIX den. (in C ausgeschrieben) gelts do selben, pertinet ad oblayam.2 IV A 2: † Vlreich Chy . . . ger (undeutlich).
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1393 VI 05, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1393_VI_05/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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